25.02.2020

Wilson Staff Launch Pad Driver im Test

Thomas Fischbacher
Thomas Fischbacher
Wilson Staff Launch Pad Driver im Test. Mit den Launch Pad Drivern setzt Wilson Staff alles auf eine Karte: Vom Design über die Technologien zielt alles auf die Reduzierung der Rechtskurve ab.

Wenn es eine Eigenschaft gibt, die alle Golfer gemeinsam haben ist das wohl der Hass gegen den Slice. Der hohe Ball rechts ins Aus oder das Wasser kostet nicht nur Schläge und Länge; vor allem kostet er der Nerven.

Deshalb werden immer wieder Schläger vorgestellt – vor allem Driver – die mit ihrem Aufbau und Design maximal gegen die Rechtskurve vorgehen sollen. Dabei gibt es diverse Maßnahmen, die Schlägerhersteller treffen können. Mit den Launch Pad Drivern hat Wilson Staff alle Register gezogen, um dem Slice Lebewohl zu sagen.

Auf einen Blick

  • Preis: € 299,99
  • für Damen und Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • in den Lofts 10,5 sowie 13 Grad
  • Standard-Schaft: UST-Mamiya Helium

Der Weg

Die Wilson Staff Launch Pad Driver wurden entwickelt, um das Vertrauen des Golfers mit hohem Handicap zu wecken, egal ob er neu im Spiel ist oder sich verbessern möchte. Die Driver (UVP € 299,99) sollen zahlreiche technologische Fortschritte vereinen, die optisch dezent gestaltet und entwickelt wurden, um mehr Distanz und einen gleichmäßigeren Kontakt zu gewährleisten. Diese Funktionen sollen die bestmögliche Leistung für Spieler im Bereich Super-Game-Improvement bieten.

Die Wilson Staff Launch Pad Driver wurden für Spieler entwickelt, die eines der frustrierendsten Probleme vom Tee beenden wollen: den Slice. Mit einem moderaten Hosel-Offset, 13 Gramm Gewicht auf der Fersenseite des Schlägers und einem aufrechten Lie-Winkel finden Spieler die Fairways so leicht wie nie zuvor.

Mit einem Schlägerkopf-Gewicht von nur 272 Gramm ist der Wilson Launch Pad Driver einer der leichtesten Driver auf dem Markt, was zu einer mühelosen Steigerung der Schlägerkopf-Geschwindigkeit führen kann.

Gepaart mit der überarbeiteten Variable Face Technologie soll der Launch Pad Driver Kopf höhere Ballgeschwindigkeiten und einen hohen Abflugwinkel erzeugen, unabhängig davon, wo der Ball auf die Schlagfläche trifft.

Unser Fazit

Wer mit dem Launch Pad Driver von Wilson Staff noch immer Slices schlägt, kann aufhören, nach dem passenden Schläger zu suchen, um das Problem zu lösen. Es wird ihn nicht geben. Der Launch Pad Driver deckt alle Aspekte ab – vom Offset über die Gewichtung bis hin zur Lie-Angle-Anpassung – um der Rechtskurve entgegen zu wirken. Dann hilft nur noch der Gang zum Pro, um grundlegende Probleme im Schwung zu korrigieren.

Zusammen mit dem geringen Gesamtgewicht mutiert der Launch Pad Driver zur idealen Wahl für Spieler mit niedriger Schlägerkopf-Geschwindigkeit. Egal, ob Damen, Seniorinnen und Senioren oder nicht ganz so sportliche Herren, der Launch Pad könnte die Lösung sein, um den ein oder anderen Meter auf dem Weg vom Tee heraus zu kitzeln. Ein geringerer Bulge-Radius hilft zudem, nicht mittig getroffene Bälle zurück in Richtung Ziel zu steuern.

Mit anderen Worten: Die Launch Pad Driver bieten ein Höchstmaß an Fehlerverzeihung und Anti-Slice-Wirkung. Aber nicht unbedingt für höhere Schwunggeschwindigkeiten und geübte Golfer geeignet, die mit den Launch Pads auf andere Eigenschaften wie High Ball Speed, Low Spin und Shot Control verzichten müssen.

Info: www.wilson.com

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