12.09.2016

Heißer Herbst

golftime
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»Nicht auszumalen – bei einer abermaligen Ryder Cup-Pleite der USA droht dieses Mal in den Staaten eine Oktober-Revolution auszubrechen.«
Wir müssen die Metapher „heißer Herbst“ nicht so politisch sehen wie einst in dem Lied von Hannes-Dieter Hüsch auf der LP „Carmina Urana“, das u. a. auf die russische Oktoberrevolution von 1917 Bezug nahm. Das Lied „Heißer Herbst“ mag auch zutreffen auf die Massenstreiks und Studentenproteste im Jahre 1969, sicherlich fehlt aber diese politische Dimension im Herbst 2016: Da geht es schlicht um den sportlichen „heißen Herbst“.
Beginnend mit der ISPS HANDA Ladies European Masters, vom 8. bis 11. September in Hubbelrath, wo die Olympia-gestärkten deutschen Ladies Caroline Masson und Sandra Gal psychologisch hochmotiviert am Start waren. 
Zwei Wochen später dann die zweite Auflage der von Porsche wiederbelebten European Open in Bad Griesbach. 
Schließlich endet der golferische „heiße Herbst“ mit dem Saison-Höhepunkt in Hazeltine, Minnesota/USA, mit dem alle zwei Jahre ausgetragenen Ryder Cup, dem Kontinental-Vergleich zwischen Amerika und Europa.
Ob dann nach einem neuerlichen Sieg der Schützlinge von Europas Ryder Cup-Captain Darren Clarke, allen voran mit Olympia-Sieger Justin Rose (GB), eine golferische Oktober-Revolution ausbricht, ist nicht abzusehen, wäre aber bei einer Niederlage der stets zu favorisierenden Amerikaner nicht verwunderlich: Haben doch die besten U.S.-Golfer der Welt im Ryder Cup von den vergangenen sieben Duellen sage und schreibe sechs (!) verloren.
Wir wünschen jedenfalls, in diesem „heißen Herbst“, coolen Kopf zu bewahren. Und nicht darauf zu vergessen, mit einem perfekten Drive, sei es in einem heißen Porsche oder mit einem glühenden Driver, ans Ziel zu gelangen.
Ihr Oskar Brunnthaler

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