Höchster Sieg in der Geschichte des Turniers ...
Scottie Scheffler dominiert FedEx St. Jude Championship 2026
Scottie Scheffler meldet sich eindrucksvoll zurück: Der Weltranglistenerste gewinnt die FedEx St. Jude Championship 2026 mit acht Schlägen Vorsprung und feiert nach fast sieben Monaten ohne Titel seinen 21. Sieg auf der PGA Tour.
Scottie Scheffler (Foto: picture-alliance) hat beim Auftakt der FedExCup Playoffs eindrucksvoll demonstriert, warum er seit Jahren das Maß der Dinge auf der PGA Tour ist. Mit zwei Schlägen Vorsprung war der Amerikaner in die Schlussrunde im TPC Southwind gegangen. Nach einer 66 (-4) standen schließlich 17 unter Par und acht Schläge Vorsprung zu Buche.
Es war der höchste Sieg in der 68-jährigen Geschichte des PGA-Tour-Turniers im TPC Southwind. Den bisherigen Rekord hatte John Cook gehalten, der 1996 mit sieben Schlägen Vorsprung triumphiert hatte.
Dabei geriet Scheffler zu Beginn kurz ins Wanken. Sein Bunkerschlag am Par 5 der dritten Bahn wäre eigentlich wenige Meter neben der Fahne gelandet, traf jedoch einen Sprinklerdeckel, sprang über das Grün und rollte ins Wasser. Statt einer guten Birdie-Chance stand ein Bogey auf der Karte.
„Ich dachte nur: Wann hört das endlich auf?“, sagte Scheffler anschließend.
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Scottie Scheffler bei der FedEx St. Jude Championship 2026: Zwei Birdies bringen die Wende
Der Vorsprung auf Sungjae Im war damit auf einen Schlag geschmolzen. Doch Scheffler reagierte wie ein Champion. Birdie-Putts an den Löchern fünf und sechs brachten ihn wieder auf Kurs.
Bei großer Hitze und den schwierigsten Windbedingungen der gesamten Woche spielte der 30-Jährige in der letzten Gruppe dennoch eine der besten Runden des Sonntags. Danach geriet sein Sieg nicht mehr in Gefahr.
Si Woo Kim wurde nach einer 68 bei neun unter Par Zweiter. Sam Burns, einer der engsten Freunde Schefflers auf der Tour, spielte gemeinsam mit ihm in der Schlussgruppe, kam nach einer 73 aber nicht mehr für den Sieg infrage. Gemeinsam mit Alex Noren (69) belegte er Rang drei.
„Ich glaube nicht, dass es einen Unterschied gemacht hätte, wenn ich gut gespielt hätte“, sagte Burns. „Er wäre heute ohnehin nur sehr schwer zu schlagen gewesen.“
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21. Titel auf der PGA Tour
Für Scottie Scheffler endet mit dem Sieg bei der FedEx St. Jude Championship eine für seine Verhältnisse ungewöhnlich lange Durststrecke. Fast sieben Monate hatte er nicht mehr gewonnen. Sein zuvor einziger Titel der Saison war beim Saisonauftakt The American Express in Kalifornien gelungen.
An Konstanz mangelte es allerdings keineswegs. Scheffler kommt 2026 nun auf zwei Siege, fünf zweite Plätze und fünf weitere Top-4-Ergebnisse.
Der Erfolg in Memphis ist bereits sein 21. Titel auf der PGA Tour – zehn davon gewann er mit mindestens vier Schlägen Vorsprung. Gleichzeitig schließt er eine der wenigen verbliebenen Lücken in seiner Bilanz.
Denn: Der TPC Southwind war bislang der Platz, auf dem Scheffler am häufigsten angetreten war, ohne zu gewinnen. Zudem fehlte ihm von den Turnieren der FedExCup Playoffs nur noch dieser Titel.
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Millionen-Bonus bereits sicher
Neben 3,6 Millionen US-Dollar Preisgeld sicherte sich Scheffler auch vorzeitig den ersten Platz im FedExCup nach der kommenden BMW Championship. Damit stehen ihm weitere 23 Millionen US-Dollar Bonusgeld zu. Kein Konkurrent kann ihn in St. Louis noch von der Spitze verdrängen.
Zugleich bringt sich Scheffler in Position, zum fünften Mal in Folge als „PGA Tour Player of the Year“ ausgezeichnet zu werden. Zwei Turniere bleiben ihm in dieser Saison noch, um seine ohnehin bemerkenswerte Bilanz weiter auszubauen.
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Drama um die Top 50 – Matti Schmid scheidet aus, Sepp Straka weiter
Hinter dem überlegenen Sieger entwickelte sich der Kampf um den Einzug in die BMW Championship zum Krimi. Sungjae Im fiel mit einer 75 zwar auf den geteilten fünften Rang zurück, verbesserte sich in der FedExCup-Wertung aber von Platz 53 in die Top 50. Damit wahrt der Südkoreaner die Chance, zum achten Mal in Folge seit seiner Rookie-Saison 2019 die Tour Championship zu erreichen.
Leidtragender war Keith Mitchell. Am Schlussloch stellte er sich sogar ins Wasser links des Fairways, um einen Ball vom Ufer aus zu spielen. Der Rettungsversuch landete erneut im Wasser, Mitchell kassierte ein Bogey und verpasste die Top 50 knapp.
Auch Jordan Spieth scheiterte. Vier Pars auf den letzten vier Löchern hätten ihm zum ersten Einzug in die BMW Championship seit 2023 gereicht. Doch ein Bogey nach einem Wasserball an der 15 und drei abschließende Pars bedeuteten eine 70 – zu wenig für das Weiterkommen.

Nicht zuletzt scheiterte auch Matti Schmid am Einzug in die nächste Runde. Der Deutsche brillierte zwar während der zweiten Runde durch sein erstes Hole-in-one auf der PGA Tour, dennoch reichte es am Ende der Woche mit dem geteilten 47. Platz nicht für ein Weiterkommen.
Anders Sepp Straka. Der Österreicher beendete das Turnier auf dem T34. Rang bei -1 und ist als geteilter 39. im Gesamtranking somit kommende Woche am Start.
Für die besten 50 des FedExCup geht es bei der BMW Championship ab 20. August weiter. Gleichzeitig haben sich alle Qualifizierten bereits ihre Startberechtigung für sämtliche mit 20 Millionen US-Dollar dotierten Signature Events der kommenden PGA-Tour-Saison gesichert.


