08.04.2019

Qualifikant gewinnt Texas Open

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Corey Conners schreibt Geschichte, Ko gewinnt das erste Major des Jahres bei den Damen und Laura Fünfstück überzeugt bei der Jordan Mixed Open.


PGA Tour: Valero Texas Open

Texas, USA – Der Kanadier Corey Conners war der letzte Spieler, der sich im Playoff der Monday Qualifier einen Platz im Feld für die Texas Open sichern konnte. Diesen Platz nutzte er bravourös. Er ist mit dem Gewinn der Valero Texas Open überhaupt erst der fünfte Spieler der PGA-Geschichte, der als Qualifikant ein Turnier gewann. 
„Es war verrückt“, so Conners nach einer Woche auf dem TPC San Antonio – AT&T Oaks, in der er 29 Birdies spielte und sich zudem letztendlich den Titel sicherte. Einerseits meinte er mit „verrückt“ seine Woche, andererseits auch speziell den Sonntag. Conners war mit vier Birdies auf den ersten fünf Löchern gut gestartet und hatte sich bereits vier Schläge Vorsprung herausgespielt, als er im direkten Anschluss vier Bogeys fabrizierte. „Dann habe ich versucht“, so Conners, „an die letzten paar Tage zu denken. All die guten Schläge, die ich getroffen habe und ich sagte mir: Hey, du kannst das schaffen, bleib aggressiv und glaub an dich selbst!“
Gesagt, getan. Die zweiten Neun eröffnete er wieder mit drei Birdies, spielte an der 13 Par und legte noch einmal drei Birdies nach, um schließlich mit Runden von 69, 67, 66 und 66 (268/-20) eine Führung von zwei Zählern auf Charley Hoffman herauszuspielen. Dritter wurde mit minus 17 Ryan Moore. „Ich dachte“, so Hoffman nach seiner Runde im Clubhaus, „drei unter Par auf den zweiten Neun am Sonntag mit einem Schlag Vorsprung wäre vielleicht gut genug, aber ich wurde heute geschlagen, das passiert. Ich ziehe meinen Hut. Er hat sich den Hintern aufgerissen“. 
Das hat sich für Conners definitiv gelohnt. Anstatt nach Hause, geht es für ihn jetzt nach Augusta und mit einer Tourkarte bis zur Saison 2020/2021 wird er am Montag nach eigenen Angaben „nicht mehr so viel Druck verspüren, da bin ich sicher“. 
Bester Deutscher wurde Martin Kaymer auf T42 (-5). Stephan Jäger hatte nach seiner besten Saisonleistung mit T26 bei der Corales Puntacana Resort & Club Championship in der vergangenen Woche den Sprung ins Wochenende verpasst.

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LPGA: ANA Inspiration

Kalifornien, USA – Das erste Major des Jahres bei den Damen, das ANA Inspiration, entschied die Südkoreanerin Jin-Young Ko für sich. Die amtierende Louise Suggs Rolex Rookie of the Year zeigte sich auf dem Platz des Mission Hills Country Club mit Runden von 69, 71, 68 und 70 (278/-10) am konstantesten, setzte sich gegen ihre Landsfrau Mi Hyang Lee mit zwei Schlägen durch und sicherte sich so ihren ersten Major-Titel. Dritte wurde die Amerikanerin Lexi Thompson. 
Ko, die zuvor so abgeklärt gespielt hatte, wurde nach ihrem Triumph sichtlich emotional und vergoss Freudentränen: „Ich habe das Turnier gewonnen und das ist ein glücklicher Moment. Es ist eine Ehre für mich, zu so vielen koreanischen Spielerinnen aufzuschließen“. In der Tat ist Ko die 15. Spielerin aus Südkorea, die ein LPGA Major gewinnen konnte. 
Beste Deutsche wurde Sandra Gal auf T44 (+3), Caro Masson landete mit einem Schlag mehr auf T52. 

Ladies European Tour: Jordan Mixed Open

Aqaba, Jordanien – Mit den Jordan Mixed Open platzierte die Ladies European Tour ein Event, das es so im Turnierkalender noch nicht gegeben hatte. Das Feld aus 123 Spielerinnen und Spielern umfasste jeweils 40 Spieler der European Challenge Tour, der Staysure Tour der über 50-jährigen und der Ladies European Tour sowie drei hochkarätige Amateur-Golfer. Beim 54-Loch Stroke Play-Event zeigte sich die Engländerin Meghan MacLaren in Topform (-14). Mit ihrem vierten Top Ten-Finish der Saison belegte sie Platz zwei hinter Daan Huizing (-16) von der European Challenge Tour und verwies Martin Simonsen, ebenfalls ECT, auf den dritten Platz. 
In einem letztendlich von Männern dominierten Feld sorgte Laura Fünfstück (-7) für eine kleine Überraschung: Als Vertreterin der Ladies European Tour wurde sie zweitbeste Dame im Feld und landete insgesamt auf T16. Auch Olivia Cowan gelang mit eins unter Par und T48 ein respektables Ergebnis. Karolin Lampert sowie Philipp Mejow hatten den Cut verpasst. 
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