31.01.2026 | 17:00

Bahrain Championship 2026: Freddy Schott vor erstem Sieg

Freddy Schott steht kurz vor seinem ersten Sieg auf der DP World Tour (Foto: Picture Alliance)
Robin Dittrich
Robin Dittrich

Freddy Schott steht bei der Bahrain Championship 2026 kurz vor seinem ersten Sieg auf der DP World Tour. Er liegt vor dem Schlusstag nur zwei Schläge hinter Calum Hill …


Calum Hill wehrte am „Moving Day“ einen starken Auftritt von Freddy Schott (Foto: picture-alliance) ab und geht im Kampf um den Sieg mit zwei Schlägen Vorsprung in die Schlussrunde der Bapco Energies Bahrain Championship 2026.

Der Schotte startete den Samstag mit vier Schlägen Vorsprung, nachdem er am Freitag den Platzrekord von 61 Schlägen egalisiert hatte.

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Doch er fand sich nach den ersten Neun im Rückstand wieder, da er drei frühe Bogeys spielte, während sein Flight-Partner Schott dank vier Birdies nur 32 Schläge brauchte.

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Hill benötigte drei Putts am zweiten Loch und spielte ebenfalls ein Bogey an der vierten Bahn. Obwohl er sich mit einem guten Annäherungsschlag am fünften Loch einen Schlag zurückholte, ging sein Abschlag am nächsten Loch gefährlich nahe ans Wasser, was zu einem dritten Schlagverlust führte.

Schott spielte Birdies auf dem dritten und fünften Loch – letzteres nach einem wunderbaren Annäherungsschlag. Mit zwei weiteren Birdies auf dem Weg zu den Back Nine übernahm der Deutsche eine Zwei-Schlag-Führung.

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Calum Hill kontert frühen Angriff

Die Führung löste sich jedoch in Luft auf, als Schott am 12. Loch ein Bogey spielte und am 13. zweimal im Bunker landete. Sein 6-Meter-Birdie-Putt am 14. Loch wurde von Hill egalisiert, der am 15. noch ein weiteres Birdie hinzufügte.

Beide Spieler schienen ihre Runden mit Pars zu beenden, doch Schotts Annäherungsschlag am letzten Loch ließ ihm 15 Meter zur Fahne. Freddy Schott schaffte es auf dem Weg zu seinem ersten Sieg knapp nicht, mit zwei Putts ins Loch zu kommen. Das abschließende Bogey gab seinem Rivalen wieder etwas Luft zum Atmen. Hill liegt aktuell bei 16 unter Par, Schott bei 14 unter.

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„Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass ich ganz gut gespielt habe, ich hatte nur ein paar Fehler drin und habe ein paar Putts früh in der Runde falsch eingeschätzt, die mich ein bisschen zurückgeworfen haben. Ich habe es geschafft, auf den Back Nine etwas zurückzukommen und mich in eine gute Position für morgen zu bringen“, sagte Hill nach der zweiten Runde.

„Wenn man mir am Anfang der Woche gesagt hätte, dass ich mit ein paar Schlägen Vorsprung in den Sonntag gehe, wäre ich hocherfreut gewesen.

Ich wusste, dass auf den Back Nine einige Chancen kommen würden; die Par-5s sind eine Chance, die zehn ist eine Chance, aber es gab einige wirklich schwierige Fahnenposition. Es fühlte sich nicht wie ein Tag an, an dem ich persönlich richtig tief scoren konnte“, freute er sich dennoch.

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Freddy Schott hat ersten Sieg im Blick

Freddy Schott kommentierte seine durchwachsene Runde so: „Ich meine, ich bin ein bisschen enttäuscht über den Drei-Putt am letzten Loch, aber es war heute ein guter Tag. Wir werden einfach weitermachen wie bisher, dann sollte morgen alles gut gehen.

Ich dachte schon vorher, es könnte eine Zwei-Tage-Sache werden – dass ich ihn in zwei Tagen einholen könnte. Offensichtlich hatte er auf den ersten paar Löchern ein bisschen zu kämpfen und ich habe wirklich gut gespielt, und plötzlich waren wir da zusammen.“

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Weiter sagte er: „Ich verfolge immer noch den Plan, zu versuchen, ihn morgen einzuholen, also freue ich mich darauf. Das wäre fantastisch, aber es ist noch ein bisschen zu früh, darüber nachzudenken.“

Nach einer 66 lauert auch der von der LIV Golf League abgewanderte Patrick Reed auf einen nächsten Sieg. Gemeinsam mit Sergio Garcia und Grant Forrest liegt er bei 12 unter Par auf dem geteilten dritten Rang.

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