20.09.2026 | 22:36

J.J. Spaun triumphiert bei der 22. BMW PGA Championship

J. J. Spaun gewinnt die BMW PGA Championship 2026 (Foto: BMW Group)
Golftimer
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J.J. Spaun gewinnt bei seinem Debüt die BMW PGA Championship 2026. Der US-Amerikaner entscheidet ein hochklassiges Finale im Wentworth Club mit vier Birdies auf den letzten fünf Löchern für sich. Frédéric Lacroix gewinnt mit einem Ass an Loch 14 einen BMW iX5 xDrive60 M Sport.


J.J. Spaun hat bei seinem ersten Auftritt bei der BMW PGA Championship gleich den Titel gewonnen. Der US-Amerikaner setzte sich beim Flagship Event der DP World Tour im Wentworth Club mit insgesamt 17 unter Par durch und krönte eine spannende Finalrunde mit einem starken Finish.

Spaun war nach Runden von 70, 66 und 68 Schlägen bei zwölf unter Par in den Sonntag gestartet. Mit einer abschließenden 67 kam der US-Open-Sieger 2025 auf insgesamt 271 Schläge – entscheidend war dabei vor allem seine Schlussphase.

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Auf den letzten fünf Löchern gelangen Spaun vier Birdies. Damit setzte er sich in einem Finale durch, in dem lange mehrere Spieler realistische Chancen auf den Titel hatten.

Mit seinem Erfolg reiht sich Spaun zudem in einen kleinen Kreis ein. Nach Arnold Palmer 1975 und Billy Horschel 2021 und 2024 ist er erst der dritte US-Amerikaner, der die BMW PGA Championship gewinnen konnte.

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J.J. Spaun: Dramatisches Finish bei der BMW PGA Championship

Hinter Spaun teilten sich Rory McIlroy, Aaron Rai, Adam Scott und Manuel Elvira bei jeweils 15 unter Par den zweiten Rang.

Rory McIlroy (Foto: BMW Group)
Rory McIlroy (Foto: BMW Group)

Besonders bitter verlief das Ende für Elvira. Der Spanier spielte sich mit einem Eagle am 17. Loch noch einmal auf Augenhöhe mit Spaun und brachte sich damit in Position für seinen ersten Titel auf der DP World Tour.

Doch ausgerechnet das abschließende Par 5 wurde ihm zum Verhängnis. Ein Double-Bogey an der 18 warf Elvira auf 15 unter Par zurück und beendete seine Hoffnungen auf den Premierensieg.

Einen weiteren Schlag zurück teilten sich Open-Champion Ryan Fox, BMW-PGA-Champion 2023, Matt Fitzpatrick, Joost Luiten und Filippo Celli bei 14 unter Par Rang sechs.

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Frédéric Lacroix trifft zum Ass

Neben dem Kampf um den Titel sorgte Frédéric Lacroix für einen der spektakulärsten Momente des Finaltages. Der Franzose schlug an der 14. Bahn aus 149 Metern mit einem Eisen 7 ab – und sah seinen Ball direkt im Loch verschwinden.

BMW PGA Championship 2026: Frédéric Lacroix gelingt an der 14 sein erstes Ass, erhält dafür als Hole-in-One-Preis einen nagelneuen BMW iX5 xDrive60 M Sport (Foto: BMW Group)
BMW PGA Championship 2026: Frédéric Lacroix gelingt an der 14 sein erstes Ass, erhält dafür als Hole-in-One-Preis einen nagelneuen BMW iX5 xDrive60 M Sport (Foto: BMW Group)

Für Lacroix war es das erste Hole-in-One seiner Karriere auf der DP World Tour. Gleichzeitig brachte ihm der perfekte Schlag den ausgeschriebenen Hole-in-One-Preis ein: einen neuen vollelektrischen BMW iX5 xDrive60 M Sport.

Lacroix ist damit der sechste Spieler in der Turniergeschichte, der sich den Fahrzeugpreis mit einem Ass sicherte. Unter anderem hatten dies zuvor Andrew Johnston, Chris Wood, Scott Jamieson und James Morrison geschafft. 2020 gelang David Howell ebenfalls ein Hole-in-One an der 14, wobei BMW aufgrund der besonderen Bedingungen während der Corona-Pandemie den Gegenwert des Fahrzeugs an die Alzheimer’s Society spendete.

Bester deutschsprachiger Spieler wurde Sepp Straka. Der Österreicher beendete die Turnierwoche auf dem geteilten 15. Platz bei -12.

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Ein besonderer Sieg

Für Spaun besitzt der Erfolg in Wentworth auch persönlich große Bedeutung. England sei für seine Familie ein besonderer Ort, erklärte der Amerikaner nach seinem Sieg. Umso mehr bedeute es ihm, sein Spiel international zu zeigen und gleich bei seinem ersten Auftritt bei einem der bedeutendsten Turniere der DP World Tour zu gewinnen.

„Ich habe mich zu einem Spieler entwickelt, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich einmal dieser Spieler sein könnte“, sagte Spaun. Er sei vor allem dankbar dafür, sich in Wentworth die Chance auf den Titel erarbeitet und sie schließlich genutzt zu haben.

Mehr als 120.000 Zuschauer erlebten die Turnierwoche im Wentworth Club. Am Ende gehörte die große Bühne einem Debütanten: J.J. Spaun brauchte nur vier Runden, um sich bei einem der traditionsreichsten Turniere Europas erstmals in die Siegerliste einzutragen.

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