Cameron Young gewinnt die Cadillac Championship 2026. Nelly Korda setzt ihren LPGA-Siegeszug fort, auch Stewart Cink holt den nächsten Titel …
Die Cadillac Championship 2026 sollte zu einer Demonstration der aktuellen Stärke von Cameron Young werden. Mit 19 unter Par und damit sechs Schlägen Vorsprung sicherte er sich den Titel.
Dabei bereitete er sich am Sonntag zunächst selbst Probleme. An der zweiten Bahn kassierte er einen Strafschlag, weil sein Ball sich beim Ansprechen bewegt hatte – dies teilte er den Offiziellen mit. Ein Par spielte er dort trotzdem.
„Wenn der Golfplatz schwierig ist, wenn die Bedingungen schwierig sind, macht mir das mental tendenziell das Leben leichter“, sagte Young selbstbewusst.
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Während Präsident Donald Trump den Großteil der Runde im Trump National Doran verfolgte, sicherte sich Young 3,6 Millionen U.S. Dollar Preisgeld. Bereits Anfang des Jahres hatte er bei der Players Championship 4,5 Millionen U.S. Dollar kassiert.
Für Cameron Young ist der Erfolg bei der Cadillac Championship 2026 bereits der dritte Sieg auf der PGA TOUR in den vergangenen neun Monaten.
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Scottie Scheffler wurde hingegen zum dritten Mal in Folger Zweiter. Nach einer durchwachsenen Runde konnte er Young am Sonntag zu keinem Zeitpunkt nahe kommen.
Als einziger deutschsprachiger Vertreter war Sepp Straka angetreten. Nach einem grandiosen Wochenende landete der Österreicher bei 11 unter Par auf dem geteilten vierten Rang – gleichauf mit Ben Griffin, Adam Scott sowie Si Woo Kim.
Cadillac Championship 2026: Finales Leaderboard
LPGA TOUR: Riviera Maya Open 2026
Nelly Korda setzt ihre Erfolgsserie auf der LPGA TOUR fort. Die Weltranglistenerste gewann die Riviera Maya Open 2026 in Mayakoba mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg.
Auf dem El Camaleon Golf Course erspielte sie sich ein Gesamtergebnis von 17 unter Par und holte damit den 18. LPGA-Titel ihrer Karriere – es ist der Zweite innerhalb von zwei Wochen.
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Vor einer Woche hatte sie bei der Chevron Championship 2026 ihren dritten Major-Erfolg gefeiert. Trotz eines Bogeys auf der 18 – dem Zweiten der gesamten Woche – holte sie jetzt den nächsten Titel mit vier Schlägen Vorsprung.
„Ich habe die ganze Woche nur zwei Fehler gemacht. Angesichts der engen Fairways und der Schwierigkeit des Golfplatzes habe ich wirklich gut gespielt“, freute sich Korda.
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Der Titel in Mexiko macht die Amerikanerin um 375.000 U.S. Dollar reicher. Die Zweitplatzierte Arpichaya Yubol (-13) darf sich über knapp 230.000 U.S. Dollar freuen.
Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht konnte Isi Gabsa einfahren. Mit vier unter Par wurde sie geteilte 13. Daneben hatten auch Aline Krauter (T20/-3) sowie Olivia Cowan (T27/-2) den Cut geschafft.
Riviera Maya Open 2026: Finales Leaderboard
PGA TOUR Champions: Regions Tradition 2026
Was Nelly Korda aktuell für die LPGA TOUR ist, ist Stewart Cink auf der PGA TOUR Champions. Mit einem Gesamtergebnis von 18 unter Par sicherte sich Cink seinen zweiten Major-Titel in dieser Saison.
Vor zwei Wochen hatte der Amerikaner bereits bei der Senior PGA Championship triumphiert. Jetzt setzte er sich mit einem Vorsprung von drei Schlägen auch bei der Regions Tradition 2026 durch.
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„Dieses Wochenende war etwas umkämpft“, sagte Cink. „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich mich an der Spitze halten konnte.“ Nach neun Löchern am Sonntag im Greystone Golf and Country Club sah es noch nach einem spannenden Rennen aus.
Colin Montgomerie war auf zwei Schläge an Cink herangekommen. Birdies auf den Löchern 11 und 12 stellten aber einen komfortablen Vorsprung her, den der 52-Jährige nicht mehr aus der Hand gab.
„Daran könnte ich mich gewöhnen. Es wird nie langweilig. Das Alter spielt auf der PGA TOUR Champions eine wichtige Rolle, und ich gehöre noch zu den Jüngeren“, freute er sich.
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Der Sieg bei der Regions Tradition 2026 bringt Stewart Cink ein Preisgeld von 390.000 U.S. Dollar ein. Hinter ihm wurde Scott Hend bei 15 unter Par Zweiter, Montgomerie landete bei 13 unter Par auf dem dritten Rang.
Nach einer schwächeren Runde am Samstag konnte sich Alex Cejka am Sonntag leicht verbessern. Mit 11 unter Par wurde er geteilter Fünfter. Bernhard Langer (T35/-2) konnte nicht um den Sieg mitspielen.


