Daniel Hillier im Fun Talk über einen Schlag aus dem Fairwaybunker, einen verlorenen Ball, seine Stärken und Schwächen auf dem Platz sowie seinen „Best Buddy“ auf der Tour.
Nur wenige Stunden sind seit seinem seinem Sieg bei der New Zealand Open 2026 auf der Asian Tour bzw. PGA Tour of Australasia vergangen.
Trotzdem hat sich Daniel Hillier die Zeit für ein Interview der anderen Art genommen.
Der Neuseeländer spricht über die Momente, die seine Karriere bisher geprägt haben, und über die Stärken und Schwächen seines Spiels.
Darüber hinaus redet er über die Arbeit, die noch vor ihm liegt, und generell über sein Leben als Tourpro.

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Daniel Hillier im Fun Talk
Daniel, dein Leben steht auf dem Spiel und es gilt, einen Downhillputt mit starkem Break aus drei Metern zu lochen. Das Problem dabei: du darfst den Putt nicht ausführen – wen wählst du für diese Aufgabe?
Tiger Woods. Er hat in seiner Karriere unzählige Putts dieser Art versenkt. Es gibt eine endlose Liste an Videos, in denen er genau solche Putts locht.
Deine Top-3 Golfer aller Zeiten?
Tiger Woods, Rory McIlroy und Ben Hogan.
Dein Lieblingsschläger im Bag?
Wahrscheinlich mein Putter. Er hat mir in den letzten Wochen sehr gute Dienste geleistet.
Was war dein emotionalster Moment auf dem Golfplatz?
Das war wohl gestern. Das letzte Loch entlangzugehen war ein ganz besonderes Gefühl.
Welcher Sieg bedeutet dir am meisten?
Aus aktuellem Anlass die New Zealand Open (lacht).
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Ein Schlag in deiner Karriere, auf den du besonders stolz bist?
Bei meinem Sieg beim British Masters 2023 im The Belfry hatte ich in der entscheidenden Phase auf der 16 einen Schlag aus dem Fairwaybunker.
Die Lage war eher mittelmäßig, ich konnte die Fahne nicht sehen, und trotzdem habe ich vermutlich den Schlag meines Lebens gespielt. Der Ball blieb etwa einen Meter neben der Fahne liegen und ich lochte zum Birdie.
Gibt es einen Schlag, den du gerne noch einmal spielen würdest?
Wahrscheinlich einer in Indien im vergangenen Jahr. Ich hatte auf einem Par-5 ein 3er-Eisen ins Grün, war jedoch etwas zu euphorisch und der Ball segelte in die Bäume.
Den habe ich leider nie wieder gesehen und hat mich gekostet …
Was wärst du wahrscheinlich geworden, wenn nicht Golfpro?
Vielleicht etwas im Bereich Architektur. Außerdem interessiert mich, wie der Körper funktioniert, also eventuell Physiotherapeut oder Personal Trainer.
Daniel Hillier Fun Talk: Dein „Best Buddy“ auf der Tour?
Es gibt viele Jungs, mit denen ich Zeit verbringe, vor allem „Kiwis“ und Australier. Am meisten unterwegs bin ich aber wohl mit Ryan Fox.

Er war in den letzten Jahren ein großer Einfluss für mich und wir verstehen uns wirklich gut. Er ist ein wirklich durch und durch toller Typ.
Was ist deine größte Stärke auf dem Platz?
Ich würde sagen, mein Eisenspiel, und zudem aktuell auch mein Putten. Es hat sich in den letzten Jahren stark verbessert.
Gibt es Schwächen bzw. woran arbeitest du am meisten?
Mein Chippen ist eine Katastrophe. Die 16 gestern ist ein gutes Beispiel. Es braucht weiterhin viel Arbeit, ist aber inzwischen definitiv viel besser als früher.
Was schätzt du am Leben als Tourpro und was eher weniger?
Ich mag vor allem das Spielen in Europa. Du lernst all die verschiedenen Länder, Orte und Kulturen kennen, dazu kommen einige fantastische Plätze.
Die Kehrseite ist, dass ich meine Familie nicht so oft sehe, wie ich es gerne würde. Umso schöner ist es, wenn meine Frau ab und zu mit dabei ist. Dann fühlt sich vieles mehr nach Zuhause an.
Welches Tier wärst Du gerne und warum?
Wahrscheinlich ein Hund. Sie sind unkompliziert und haben darüber hinaus viel Liebe zu geben.
Wir nehmen dich mit auf eine Faschingsparty. Als was verkleidest du dich?
Als Elvis.
Daniel Hillier Fun Talk: Das ideale Frühstück vor einer Runde?
Bacon and Eggs
Deine schlimmste Erfahrung mit Amateuren bei einem Pro-Am?
Es gab einige. Schwierig wird es bei Spielern, die nicht wirklich aufpassen, über die Putt-Linien laufen, im Weg stehen oder zu aufgeregt sind.
Fairerweise muss ich aber sagen: Fast jeder Amateur, mit dem ich in den letzten Jahren gespielt habe, war großartig. Ich hatte da ziemliches Glück.
Deine Lieblingsplätze in Europa?
Ich mag Linksplätze sehr, ich bin beispielsweise ein großer Fan von Royal Portrush. Wir waren letztes Jahr bei der Open dort, und ich finde den Platz unglaublich.
Außerdem Le Golf National in Frankreich, besonders die Schlussbahnen. Ich habe in der Vergangenheit einiges über den Platz gelernt: Er ist brutal!
Deine Lieblingssportart, abgesehen von Golf?
Fußball und Cricket. Beides habe ich als Kind viel gespielt.


