21.02.2021 | 09:56

Der kurioseste Putt des Jahres

Thomas Fischbacher
Thomas Fischbacher

Der Wind bläst sich am Samstag des Genesis Invitational in den Vordergrund. Ein Putt von Keegan Bradley wird vom Grün geweht.


Sam Burns hatte gerade sein Holz aus der Tasche gezogen, den Ball aufgeteet und war kurz davor, seinen Ball auf dem Eröffnungsloch des Riviera Country Club ins Spiel zu bringen. Dann ertönten die Sirenen. Unterbrechung des Spiels am Samstag beim Genesis Invitational. Und das trotz strahlendem Sonnenscheins und keinerlei Anzeichen eines Gewitters.

Erstmals seit 2015 (Open Championship in St. Andrews) sorgte zu starker Wind für eine Unterbrechung eine Turniers der PGA Tour. In Los Angeles gab es in den vergangenen Wochen wenig Niederschlag, dementsprechend hart spielten sich die 18 Löcher des Privatclubs in unmittelbarer Nähe des Sunset Boulevards. So hart, dass die Bälle bei bis zu 50 Stundenkilometern Wind auf den Grüns nicht mehr zur Ruhe kamen. Spitzenreiter Burns dürfte den Klang des Horns mit Freude zur Kenntnis genommen haben.

Unterhaltsam war der verkürzte Aufgalopp am Samstag mehr für die Zuschauer, als für die Spieler. Ein Beispiel: Keegan Bradleys Putt auf der zehnten Bahn.

Nach vier Stunden Auszeit konnte es bei unverändert stürmischen Bedingungen weitergehen. Die Verantwortlichen bekamen die Grüns in den Griff. Die Spieler kamen im Schnitt mit 73,33 Schlägen (Höchstwert seit 1983) zurück in das malerische Clubhaus.

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