05.03.2019

Lange Par-3-Löcher beherrschen

golftime
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Ein Par 3 kann für den Rundenscore zur Katastrophe werden. Vor allem Amateure, die nur selten spielen, haben oft keine Strategie, wenn es darum geht, diese Löcher zu meistern. Oft heißt es ganz einfach: den Ball unter allen Umständen direkt aufs Grün spielen. Dabei gibt es auch hier guten Grund, sich Gedanken darüber zu machen, wie man den bestmöglichen Score erzielt. Meist sind Par 3s von Bunkern und/oder Wasserhindernissen geschützt. Trifft man diese, geht der Score auch ganz schnell baden. Eine Strategie, sich einen guten Score an einem Par 3 zu sichern, ist daher, den Ball vorzulegen. Ja, Sie haben richtig gelesen! Evaluieren Sie Ihr Spiel und schätzen Sie realistisch Ihre Chancen ein, zum Beispiel aus über 160 Metern das Grün treffen zu können. Haben Sie damit Schwierigkeiten, spielen Sie den Ball doch einfach in eine sichere Landezone vor dem Grün, die Sie gut erreichen können, und starten Sie von dort aus den Versuch, mit einem Chip und Putt das Par zu retten Gelingt Ihnen das nicht, haben Sie immer noch gute Chancen, eine 4 zu spielen. Sie haben damit auf jeden Fall die beiden größten Risiken, den Ball ins Wasser oder in den Bunker zu spielen, umgangen! Auch auf den Pro-Touren werden die meisten Par-3-Löcher im Durchschnitt über Par gespielt – daher ist ein Score von vier Schlägen durchaus akzeptabel! Doch auch fürs Vorlegen sollten Sie Ihre Eisen konstant treffen. Dabei hilft Ihnen folgende Übung: Richten Sie Ihren Schläger aus und stecken Sie je einTee neben die Schlagfläche in den Boden. Versuchen Sie nun den Ball zu treffen, ohne dabei eines der beiden seitlichen Tees zu berühren. Mit etwas Übung werden Sie merken, dass Ihr Schwung dadurch deutlich konstanter wird und Sie den Ball wesentlich besser treffen. Ian Holloway, Jahrgang ’80, Fully Qualified PGA Professional und Certified Senior Instructor der David Leadbetter Golf Academy im GC Velbert-Gut Kuhlendahl. Info: www.leadbetter.de © GOLF TIME Verlag GmbH

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