Posttraumatische Belastungsstörung seit Gehirn-OP
Masters 2026: Gary Woodland erhält zusätzliche Security
Gary Woodland wird beim Masters 2026 zusätzliche Security erhalten. Der Amerikaner leidet seit einiger Zeit unter einer posttraumatischen Belastungsstörung …
Erst kürzlich hatte Gary Woodland (Foto: picture-alliance) seine Diagnose öffentlich gemacht. Im Interview berichtete er, wie sehr ihn die psychische Erkrankung seit seiner Gehirnoperation belaste.
Bei der Texas Children’s Houston Open 2026 schien ihm die posttraumatische Belastungsstörung (PTSB) nichts auszumachen. Dass der Schein trügen kann, erzählte Woodland nach seinem Sieg.
Nach eigener Aussage hatte 41-Jährige auf seinen letzten zehn Löchern mit dem Gefühl zu kämpfen, „dass die Leute versuchen, mich umzubringen“, sagte er.
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Problematisch sei insbesondere, wenn Zuschauer dem Amerikaner zu Nahe kommen – wie es in Houston der Fall gewesen war. Bei seinem Sieg hatte ihn sein Caddie beruhigen müssen. Dieser habe ihm versichert, dass er in Sicherheit sei.
Auch ein konstantes Aufzeigen der vielen Sicherheitsvorkehrungen habe ihm geholfen. Beim Masters 2026 ergreift der Augusta National Golf Club jetzt Maßnahmen, um Gary Woodland zu unterstützen.
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Sicherheitsvorkehrungen für Gary Woodland
Vor dem Masters 2026 sagte Gary Woodland, dass er nach seinem Sieg in der Scoring Area in Tränen ausgebrochen sei. „Ich wurde am neunten Loch übervorsichtig und habe die letzten Löcher mit dem Gefühl gespielt, dass die Leute versuchen, mich umzubringen“, gab er an.
In Houston hatte er mit dem Sicherheitspersonal gesprochen und erklärt, dass der Tumor, der auf den Teil des Gehirns drückt, der für Angst zuständig ist, bei seiner Gehirn-OP nicht vollständig entfernt werden konnte, weshalb er seitdem unter PTBS leidet.
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Gleiches habe er den Verantwortlichen im Augusta National Golf Club erklärt. Beim Masters 2026 wird Gary Woodland auf Schritt und Tritt von Fans umgeben sein, dabei soll er sich sicher fühlen.
„Sie haben mir gezeigt, wo die Sicherheitskräfte stehen. Für mich ist das Wichtigste die visuelle Kontrolle. Wenn ich jemanden sehe, kann ich mich ständig daran erinnern, dass ich sicher bin. Mein Caddie weiß das auch. So kann er mich auch immer wieder erinnern“, sagte Woodland.
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Der 41-Jährige erklärte, dass er in solchen Momenten keine Kontrolle über sich hat. „Es kann ein Fan sein. Es kann ein Scorer oder ein Kameramann sein, der an mir vorbeiläuft. Jedes Erschrecken hinter mir kann das ziemlich schnell auslösen“, sagte er.
„Zu wissen, wo die Security ist, erinnert mich ständig daran, dass ich sicher bin“, gab er selbstbewusst an. Bei der US Open 2029 konnte Woodland sein bislang einziges Major gewinnen, beim Masters kam er bisher nicht über einen 14. Rang hinaus.


