Tournews der Woche
Zurich Classic of New Orleans 2026: Fitzpatrick-Brüder gewinnen
Matt und Alex Fitzpatrick gewinnen die Zurich Classic of New Orleans 2026. Auf der LET setzt sich Esme Hamilton durch, auf der PGA TOUR Champions gewinnt Retief Goosen …
Die gesamte Familie Fitzpatrick konnte bei der Zurich Classic of New Orleans einen fantastischen Abschluss feiern. Die Eltern von Matt und Alex Fitzpatrick (Foto: picture-alliance) warteten auf dem 18. Grün des TPC Louisiana auf ihre Kinder.
Nach einem grandiosen Schlag durch Matt aus dem Bunker blieb seinem Bruder Alex nur noch ein Tap-in zum Birdie, um das Team-Event bei 31 unter Par zu beenden und einen Schlag vor zwei anderen Teams zu bleiben.
„Mit meinem Bruder ein Team-Event auf der PGA TOUR zu gewinnen – ich weiß nicht, ob es etwas Schöneres gibt“, sagte Matt Fitzpatrick. „Es fühlt sich wirklich besonders an. Es ist so schön, dass wir auf den zweiten neun Löchern durchgehalten haben.“
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Die beiden Engländer beendeten das Turnier mit einem Rekordergebnis von 31 unter Par. Auf den ersten neun Löchern am Sonntag hatten sie allerdings zunächst einen Vorsprung von vier Schlägen verspielt.
Alex Fitzpatrick erhält Tourkarte
Obwohl Alex Fitzpatrick nur noch einen kurzen Putt zum Sieg hatte, sei er überaus nervös gewesen. „Ich konnte meine Hände nicht spüren. Ich konnte meine Beine nichts spüren, eigentlich gar nichts. Das ist schon eine einschneidende Erfahrung“, sagte er.
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Für ihren Erfolg bei der Zurich Classic of New Orleans 2026 erhalten die Fitzpatrick-Brüder ein Preisgeld von 1,372 Millionen U.S. Dollar. Alex Fitzpatrick darf sich zudem über den Erhalt einer Tourkarte für die PGA TOUR freuen.
Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht konnte Matti Schmid einfahren. An der Seite von Seamus Power wurde er mit 26 unter Par geteilter Zehnter. Alle anderen deutschen Spieler hatten den Cut verpasst.
Zurich Classic of New Orleans 2026: Finales Leaderboard
PGA TOUR Champions: Mitsubishi Electric Classic 2026
Retief Goosen gewann am Sonntag die Mitsubishi Electric Classic 2026 der PGA TOUR Champions im TPC Sugarloaf. Vor rund 24 Jahren hatte er dort die BellSouth Classic der PGA TOUR für sich entschieden.
Das Turnier der Champions Tour wurde im sogenannten Modifizierten Stableford-System gespielt. Goosen erreichte insgesamt 39 Punkte und blieb damit zwei Punkte vor Stephen Ames aus Kanada.
Für den 57-jährigen Goosen ist es bereits der fünfte Sieg in 150 Starts auf der PGA TOUR Champions. Den Erfolg sicherte er sich mit einem Birdie auf dem letzten Loch. Er heimst 300.000 U.S. Dollar Preisgeld ein.
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Auf den dritten Rang schaffte es der Champions-Tour-Rookie Zach Johnson mit 36 Punkten. Vierter mit 35 Punkten wurde Lokalmatador Stewart Cink, der vor einer Woche die Senior PGA Championship für sich entschieden hatte.
Als einziger deutscher Vertreter war Alex Cejka im TPC Sugarloaf angetreten. Mit 27 Punkten erspielte sich Cejka einen alleinigen 13. Rang.
Mitsubishi Electric Classic 2026: Finales Leaderboard
Ladies European Tour: Investec SA Women’s Open 2026
Esme Hamilton kann sich ihren ersten Titel auf der Ladies European Tour (LET) sichern. Bei der Investec SA Women’s Open 2026 setzte sie sich gegen ihre Landsfrau Cara Gainer durch.
An einem nasskalten Finaltag im Royal Cape Golf Club spielte Hamilton eine Runden von zwei unter Par und sicherte sich damit einen Zwei-Schläge-Vorsprung mit 15 unter Par.
„Das ist unglaublich“, sagte sie nach ihrem ersten Sieg im 23. Start. „Ich bin total aufgeregt und glücklich. Mir fehlen fast die Worte, ich habe schon so lange davon geträumt und werde den Moment jetzt einfach genießen.“
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Der Sieg in Südafrika bringt der Engländerin 52.500 Euro Preisgeld ein. Cara Gainer darf sich über 31.500 Euro freuen. Auch einige deutschsprachige Spielerinnen erhalten ein Preisgeld durch einen geschafften Cut.
Erfolgreich waren Emma Spitz (T4/-9), Alexandra Försterling (T10/-6), Celina Sattelkau (T24/-3), Patricia Isabel Schmidt (T37/Par), sowie Carolin Kauffmann (T60/+8).

