18.12.2020 | 20:08

Warum Golfer die besseren Anleger sind!

Golftimer
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+++Promotion+++ Im professionellen Golf liegt der Fokus meistens auf der Einzelspielerin bzw. dem Einzelspieler. Gelegentlich spielt auch ein Caddie noch eine Rolle. Dabei steckt hinter einem athletischen Erfolg und dem Weg dorthin immer ein ganzes Team. Ganz ähnlich ist das bei der Geldanlage.


„Da haben wir natürlich ein riesengroßes Netzwerk an Experten, das den Athleten zur Verfügung steht“, fasst Christoph Herrmann, Bundestrainer der Jungen im Deutschen Golf Verband (DGV), die Situation im Junior Team Germany (JTG) zusammen. Für den ambitionierten Nachwuchs ist das JTG die nächste Stufe in Richtung Professionalisierung und der erste Kontakt mit einem Expertennetzwerk, das weit über Trainer und Eltern hinausgeht.

Neben den Bundes- und Co-Trainern stehen den Mädchen und Jungen zum Beispiel Experten für Athletik und Mentales, Physiotherapeuten sowie Spezialisten für 3D-Analysen und Putten zur Verfügung.

„So gut ein einzelner Trainer auch ist, keiner kann alle denkbaren Entwicklungspotenziale eines Spielers in einer konkurrenzlos guten Qualität abdecken“, erklärt Herrmann diese beeindruckende Infrastruktur. Vom Bundestrainer kanalisiert, häufig in Kooperation mit dem weiterhin wichtigen Clubtrainer, werden die unterschiedlichen Ressourcen dann eingesetzt, um die Entwicklung der Spielerinnen und Spieler maximal zu unterstützen.

Christoph Herrmann (Foto: Tobias Kuberski)
Christoph Herrmann (Foto: Tobias Kuberski)

Parallelen: Golf-Leistungssport und Geldanlage

Eine ähnliche Funktion nimmt der Berater bzw. die Beraterin in der Geldanlage ein, da auch hier die Expertise von mehreren Spezialisten gebündelt wird. „Da sind schon sehr viele sehr gut ausgebildete Menschen damit beauftragt, erfolgreiche Anlagestrategien zu entwickeln“, beschreibt Dr. Holger Bahr, Leiter Volkswirtschaft bei der DekaBank und selbst leidenschaftlicher Golfer, die grundlegende Infrastruktur der Vermögensbildung.

Allein im Makro Research Team beschäftigen sich 22 Volkswirte mit gesamtgesellschaftlichen und -wirtschaftlichen Themen und deren Auswirkung auf den Kapitalmarkt. „Da müsste man schon sehr viel Zeit und Ehrgeiz aufbringen, um allein ähnlich erfolgreich zu sein“, formuliert Dr. Bahr diplomatisch.

Der Effekt eines starken Teams hinter den Kulissen wird im Golf ähnlich deutlich wie in der Geldanlage.

„Das ist schon ein Quantensprung, es professionalisiert sich einfach alles“, beschreibt Christoph Herrmann die Entwicklung bei den jugendlichen Spielern, die neu zu ihm in das Team kommen. „Wir sehen das häufig, wenn Spieler einen ersten Winter mit uns verbringen. Da erfolgt entwicklungsmäßig ein Riesensprung gegenüber den ebenfalls starken Golfern, die in der Nominierung für das Junior Team Germany ganz knapp gescheitert sind.“

Bleibt die Frage, wie sich die geballte Kraft des Teams ganz konkret in den nächsten Schlag eines JTG-Spielers übersetzt, über den er da draußen auf dem Platz allein entscheiden muss. Die Antwort von Christoph Herrmann ist denkbar einfach: „Training, Training, Training.“

Driver oder Eisen vom Abschlag? Grün angreifen oder vorlegen? Hoher Pitch oder flacher Chip? Voraussetzung für eine fundierte Entscheidung ist die Fähigkeit, diese unterschiedlichen Schläge überhaupt zu beherrschen, um sie eben als realistische Alternativen in Betracht zu ziehen. „Nur so kann die Risiko-Nutzen-Abwägung sinnvoll stattfinden.“

Dr. Holger Bahr (Foto: Tobias Kuberski)
Dr. Holger Bahr (Foto: Tobias Kuberski)

Abwägung von Risiko und Nutzen

In der Vermögensbildung funktioniert es ähnlich, wobei Anlegende keinesfalls allein auf dem Platz sind, sondern durchgehend auf die Expertise der Beraterin bzw. des Beraters und des Teams dahinter zurückgreifen können. Schließlich ist genau diese qualifizierte Risiko-Nutzen-Abwägung Teil deren Kernaufgabe.

Das führt zu einer weiteren Parallele zwischen Golferinnen und Golfern sowie Anlegerinnen und Anlegern. „Beide sind erstmal Optimisten“, sagt Dr. Holger Bahr.

Im Golf wissen wir, dass es auf der Runde auch schlechtere Schläge geben wird, trotzdem gehen wir da raus und spielen immer wieder. Wir glauben eben an die guten Schläge. In der Geldanlage steckt der Optimismus in der grundlegenden Überzeugung, dass die gesamtwirtschaftliche Entwicklung positiv sein wird, trotz möglicher Dellen hier und da.

„Deshalb sind Golferinnen und Golfer auch die besseren Anleger“, so Dr. Bahr.

Die wichtigste Parallele zwischen Golf und Geldanlage ist aber die, dass wir, so gut wir allein auch sein mögen, mit der Hilfe von Profis sehr viel besser sein können.

Wenn Sie damit grundsätzlich einverstanden sind, dann erinnern Sie sich im Interesse des eigenen Spiels bitte an eine frühere Stelle in dem Beitrag zurück: Im Junior Team Germany wird den gesamten Winter über trainiert. In diesem Sinne drücken wir mal die Daumen und unterstützen gemeinsam, dass das spätestens ab 10. Januar 2021 auch wieder bundesweit möglich sein wird.

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