29.04.2020

Aaron Leitmannstetter – kurze Putts sicher lochen

Golftimer
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Aaron Leitmannstetter – kurze Putts sicher lochen. Der deutsche Golfprofi auf der Pro Golf Tour und European Challenge Tour zeigt einen Drill, den er selbst vor jeder Runde macht, um kurze Putts sicher zu lochen.


Der deutsche Playing Pro weiß so gut wie jeder andere Golfer, dass ein guter Score vor allem von einer guten Leistung auf dem Grün abhängt. “Putten ist einer der wichtigsten Teilbereiche im Golf. Wenn nicht sogar der wichtigste.”

Doch der deutsche Golfprofi geht noch einen Schritt weiter und weiß, dass es vor allem auf die kürzeren Putts ankommt, möchte man niedrig scoren. “Wenn man sich die Statistiken auf den Touren anschaut, sieht man eines sofort: Wer innerhalb von zweieinhalb bis drei Metern viele Putts macht, schießt meist auch richtig niedrige Runden.”

Natürlich ist eine gute Distanzkontrolle auf den Grüns hilfreich. Wer aber aus zwei Metern fast jeden Putt sicher verwandelt, hat auch aus größerer Entfernung ein deutlich größeres Ziel zu treffen als jemand, der schon aus einem Meter zittrige Knie bekommt.

Damit macht sich ein sicheres Lochvermögen aus kurzer Distanz auch beim Herangehen an die langen Putts bemerkbar.

Übung vor jeder Runde

Aaron hat eine einfache Übung, die er selbst vor jeder Runde macht. Um mit einem guten Gefühl für die kurzen Putts an den ersten Abschlag zu gehen.

Putting-Drill “Zwei mal Vier”

  • je vier Tees werden in Abständen von einem und zwei Metern rund um ein Loch gesteckt
  • von jedem Tee wird – mit der vollen Pre-Shot-Routine – je ein Ball geputtet

Je nach Geschwindigkeit und Gefälle des Übungsgrüns wird dieser Drill leichter oder schwieriger und sollte gegebenenfalls angepasst werden. Je weniger Break die Putts haben, desto einfacher ist die Übung.

Ziel der Übung sollte es sein, jeden Putt zu lochen. Die Schwierigkeit der Übung kann variiert werden. Bei der einfachsten Variante muss man so lange an einem Tee verharren, bis man den Ball erfolgreich gelocht hat. Deutlich schwieriger wird es, wenn man alle Putts – oder nur die Hälfte – in Folge verwandeln und bei Misslingen von vorne beginnen muss.

Indem man sich zuerst die 1-Meter-Putts vornimmt und alle Putts in Reihe locht und sich erst danach den 2-Meter-Putts widmet, kann die Schwierigkeit stufenweise angepasst werden. Deutlich schwieriger wird die Übung, wenn man sich vornimmt, alle acht Putts in Folge zu lochen. Und dabei die Distanzen von Putt zu Putt variiert.

Die besten Spieler der Welt machen vergleichbare Übungen mit der Vorgabe, 25, 50, 75 oder 100 Putts in Folge zu verwandeln.

Info: www.iam-aaron.com

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