Japanerin gewinnt erstes Major im Royal Lytham & St Annes
AIG Women’s Open 2026: Kuwaki besiegt Henseleit im Stechen
Shiho Kuwaki hat die 50. AIG Women’s Open 2026 gewonnen und sich damit ihren ersten Major-Titel gesichert. Die 23-jährige Japanerin setzt sich im Royal Lytham & St Annes GC nach einem dramatischen Zwei-Loch-Play-off gegen Esther Henseleit durch.
Kuwaki gehörte während der gesamten Turnierwoche zur Spitzengruppe und brachte sich mit einer Schlussrunde von 70 Schlägen (-1) bei insgesamt fünf unter Par in die ideale Ausgangsposition.
Nachdem auch Henseleit mit ihrer 70 dieses Ergebnis erreicht hatte, musste das Major im Stechen entschieden werden.
Zuvor spielte Henseleit in der Finalgruppe und hatte früh zu kämpfen. Nach einem wechselhaften Beginn mit Bogeys auf den Löchern 3, 8 und 9 startete sie auf den Back Nine eine starke Aufholjagd. Birdies auf den Bahnen 11, 12 und 15 brachten sie zurück ins Titelrennen. Zwar folgte auf der 16 ein weiterer Schlagverlust, doch mit einem nervenstarken Birdie auf der 18 rettete sich Henseleit ins Play-off.
Dort teilten beide Spielerinnen zunächst das erste Extraloch mit Par. Am zweiten Play-off-Loch geriet Henseleit jedoch nach dem Abschlag ins Rough. Trotz einer gelungenen Rettungsaktion verpasste sie den Par-Putt und musste sich mit Bogey geschlagen geben. Kuwaki verwandelte ihren Par-Putt sicher und feierte den größten Erfolg ihrer Karriere.
„Ich kann es immer noch nicht glauben. Es ist eine riesige Ehre, auf einer Bühne wie dieser zu spielen. Ich habe mich auf jeder einzelnen Bahn nur auf den nächsten Schlag konzentriert und versucht, den Moment so gut wie möglich zu genießen“, sagte Kuwaki nach ihrem Major-Triumph bei der AIG Women’s Open 2026.

„Ich bin stolz darauf, wie ich mir heute die Chance auf den Sieg erarbeitet habe“, sagte Henseleit nach dem Play-off. „Am zweiten Play-off-Loch hatte ich etwas Pech. Trotzdem nehme ich viele positive Erfahrungen aus dieser Woche mit.“
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AIG Women’s Open 2026: Korda und Thitikul verpassen Stechen
Die Amerikanerin Yealimi Noh, die als Führende in die Schlussrunde gestartet war, fiel mit einer 74 (+3) auf den dritten Platz bei vier unter Par zurück. Die Weltranglistenerste Nelly Korda und ihre direkte Verfolgerin Jeeno Thitikul teilten sich Rang vier.
Alexandra Försterling beendete die Woche als zweite Deutsche, die den Cut schaffte, auf dem T36. Platz bei +5.
Für Henseleit hatte die starke Woche auch positive Folgen in der Geldrangliste. Durch den zweiten Platz verbesserte sich die zweifache LET-Siegerin vom 38. auf den sechsten Rang.
Die Führung behauptet weiterhin die Südafrikanerin Casandra Alexander. Bereits in der kommenden Woche setzt die LET ihre England-Serie mit der PIF London Championship im Centurion Club fort.


