03.09.2018

Wallace siegt in Dänemark

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Der Engländer Matt Wallace sichert sich beim „Made in Denmark“ seinen vierten Turniersieg auf der European Tour, während sich Lokalmatador Thorbjørn Olesen für die Teilnahme am Ryder Cup qualifiziert. Bei den Damen gewinnt eine Unbekannte. Die Herren auf der PGA Tour beenden das Turnier in Boston erst am Montag.


European Tour: Made in Denmark

Silkeborg, Dänemark – Ganz starkes Finish des Briten: Matt Wallace spielt an fünf der letzten sechs Löcher des Silkeborg Ry Golf Clubs Biridies, um sich damit bei 19 unter Par für ein Stechen mit seinen Landsmännern Jonathan Thomson, Lee Westwood und Steven Brown zu qualifizieren. 
Auch im Play-Off behält er die Nerven und entscheidet nach starken Putts der Konkurrenz das Turnier am zweiten Extraloch für sich. Es ist sein dritter Triumph auf der European Tour in diesem Jahr. 
Acht Plätze für den Ryder Cup sind vergeben
Interessant verlief auch die Vergabe der letzten offenen Plätze im Team Europe für den Ryder Cup. Matthew Fitzpatrick, ein weiterer Engländer, kam als geteilter Siebter ins Clubhaus (-16) und wähnte sich nach einer exzellenten 66 auf der Finalrunde bereits Ende des Monats in Paris, wo der Wettstreit gegen ein starkes amerikanisches Team in diesem Jahr ausgetragen wird. 
Doch der dänische Lokalmatador Olesen konnte sich mit elf unter Par aufgrund des Punktesystems letztendlich für das Team von Thomas Bjørn empfehlen. Er reist neben Tommy Fleetwood, Tyrrell Hatton, Rory McIllroy, Alex Noren, Jon Rahm, Justin Rose und Francesco Molinari sicher nach Frankreich. 
Bjørn vergibt die letzten Plätze am kommenden Mittwoch
Die vier ausstehenden Plätze in Team Europe wird Kapitän Bjørn am kommenden Mittwoch vergeben, wobei sich Matt Wallace gute Chancen ausrechnet: 
„Ich habe ihm [Kapitän Bjørn] gezeigt, dass ich da bin“, so Wallace selbstbewusst. „Wenn er mich nicht nominiert, ist das absolut in Ordnung, aber wenn er mich nominiert, weiß er genau, mit was er in seinem Team rechnen darf. Wenn ich mit dem Rücken zur Wand stehe, kann ich liefern. Ich habe keine Angst und ich habe gezeigt, dass ich unter Druck meinen Job erledigen kann“. 
In der Tat wäre Wallace der einzige Spieler seit Johan Edfors im Jahr 2006, der trotz drei Siegen im Ryder Cup Jahr nicht nominiert würde. 
Schwarzes Wochenende für deutsche Spieler
Die Deutschen Sebastian Heisele, Marcel Siem, Martin Kaymer und Florian Fritsch verpassten allesamt den Cut. 

 PGA Tour: Dell Technologies Championship

Boston, Massachusetts – Die Dell Technologies Championship auf dem TPC Boston geht erst am Montag, dem amerikanischen Labor Day, zu Ende. Nach 54 Löchern liegt etwas überraschend Abraham Ancer mit 13 unter Par in Führung. 
Dicht gefolgt von Tyrrell Hatton (-12) und Bryson DeChambeau. Mit einem weiteren Zähler mehr folgen Cameron Smith und Justin Rose. Ancer war bereits vor einigen Wochen nach 54 Loch in Führung gelegen. Beim Quicken Loans National konnte er dann aber auf der Finalrunde nicht mehr mithalten und fiel zurück. 
„Ich werde wahrscheinlich nochmal darüber nachdenken, was ich beim letzten Mal hätte besser machen können“, sagte Ancer, der noch immer auf seinen ersten Sieg auf der Tour wartet. 
Deutsche Spieler sind nicht am Start.

LPGA Tour: Cambia Portland Classic

Portland, Oregon – Mit Marina Alex gewinnt die Cambia Portland Classic eine Spielerin aus New Jersey, die bei ihrer 124. Teilnahme auf der Tour endlich ein Turnier gewinnen kann. Mit sechs Schlägen Rückstand auf die junge Engländerin Hall auf die letzte Runde gegangen, schaffte es die 28-jährige das Schlagdefizit auf die Gewinnerin der Ricoh Women’s British Open in diesem Jahr bereits nach den ersten Neun zu egalisieren. 
Anschließend spielte sie furios und nahm Georgia Hall am Sonntag insgesamt ganze zehn Schläge ab. Alex gewann mit minus 19 letztendlich souverän. 
„Der erste Tag (62) lief sensationell, von daher wusste ich, dass hier was drin ist“, so die Amerikanerin. „In der Folge war ich schon nervös, aber am Sonntag mit Rückstand zu starten und aufholen zu können, war eine gute Ausgangsposition für mich. Ich bin sehr stolz auf mich“. 
Dritte wurde die Japanerin Ayako Uehara. Die Deutschen Sandra Gal, Sophia Popov und Leticia Ras-Anderica verpassten den Cut. 
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