Bryson DeChambeau gewinnt das LIV Golf Singapore 2026 in einem Playoff. Auf der Ladies European Tour holt sich Hannah Green ihren nächsten Titel …
Richard T. Lee hatte die Chance, mit einem Putt Golfgeschichte bei LIV Golf zu schreiben. Stattdessen war es am Ende Bryson DeChambeau (Foto: picture-alliance), der beim LIV Golf Singapore 2026 ganz oben stehen konnte.
Lee, ein Wildcard-Spieler, hatte im Sentosa Golf Club in Singapur im Stechen einen Birdie-Putt zum Sieg. Der Erfolg hätte ihn zum ersten Wildcard-Sieger der Tour gemacht.
Der Kanadier verfehlte den Birdie-Putt allerdings und hatte noch knapp 60 Zentimeter zum Par. Er zielte, holte aus und spielte den Putt – dieser lippte allerdings aus.
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„Es war ein kleiner Schock“, gestand DeChambeau. „Ich dachte, er würde den Ball einlochen, und weiter geht’s. Er hat großartiges Golf gespielt. Nach dieser Leistung hat er es verdient, in einem Team zu sein.“
Obwohl er nicht gewinnen konnte, sicherte sich Lee ein Preisgeld in Höhe von zwei Millionen U.S. Dollar. Für seinen Sieg beim LIV Golf Singapore 2026 erhält Bryson DeChambeau vier Millionen U.S. Dollar.
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Für den Amerikaner ist es der erste Sieg seit dem LIV Golf Korea im letzten Jahr. Hinter den beiden Kontrahenten kam Lee Westwood bei 12 unter Par ins Clubhouse. Es war erst die zweite Top-10-Platzierung in fünf Jahren für den Engländer.
Im Teamwettbewerb konnte sich das Team um Dustin Johnson, 4Aces, durchsetzen. Es ist bereits ihr vierter Podiumsplatz in vier Turnieren des Jahres 2026. Martin Kaymer landete mit zwei über Par auf dem geteilten 42. Rang.
LIV Golf Singapore 2026: Finales Leaderboard
Ladies European Tour: Women’s Australian Open 2026
Hannah Green (Foto: Tristan Jones/LET) behält bei der Women’s Australian Open 2026 die Nerven und setzt sich mit 11 unter Par durch. Agathe Laisne sowie Cassie Porter blieb mit 10 unter Par nur der geteilte zweite Rang.
Green ist die erste Australierin seit 2014, die die berühmte Trophäe in ihrer Heimat gewinnen kann. Der Schlusstag im Kooyonga Golf Club war dabei von ständigen Führungswechseln geprägt.

Der siebenfachten LPGA-Siegerin Green reichte eine Runde mit 70 Schlägen, um die Angriffe ihrer Konkurrentinnen abzuwehren. Für die Australierin ist es der erste LET-Erfolg überhaupt.
Erst vor zwei Wochen hatte sie in Singapur auf der LPGA TOUR triumphiert. „Ehrlich gesagt bin ich etwas sprachlos. Der Sieg in Singapur hat mir definitiv geholfen, meine Nerven im Griff zu haben“, sagte Green.
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„Ich hatte das Gefühl, den Ball besser unter Kontrolle zu haben. Es fiel mir schwer, Birdies zu spielen, deswegen verstehe ich nicht, wie Cassie eine so gute Runde hinlegen konnte“, sagte sie über Porter, die mit einer 62 auftrumpfen konnte.
Für ihren Sieg erhält Hannah Green ein Preisgeld in Höhe von mehr als 157.000 Euro. Über einen Scheck dürfen sich auch Leonie Harm, Alexandra Försterling (beide T17/-1), Morgane Métraux (T23/+1), Emma Spitz (T26/+2), Vanessa Knecht (T29/+3), Laura Fünfstück (T45/+6) sowie Patricia Isabel Schmidt (T52/+8) freuen.

