05.01.2022 | 10:35

Callaway Rogue ST Driver

Thomas Fischbacher
Thomas Fischbacher

Callaway Rogue ST Driver – Folgende neue Technologien sollen die Erfolgsgeschichte der Rogue-Familie fortsetzen. Ein erster Blick auf die vier neuen Modelle.


Die beliebte Rogue-Serie bescherte Callaway Golf 2018 ein wirtschaftlich enorm erfolgreiches Jahr. Vor allem die Driver entwickelten sich zum Verkaufsschlager. Daher verwundert es wenig, dass das Unternehmen aus Carlsbad, Kalifornien, nun eine Fortsetzung der einstigen Erfolgsserie schreiben möchte. Mit einigen technischen Neuerungen der Rogue ST (für Speed Tuned) Driver will man an alte Erfolge anknüpfen.

Die wichtigsten Bausteine in der Entwicklung: die sogenannte Tungsten Speed Cartridge, das angepasste Jailbreak Speed Frame und das mithilfe von künstlicher Intelligenz weiter perfektionierten Flash Face der Schlagfläche. Das Ziel ist offensichtlich: Maximale Geschwindigkeit und außergewöhnliche Fehlerverzeihung.

Die Tungsten Bridge sorgt für Stabilität
Die Speed Cartridge aus Wolfram sorgt für Stabilität

Fehlerverzeihung rückt in den Fokus

Einen wichtigen Beitrag zur Gesamtleistung der Schlägerköpfe soll die Speed Cartridge leisten. Callaway hat einen bis zu 26 Gramm (je nach Modell) schweren Wolfram-Block an der hinteren Kante des Drivers verankert. Zusammen mit einer angepassten Form des Schlägerkopfes hilft dies, das Trägheitsmoment zu erhöhen. Der erhoffte Effekt: Den Verlust an Ballgeschwindigkeit bei Treffern außerhalb der Mitte der Schlagfläche zu minimieren.

Nicht neu, aber weiter durch die Supercomputer optimiert, soll das Jailbreak-System durch die Anwendung von künstlicher Intelligenz die vertikale, horizontale und torsionale Stabilität verbessern. Dazu haben die Ingenieure die Architektur der Stäbe verändert, die sich die Ober- und Unterseite des Schlägerkopfs nahe der Schlagfläche verbinden. Das Ziel einmal mehr: Mehr Geschwindigkeit bei Treffern außerhalb des Sweetspots.

Links: die Unterseite des Rogue ST max | Rechts: das leicht geschlossene Draw-Setup des Max D Driver
Links: die Unterseite des Rogue ST Max | Rechts: das leicht geschlossene Draw-Setup des Max D Driver

Callaway Rogue ST: Neue Formel für Flash Face

Eine neue Formel soll auch die Leistung der Schlagfläche auf eine neue Stufe heben. Das mithilfe von künstlicher Intelligenz entwickelte Flash Face konzentrierte sich bislang auf das Ziel „maximale Ballgeschwindigkeit“. Nun stoßen die Variablen „Abflugbedingungen“ und „Spin“ hinzu. Diese neue Formel senkt den Spin auf der Schlagfläche und ermöglicht es, den Golfern mehr Fehlerverzeihung zu bieten.

Ein Merkmal aller Schlägerköpfe der neuen Rogue ST Serie ist die sogenannte Unibody Construction. Callaway vertritt den Standpunkt, dass ein einteiliges Chassis von Natur aus besser ist als das Zusammenkleben mehrerer verschiedener Komponenten. Eine einteilige Konstruktion ermögliche eine bessere Kontrolle der Steifigkeit, was wiederum eine bessere Kontrolle darüber bietet, wie sich der Schlägerkopf im Treffmoment verformt. Zudem sinke der Schwerpunkt.

Die etwas länger gezogene Form des Schlägerkopfs im Rogue ST (im Vergleich zu den kompakteren Mavrik und Epic-Modellen) bietet einen weiter hinten liegenden Schwerpunkt, der eine höhere Konstanz bei der Ballgeschwindigkeit bieten soll.

Vier neue Driver: Callaway Rogue ST
Vier neue Driver: Callaway Rogue ST

Vier Modelle stehen zur Auswahl

Rogue ST Max Driver

Der Rogue ST Max Driver ist für eine Vielzahl von Golfern geeignet. Von Spielern mit hohem Handicap bis hin zu Elite-Amateuren und Profis. Er ist das fehlerverzeihendste Modell der Serie und gleichzeitig das schnellste. Die Kennzeichen: ein hoher Ballstart mit leichtem Draw.

Rogue ST Max D

Rogue ST Max D ist für Golfer bestens geeignet, die von ihrem Driver ein Maximum an Fehlerverzeihung erwarten. Das D steht für Draw und diese Flugkurve sollen strategisch platzierte Gewichte innen und außen gewährleisten.  Der Lie-Winkel lässt den Schlägerkopf im Setup leicht aufrecht und leicht geschlossen stehen. Von der Spitze bis zur Hacke gemessen, verfügt das Modell über die längste Schlagfläche. Demzufolge besteht die Zielgruppe aus Golfern, die nach maximaler Fehlerverzeihung suchen und deren Fehlschläge in aller Regel den Slice als Ursache haben.

Rogue ST Max LS

Der Rogue ST Max LS ist ein Schlägerkopf mit hohem MOI, der etwas weniger Spin generiert. Er eignet sich für Spieler, die einen Driver bevorzugen, der ihnen in puncto Flugkurve alle Optionen bietet. Im Vergleich zu Low Spin-Drivern anderer Hersteller gehört er zu den Modellen, die noch am meisten Fehlerverzeihung bieten. Daher vergrößert sich auch die Zielgruppe von sehr tiefen bis hin zu mittleren Handicaps.

Rogue ST Triple Diamond LS

Der Rogue ST Triple Diamond LS Driver ist die extremere Low-Spin-Option im Sortiment. Der etwas kleinere und kompakte Schlägerkopf (450 cc) bietet ein neutrales, sogar leicht fade-lastiges Setup. Er eignet sich daher vor allem für Spieler mit sehr niedrigem Handicap bis hin zu Tour-Profis.

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Callaway Rogue ST Driver: Details und Preise

UVP: 569 Euro

Lofts:

  • Rogue ST Max & Max D : 9, 10.5, 12 Grad
  • Rogue ST Max LS & Triple Diamond LS: 9, 10.5 Grad

Schäfte:

  • Project X Cypher
  • Mitsubishi Tense AV Blue
  • Mitsubishi Tensei AV White

Griff: Golf Pride Tour Velvet 360

Info: www.callawaygolf.com

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