Elfter DP-World Tour-Titel für den Engländer
FedEx Open de France 2026: Matt Fitzpatrick schlägt wieder zu
Matt Fitzpatrick gewinnt die FedEx Open de France 2026 im Le Golf National mit drei Schlägen Vorsprung und feiert damit seinen elften Titel auf der DP World Tour. Angel Hidalgo sichert sich als Zweiter zugleich einen Startplatz für The Open 2027 in St Andrews.
Matt Fitzpatrick (Foto: Getty Images via DP World Tour) hat seiner erfolgreichen Karriere auf der DP World Tour einen weiteren Titel hinzugefügt. Der Weltranglistenvierte gewann die FedEx Open de France 2026 im Le Golf National und setzte sich bei der 108. Austragung der ältesten nationalen Open auf dem europäischen Festland mit drei Schlägen Vorsprung durch.
Mit fünf Schlägen Führung war der Engländer in die Finalrunde gestartet, doch der Weg zum Sieg gestaltete sich zunächst deutlich mühsamer als an den Tagen zuvor. Auf den ersten zwölf Bahnen musste Fitzpatrick immer wieder um Pars kämpfen. Birdies wollten zunächst nicht fallen, gleichzeitig rückten die Verfolger auf dem Leaderboard näher.
Die Erlösung folgte an der 13: Fitzpatrick gelang sein erstes Birdie des Tages und damit genau jener Schlaggewinn, den er in dieser Phase benötigte. Ein weiteres Birdie an der 15 verschaffte ihm wieder etwas Luft. Vor allem sein starkes kurzes Spiel erwies sich auf den entscheidenden Bahnen als wichtiger Faktor. Trotz eines Bogeys zum Abschluss unterschrieb Fitzpatrick eine 70 und beendete das Turnier bei 20 unter Par.
„Ich habe in den ersten drei Runden großartig gespielt, heute war es dagegen ein echter Kampf“, so Fitzpatrick. Gerade die ersten zwölf Löcher hätten seine Geduld gefordert. Umso wichtiger sei das Birdie an der 13 gewesen, mit dem er sich wieder etwas von seinen Verfolgern absetzen konnte. Auf den letzten sechs Bahnen habe er schließlich wieder einige seiner besten Schläge der gesamten Woche gezeigt.
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FedEx Open de France 2026: Elfter Titel für Matt Fitzpatrick auf der DP World Tour
Für Fitzpatrick war es bereits der elfte Titel auf der DP World Tour, nach seinen Erfolgen beim Omega European Masters 2017 und 2018 sowie dem Triumph bei der U.S. Open 2022 war es zudem sein vierter Sieg bei einer nationalen Open.
Besonders die Historie der Open de France bedeutete dem Engländer viel. Ein Blick auf die Namen der früheren Champions auf der Trophäe zeige, welchen Stellenwert das Turnier besitze. „Es ist immer etwas Besonderes, seinen Namen zu dieser Gruppe hinzufügen zu können“, erklärte Fitzpatrick.
Dabei war sein Start im Le Golf National ursprünglich eher kurzfristig in den Turnierkalender gerückt. Nach der BMW PGA Championship in der Vorwoche war der 28-Jährige die Tage in Frankreich etwas entspannter angegangen. Der Sieg brachte ihm neben dem Titel auch wichtige Punkte für die Ryder-Cup-Qualifikation.
Eine zusätzliche persönliche Bedeutung hatte der Erfolg ebenfalls: Es war Fitzpatricks erster Turniersieg seit der Geburt seines Kindes. „Der erste Sieg als Vater ist natürlich etwas ganz Besonderes“, sagte der Engländer.
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Hidalgo löst Open-Ticket
Hinter Fitzpatrick spielte sich Angel Hidalgo mit einer starken Finalrunde auf Rang zwei. Der Spanier notierte fünf Birdies bei nur einem Bogey, kam mit einer 67 ins Clubhaus und beendete die Woche bei 17 unter Par.
Neben dem zweiten Platz durfte sich Hidalgo über einen weiteren Erfolg freuen. Als bester noch nicht qualifizierter Spieler sicherte er sich einen Startplatz für die 155. Open Championship in St Andrews. Die FedEx Open de France bildete den Auftakt der Open Qualifying Series.
Zwei weitere Schläge zurück teilte sich Eugenio Chacarra Rang drei mit dem Norweger Kristoffer Reitan sowie den beiden Franzosen Matthieu Pavon und Tom Vaillant. Chacarra hatte am Samstag mit einer 62 die bis dahin niedrigste Runde des Turniers gespielt. Pavon und Vaillant sorgten derweil vor heimischem Publikum für ihre jeweils besten Platzierungen bei der Open de France.
Titelverteidiger Michael Kim beendete das Turnier bei 14 unter Par gemeinsam mit dem Champion von 2022, Guido Migliozzi, und dem Südafrikaner Brandon Stone. Der Däne Jeff Winther komplettierte die Top Ten.
Bester deutschsprachiger Spieler wurde Marcel Siem auf dem geteilten 14. Platz bei 10 unter Par.