24.07.2022 | 20:11

Brooke Henderson gewinnt Amundi Evian Championship

Golftimer
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An einem Tag, an dem gleich fünf Spielerinnen um die Führung kämpften, war es Brooke Henderson, die sie am Ende alle überflügelte. Die 24-Jährige aus Smiths Falls, Ontario, Kanada, locht am 72. Loch einen Vier-Meter-Putt zum Birdie und gewinnt die Amundi Evian Championship 2022 mit einem Schlag vor LPGA-Tour-Rookie Sophia Schubert aus den USA.


Mit dem Sieg holt sich Brooke Henderson, die die Woche mit einer Even-Par-Runde (71) und insgesamt -17 beendete, ihren zweiten Major-Titel. Und den ersten seit der KPMG Women’s PGA Championship 2016.

Die Kanadierin hatte zwar schon immer gesagt, dass sie mit ihrer Karriere überaus zufrieden ist, aber die Freude – und Erleichterung – über den Sieg war ihr deutlich anzumerken.

„Hier zu sitzen und zwei Major-Titel gewonnen zu haben, ist einfach ein unwirkliches Gefühl“, so Henderson nach ihrem Sieg und durchtränkt von Veuve Clicquot Champagner und Evian-Wasser, das bei der Amundi Evian Championship reichlich flossen.

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„Mein Trainer, mein Vater und die Unterstützung meiner Mutter und natürlich Brit (Henderson, Schwester und Caddie, Anm. d. Red.), die die ganze Zeit mit mir da draußen ist. Das ist einfach unglaublich, und es wird wirklich cool sein, wenn wir alle zusammen feiern können.

Henderson begann den Tag mit einem Vorsprung von zwei Schlägen vor der Koreanerin So Yeon Ryu. Doch der Vorsprung hielt nicht einmal ein Loch, als Henderson mit einem Bogey eröffnete, während Ryu ein Birdie spielte.

Auf den nächsten 17 Löchern ging es Schlag auf Schlag, wobei Henderson, Ryu, Schubert, Nelly Korda und Mao Saigo alle zeitweise die Führung innehatten.

Henderson stolperte erneut mit einem Vierputt zum Doppelbogey auf der 6, ein Moment, der jede mental schwächere Spielerin hätte verunsichern können.

„Ich habe versucht, mich davon nicht zu sehr aus der Ruhe bringen zu lassen. Aber das schüttelt einen natürlich schon ein wenig durch“, sagte sie. Ihr positives Denken hat offensichtlich funktioniert, denn am nächsten Loch gelang ihr gleich ein Birdie.

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Starke Leistung von Sophia Schubert aus den USA

Während Henderson sich wieder zurückkämpfte, spielte Schubert bei ihrer erst zweiten Major-Teilnahme in dieser Saison mehr als nur solides Golf.

Im Flight vor Henderson gestartet, gelangen der 27-Jährigen aus Oak Ridge, Tennessee, Birdies auf den Löchern 11, 12 und 15, sie landete am Ende bei -16.

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„Auf der 14 habe ich einen Blick auf das Leaderboard geworfen und gesehen, dass ich geteilte Führende bin. Danach habe ich mich einfach bemüht, nicht hinzuschauen“, sagte Schubert, U.S. Women’s Amateur Champion aus dem Jahr 2017. „Ich wollte es nicht wissen und einfach weiter mein Spiel spielen.“

Henderson ist damit die erste kanadische Golferin mit mehr als einem Major-Titel und baute ihre Führung als erfolgreichste kanadische Profigolferin aller Zeiten mit nun insgesamt zwölf Siegen aus.

Mit dem Siegerscheck in Höhe von 1 Million U.S.-Dollar hat Henderson in ihrer Karriere nun 10.237.150 U.S.-Dollar verdient und ist damit die 24. Spielerin in der Geschichte der LPGA Tour, die die 10-Millionen-Dollar-Grenze überschritten hat.

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Esther Henseleit beendete die Woche als beste Deutsche auf dem geteilten 27. Platz. Gefolgt von Carolin Masson auf dem T43. und Olivia Cowan auf dem T50. Rang. Schlusslicht des Feldes bildete Isi Gabsa als geteilte 73ste.

Am Cut, der bei 142 Zählern gezogen wurde, scheiterte aus deutscher Sicht die Amateurin Aline Krauter und auch Sophia Popov.

Hier geht es zum finalen Leaderboard

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