21.04.2017

Bemüht …

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Der aktuelle Schwung der ehemaligen Nummer 1 der Welt spricht Bände: Die zahlreichen Trainerwechsel und vor allem Verletzungen haben ihre Spuren hinterlassen.

Ein Trainer nach dem anderen wurde verbrannt und jeder hatte dabei für sich mit besten Absichten versucht, Tigers Schwung wieder auf Vordermann zu bringen. Jetzt präsentiert sich die ehemalige Nummer 
1 der Welt nicht nur körperlich angeschlagen, sondern auch als eine Mixtur aus verschiedensten Bewegungsmustern: Butch Harmon, der Papa-Typ, der definitiv weiß, wie ein Golfschwung funktioniert. Hank Haney, der gerne mal ein Parallelogramm ins Schwungvideo malt. Jean Foley, der Zahlenfreak, der mithilfe von exakten Trackman-Daten den perfekten Treffmoment sucht. Oder aktuell Chris Como, der zusammen mit Dr. Kwon die ganze Thematik mithilfe von 3D und Sportwissenschaft auf zurollen versucht. 
Und hier sind noch nicht einmal die Heerscharen an Kurzspielgurus dabei. 
Ein Athlet, der auf diesem Level nur die Hilfe von außen sucht, hat es definitiv schwerer, denn er gibt einen großen Teil der Verantwortung ab. Video-Vergleiche mit den Schwüngen der letzten 20 Jahre lassen auf jeden Fall erkennen, dass Tiger in Bezug auf die Schwunggeschwindigkeit immer schneller geworden ist, mit vielleicht einer Ausnahme, bei der Hero World Challenge 2016.
Ich träume weiter von einem echten Woods- Comeback und, wer weiß, wenn Tigers persönlicher „Timing-Schwung-Wecker“ doch noch einmal richtig klingeln sollte, ob es nicht doch noch für ein Comeback reicht!
DANNY WILDE, PGA G1 Professional, A-Trainer DGV/DOSB, TPI Golf Instructor 3. Sportlicher Leiter und Akademie Headcoach im Golf Valley München.

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