Bei der RBC Canadian Open 2026
PGA TOUR: Haotong Li über die Schwierigkeiten des Tourlebens
Haotong Li erzählt nach seiner zweiten Runde bei der RBC Canadian Open 2026 über die Schwierigkeiten des Tourlebens. Der Chinese geht als geteilter Zweiter ins Wochenende…
Zum ersten Mal seit Wochen konnte Haotong Li (Foto: picture-alliance) an einem Freitagnachmittag wieder mit einem positiven Ausblick vom Platz gehen – die Schwierigkeiten der letzten Zeit hingen ihm aber noch nach.
Nach einer Auftaktrunde von 67 Schlägen am Donnerstag spielte Li im TPC Toronto am Freitag eine 64 und liegt bei neun unter Par. Vor dem Wochenende hat er damit nur einen Schlag Rückstand auf den überraschenden Spitzenreiter Ben James.
„Es ist einfach sehr schwierig da draußen“, sagte Li. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner heutigen Leistung.“ Das war allerdings nicht immer so.
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Der 30-Jährige war stets überzeugt, gut genug zu spielen, um um den Titel mitzuspielen. Doch seine bisherigen Ergebnisse auf der PGA TOUR sprachen eine andere Sprache.
Die Frustration hielt an und sein Selbstbewusstsein begann zu schwinden. Seine Runde am Freitag gehörte dann zu den besten der ganzen Saison – und gab dem Chinesen einigen Rückenwind.
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Haotong Li über sein Tourleben
Haotong Li ist aktuell auf dem 90. Platz der Weltrangliste. Er reiste nach Kanada, um nach einer frustrierenden Phase im Mai, wo er trotz guter Leistungen keinen Cut meistern konnte, wieder in die Spur zu finden.
Er betrachte das Jahr 2026 als überaus wichtiges Jahr, da es seine erste volle Saison mit einer vollen Karte für die PGA TOUR ist.
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„Ich habe seit zwei Monaten zu kämpfen. Ich habe bei acht Turnieren hintereinander nur zwei Cuts geschafft. Und eigentlich habe ich ganz ordentlich gespielt“, sagte Haotong Li über seine Schwierigkeiten auf der PGA TOUR.
Der Chinese habe dabei nicht mit physischen Problem zu kämpfen gehabt. Vielmehr waren es die Eingewöhnung in ein neues Land und der erhöhte mentale Druck, die ihm Probleme bereitet haben.
Chinese will „bösen Haotong“ bekämpfen
In Zusammenarbeit mit einem Psychologen arbeitete Li daran, die negative Stimme in seinem Kopf zum Schweigen zu bringen. Diese hatte sich gegen Ende der Runden immer wieder eingeschlichen und ihn den Cut doch noch verpassen lassen.
„Wenn der böse Haotong mal wieder auftaucht, sage ich ihm einfach, dass er wieder gehen soll“, sagte Li. „Auf der 11 hatte ich einen Ball gegen den Wind fast direkt neben die Fahne geschlagen, was ziemlich unglaublich war.“
Seine Leistung am Freitag war noch beeindruckender, weil er kurzfristig auf einen neuen Caddie zurückgreifen musste. Sein regulärer Caddie konnte aufgrund von Visaproblemen nicht nach Kanada reisen, sodass der ehemalige Caddie von Joel Dahmen, Geno Bonnalie, an seiner Seite stand.
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Gewöhnen muss sich Li zudem um seine steigende Popularität bei den Fans. „Ich gewöhne mich langsam an die Zuneigung der Fans. Ich weiß diese Unterstützung zu schätzen und möchte gutes Golf spielen, um ihnen etwas zurückzugeben.“
Nach monatelangen Schwierigkeiten sieht es danach aus, als würde Haotong Li zu gewohnter Form zurückfinden. „Ich versuche, mein Spiel zu spielen und hoffe, dass ich mental in einer positiven Verfassung bin. Ich freue mich einfach, am Wochenende zu spielen“, sagte er.


