05.09.2021 | 17:37

Klimaschutz: Eine saubere Sache

Frederike Reichert
Frederike Reichert

Klimaschutz. Diesmal ein paar Zeilen in eigener Sache. Eine kleine Umstellung mit – hoffentlich – großer Auswirkung. So gab es auch großes Rätselraten in der GOLF TIME-Redaktion: Wie wird die Ausgabe bei den Lesern ankommen?


Gibt es einen Proteststurm, Unverständnis und Ablehnung; oder haben unsere Leser volles Verständnis und Anerkennung für unsere Neuerung?

Worum geht’s? Ganz einfach: Bereits seit der vergangenen Ausgabe 4/2021 tragen wir der Umwelt und dem Klimaschutz Rechnung und drucken seitdem unseren Inhalt auf reinem Recyclingpapier, den Umschlag zumindest auf Mixpaper. Immerhin wiegt der Druck der 50.000 Exemplare einer einzigen Ausgabe von GOLF TIME sage und schreibe 19 Tonnen. Das ist theoretisch jedes Mal ein kleines Wäldchen.

Da macht man sich dann schon Gedanken, welche Storys über das Rollenoffset in Minutenschnelle drüberrauschen: also leichte Kost à la Fun-Talk-Interview mit Paul Casey oder FOTO TIME über das Husqvarna-Vierplätze-Turnier. Schon deutlich gewichtiger die Titelgeschichte über die The Open oder über den ECCO-Tag mit Caro Masson. Um dann wiederum der Sehnsucht nachzukommen, in Coronazeiten mit GOLF TIME tours in relativ sichere Regionen zu reisen.

Klimaschutz gleich Kostenbremse ?

Wer jetzt glaubt, wir haben die Kostenbremse bemüht, irrt. Es haben sich nämlich die Papierkosten durch das Umsteigen auf Recyclingpapier in keiner Weise geändert – schön wär’s. Tatsächlich steht hochwertiges Recyclingpapier heutzutage dem holzbelasteten (Hochglanz-)Papier dahingehend in nichts nach.

Aber darum ging es uns ja auch nicht. In der Brockhaus-Enzyklopädie aus dem Jahr 1972 ist übrigens unter Papier nachzulesen: „14. Jahrh. aus grch.-lat., ein durch Verfilzung von Fasern entstandenes blattartiges Gebilde.“

Ich will Sie verschonen mit der fünfseitigen Abhandlung über das Papier (würde zu sehr ins Gewicht fallen), aber doch die Vielfalt von Papieren erwähnen:

Vom Druckpapier einmal abgesehen, gibt es Schreib-, Perlmutter-, Isolier-, Sicherheits-, Zeichen-, Lösch-, Lichtpaus- und Fotopapier, imprägniertes Papier, Pack-, Pergamentoder echtes Japanseidenpapier, Metall- und schließlich Leinenfaserpapier.

Und dann noch des Deutschen Lieblingspapier – das Toilettenpapier. Natürlich nicht im Brockhaus erwähnt ist das von uns verwendete Papier. Hätten Sie den Unterschied bemerkt? Ich glaube nicht. Gut so – und ganz im Sinne von Greta.

Ich hoffe, Sie können damit leben. Und wir können mit gutem Gewissen versichern – egal ob journalistisch harter Tobak oder leichte Yellow-Press-Story, das absolute Gewicht bleibt immer gleich. Nur eben ab sofort so umweltfreundlich wie nur möglich.

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