Scheffler-Spezial: Scotties 5 Beste Tipps, Teil 3
Golftraining mit Scottie Scheffler: Die Fußarbeit
Scottie Schefflers 5 beste Tipps: Was Sie vom besten Golfer der Welt lernen können – vom Abschlag bis zum Grün. Im dritten Teil geht es um die Fußarbeit.
Wenn gesagt wird, dass Tour-Pros auf einem anderen Planeten unterwegs sind als Sie und ich, dann bräuchte man aktuell schon das Hubble Teleskop, um Scottie Scheffler überhaupt noch zu erkennen.
Seit Mai 2023 führt er ohne Unterbrechung die Weltrangliste an und seine Form ist so überragend, dass er mit gerade einmal 29 Jahren bereits mit den großen Legenden des Spiels verglichen wird.
Doch falls Sie nun denken, dass diese unglaubliche Klasse für Ihr Spiel irrelevant sei, dann irren Sie. Scotties Konstanz basiert auf Elementen, die jedem Golfer zur Verfügung stehen. Insgesamt greifen wir fünf dieser Elemente auf und zeigen, wie auch Sie sie nutzen können.
Und keine Sorge, es ist nichts Kompliziertes dabei. Vor allem verdankt Scottie seinen Erfolg der Einfachheit und Klarheit seines Ansatzes. Und genau darin liegt eine große Lektion für uns alle.
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Golftraining mit Scottie Scheffler: Die Fußarbeit
Scotties Fußarbeit mag etwas unorthodox anmuten, aber wir können alle eine Menge daraus lernen. Eine Zeitlupe von Scotties Treffmoment zeigt einige interessante Elemente.
Sein linker Fuß dreht sich so, dass sich die Außenseite nach unten dreht und der große Zeh des rechter Fußes über den Boden in Richtung des linken Fußes schleift.
Das mag etwas instabil wirken, passiert aber NACH dem Treffmoment – da steht er fest auf dem Boden.
Was bringt das?
Festgefahren: Ohne Rotation des vorderen Fußes und ohne Nachziehen des hinteren Fußes gibt es keine Gewichtsverlagerung, keine Rotation und keinen Kraftaufbau.

Die Folge ist übermäßiger Armeinsatz, inkonsistente Treffer und Schlagflächenkontrolle.
Aktiv und dynamisch: Scotties aktive Fußarbeit fördert die Gewichtsverlagerung, die Becken- und Rumpfrotation und steigert die Schwunggeschwindigkeit.
Scottie dreht seinen vorderen Fuß stark auf, während der hintere über den Boden nachzieht.

Diese Bewegungen erfolgen nach dem Ballkontakt – im Treffmoment steht er jedoch absolut stabil.
Auch Greg Norman oder Ben Hogan zeigten ähnliche Bewegungsmuster.
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Ihr Golftraining für die Fußarbeit
In neuen Bahnen denken: Nehmen Sie eine leere 12er-Ballbox und stellen Sie sie – wie gezeigt – an die Innenseite Ihres hinteren Fußes.
Verwenden Sie ein Eisen mit Loft, normale Ansprechposition, der Ball liegt leicht vor der Mitte Ihrer Standposition.

Durchschwung vorwärts: Schlagen Sie nun einige Bälle und konzentrieren Sie sich nur darauf, dass Ihr hinterer Fuß die Box in Richtung Ihres vorderen Fußes schiebt.
Diese Bewegung mag sich zunächst ungewohnt anfühlen, doch sie bringt mehr Freiheit im Rumpf. Darüber hinaus eine bessere Gewichtsverlagerung, mehr Rotation durch den Ball und stabilere Schlagflächenkontrolle.
Die Schlagbewegung wird nun stärker von den großen Muskelgruppen im Rumpf unterstützt – nicht nur von Händen und Armen.

Überroll-Glücksspiel: Bleibt der hintere Fuß stehen und die Box bewegt sich nicht, passiert häufig Folgendes:
Die Hüften bleiben seitlich blockiert, die Handgelenke „rollen“ über und die Schlagfläche schließt sich unkontrolliert.
Das Resultat: Der Ball kann praktisch überall landen. Je weiter Sie sich von diesem Muster entfernen, desto besser.
Fazit
Nachdem wir uns im ersten Tipp mit dem Griff beschäftigt haben, und im zweiten Teil den Fade genauer betrachtet haben, konnten wir in diesem dritten Teil des Golftrainings mit Scottie Scheffler die Fußarbeit genauer unter die Lupe nehmen.
Im vierten Teil unserer Serie „Scotties 5 beste Tipps“ widmen wir uns dann seinem sehr individuellen aber ebenso zuverlässigen Spiel rund ums Grün.


