08.11.2021 | 11:32

Vier Deutsche steigen auf, Furyk verkürzt

Thomas Fischbacher
Thomas Fischbacher

Vier Deutsche steigen auf, Jim Furyk verkürzt auf Bernhard Langer und Viktor Hovland denkt kurz daran, Preisgeld an einen Tour-Kollegen zu verteilen.


30 Karten waren zu vergeben, vier davon gehen an deutsche Pros. Beim Saisonfinale der Challenge Tour auf Mallorca sicherten sich Yannik Paul, Marcel Schneider, Marcel Siem und Hurly Long die Spielberechtigung für die kommende Spielzeit auf der European Tour.

Das Turnier im T-Golf & Country Club gewann der Däne Marcus Helligkilde, der gleichzeitig auch die Gesamtwertung, das Road to Mallorca, für sich entschied. Die kommende Saison auf der European Tour beginnt mit der Joburg Open am 25. November in Südafrika.

Zwei Dänen waren auch beim Portugal Masters der European Tour nahe dran am Sieg, am Ende stemmte aber ein Belgier den Pokal gen Himmel. Thomas Pieters setzte sich mit 19 unter Par zwei Schläge vor Lucas Bjerregaard, Nicolai Højgaard und dem Franzosen Matthieu Pavon durch. Für den Ryder-Cup-Spieler von 2016 war es der erste Tour-Sieg seit August 2019, als er das Czech Masters gewonnen hatte.

Einen deutlichen Sieg errang Lydio Ko bei ihrem Gastspiel auf der Ladies European Tour. Die Neuseeländerin schraubte ihr Gesamtergebnis beim Saudi Ladies International in Saudi-Arabien auf 23 unter Par und kam fünf Schläge vor Atthaya Thitikul über die Ziellinie. Olivia Cowan aus Deutschland landete bei zwölf unter auf dem starken fünften Rang.

Hovland: Zehn Prozent des Preisgelds an Tour-Kollegen?

„Zehn Prozent gehören dir, und James bekommt auch zehn Prozent“, so die von einem Kurs-Reporter übermittelte Aussage von Viktor Hovland zu seinem Caddie auf dem Fairway der 18. Bahn während der Finalrunde der Championship at Mayakoba. Der Norweger hatte sich beim Turnier der PGA Tour einen komfortablen Vorsprung herausgearbeitet und konnte sich daher bereits mit der Verteilung des Preisgeld-Kuchens beschäftigen. Dabei hatte Hovland auch an Tour-Kollege James Hahn gedacht.

Dieser kam Hovland am Donnerstag zu Hilfe, als Danny Lee vor der ersten Runde seinen Driver-Schaft auf der Range zerstört hatte. Hovland lieh sich sein Ersatzmodell. Der Ping G425-Driver war dem von Hovland ähnlich, nur mit einem etwas kürzeren Schaft. Er führte zu einem souveränen Sieg mit vier Schlägen Vorsprung.

„Das [mit dem Preisgeld für Hahn] war ein Scherz“, schmunzelte Hovland . „Er war so nett, ihn mir zu leihen, also bin ich ihm definitiv etwas schuldig. Wir können ja noch etwas aushandeln.“

Drei Golfer unter den Top 5. Das Sport-Medium Sportico hat die Einnahmen früherer und aktueller Spitzensportler inflationsbereinigt aufgearbeitet. Dabei kommt die Analyse zu folgendem Ergebnis: Bestverdienender Sportler aller Zeit ist Michael Jordan mit 2,62 Milliarden U.S.-Dollar Einnahmen, dahinter folgen Tiger Woods (2,1), Arnold Palmer, (1,5) und Jack Nicklaus (1,38).

Furyk verkürzt Rückstand auf Langer

Steve Alker hat das vorletzte Turnier der PGA-Tour-Champions-Saison gewonnen. Der Neuseeländer setzte sich bei der TimberTech Championship vor Miguel Ángel Jiménez und Jim Furyk (beide T2) durch. Letztere beide konnten durch das Top-Ergebnis den Rückstand auf Bernhard Langer (T11) im Charles Schwab Cup, der Gesamtwertung bei den Senioren, vor dem Saisonfinale in Arizona verkürzen.

Beim Finale erhöht sich das Preisgeld auf 2,5 Millionen. Jeder der 36 qualifizierten Spieler erhält für das erspielte Preisgeld (der Sieger bekommt 440.00 U.S.-Dollar) die doppelte Punktzahl auf sein Konto für die Saisonwertung. Langer belegt Rang eins mit 3,56 Millionen, dahinter folgen Furyk mit 3,22 und Jiménez mit 2,90.

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