01.08.2021 | 10:28

Matthias Schwab – Spiele der Sportler?

Matthias Schwab
Matthias Schwab

Matthias Schwab über die Olympischen Sommer-Spiele 2020 in Tokio – und ich bin dabei. Der SalzburgerLand-Botschafter über sein Olympia-Feeling vor den Spielen.


Man könnte meinen, alles würde nur schöner, toller, fantastischer, besser, spannender, größer, interessanter usw. Mehr als Olympische Spiele geht im Weltsport gar nicht.

Trotz aller Vorfreude und großer Erwartungshaltung bin ich schon ein wenig skeptisch beim Gedanken, was mich da wohl alles erwarten wird und vor allem, ob die Spiele im Gesamten gelingen werden.

Zu viele Fragezeichen gibt es, zu viele Unbekannte, zu viele Probleme in vielen Bereichen, nicht nur in der Durchführung der Wettkämpfe und im Alltag der Athleten.

Matthias Schwab über zu große Olympischen Sommer-Spiele

Die Olympischen Sommer-Spiele sind zu groß, zu umfangreich geworden. 1896 bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit in Athen, gab es nur neun Sportarten. Es waren dies Leichtathletik, Fechten, Gewichtheben, Rad, Ringen, Schießen, Schwimmen, Tennis und Turnen.

Heute sind es 33 Sportarten mit über 10.000 Teilnehmern. Man muss sich das vorstellen – über 10.000 Sportler. Und das während der Coronapandemie. Dazu kommen noch mehr als doppelt so viele Betreuer und leider erstmals in der Geschichte der Olympischen Spiele der Neuzeit keine Zuschauer.

Es werden Spiele der Medien und vor allem Spiele der TV Stationen werden. Werden es auch Spiele der Sportler? Für die sollten die Spiele eigentlich stattfinden.

MATTHIAS SCHWAB. Österreichs Olympia-Teilnehmer freut sich auf die „richtigen Spiele“ in Paris
MATTHIAS SCHWAB. Österreichs Olympia-Teilnehmer freut sich auf die „richtigen Spiele“ in Paris

Spiele der Sportler?

Was die Sportler erwartet, klingt nicht besonders einladend. Von mehreren PCRTests vor der Abreise nach Japan bis hin zum PCR-Test bei der Ankunft in Tokio, APPs am Handy, über die Sportler und Betreuer während ihres Aufenthaltes in Japan überwacht werden, genau nachvollzogen werden kann, wo und wann sie sich wie bewegen.

Leben in einer Bubble mit den übrigen Sportlern der gleichen Sportart, kein Zusehen bei anderen Sportevents, kein Sightseeing, kein Kennenlernen des Landes, der Stadt usw. usw. Trotzdem fahre ich hin, um dabei zu sein, um mein Vaterland dort zu repräsentieren, um zu erleben, wie „solche“ Spiele funktionieren und auf mich wirken werden.

+++ Mehr von Matthias Schwab: Druck im Golfsport +++

Ich hoffe sehr stark, in drei Jahren in Paris „richtige“ Olympische Sommer-Spiele erleben zu können, wo alles wieder so ist wie bei „normalen“ Olympischen Sommer-Spielen. Zuschauer, Freiheit, Kontaktmöglichkeiten, Sightseeing, Österreich Haus, Deutschland Haus, sorgloses Zusammensein mit meinen Sportkameraden aus dem eigenen Land und aus anderen Ländern, keine Angst vor einer Ansteckung mit einem Virus haben zu müssen usw. usw.

Matthias Schwab über eine positive Zukunft

Ich bin guter Dinge und überzeugt davon, dass es in der Zukunft wieder normale Spiele geben wird. Auch nach dem fürchterlichen Ereignis bei den Olympischen Sommer-Spielen 1972 in München kam es wieder zu normalen und friedlichen Spielen.

Es wird auch wieder Spiele ohne Angst vor einem Virus geben. Zum Sportlichen. 60 Spieler werden ohne Cut vier Tage spielen und einen Olympiasieger ermitteln. Jeder, der sich qualifiziert hat um dort teilzunehmen, ist so gut, dass er gewinnen kann. Vorausgesetzt, er spielt vier Tage sein bestes Golf.

Damit ist eigentlich alles gesagt. Ich freue mich auf das Abenteuer „Olympische Spiele 2020 in Tokio“. Freuen auch Sie sich auf die restlichen Sommermonate und den Herbst, spielen Sie Golf, am besten im Salzburger Land und/oder wohnen Sie bei mir in www.appartement-matthiasschwab.com.

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