21.02.2022 | 09:41

Langer holt Nummer 43

Bernhard Langer
Thomas Fischbacher
Thomas Fischbacher

Bernhard Langer spielt sein Alter, trifft nur drei Fairways nicht und gewinnt auch im 16. Jahr in Folge auf der PGA Tour Champions.


Die Kommentatoren des u.s.-amerikanischen Streams auf Sky plauderten während der Finalrunde der Chubb Classic eine interessante kleine Geschichte heraus.

Es ging um den Pro-Am-Tag des Turniers im Tiburón Golf Club in Naples, Florida. Beziehungsweise um dessen Abend. Denn nach der gemeinsamen Runde mit einigen Amateuren war es am ausklingenden Nachmittag ruhig geworden auf der Anlage.

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Die Teilnehmer hatten sich entweder wieder in Richtung Heimat und Hotel begeben oder ließen den Abend mit ein paar Getränken ausklingen.

Nur zwei Personen standen noch auf der Driving Range: Bernhard Langer und sein Caddie Terry Holt. Der Deutsche hatte ein neues Wedge im Bag – und wollte es vor dem Start des Turniers noch bestmöglich warm spielen. Was ganz gut zeigt: Dieser Herr im Alter von 64 Jahren meint es nach wie vor bitterernst mit Golf.

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Bernhard Langer: 64 zum Auftakt

Wie ernst, bekam im weiteren Verlauf der Woche auch die Konkurrenz zu spüren. Langer, der bereits der älteste Sieger in der Geschichte der PGA Tour Champions ist, holte sich am Sonntag seinen vierten Titel bei der Chubb Classic.

Das Turnier begann damit, dass er sein Alter unter den Strich auf der Score-Karte brachte. Nach der 64 folgten Runden von zwei Mal 68 Schlägen, die zu einem Gesamtergebnis von 16 unter Par führten. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Tim Petrovic betrug drei Schläge.

Es ist der 43. Titel auf der PGA Tour Champions insgesamt. Damit kann der zweimalige Masters-Sieger nun in der 16. Saison in Folge einen Pokal gen Himmel stemmen. Zwei fehlen auf Hale Irwins Allzeit-Rekord von 45 Turniersiegen auf der Tour der Über-50-Jährigen.

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39 von 42 Fairways getroffen

„Es ist großartig, einen guten Start in das neue Jahr, in die neue Saison zu haben und wieder ganz vorne im Schwab Cup dabei zu sein“, erklärte der Sieger. „Dieser Golfplatz hat mir gefallen, als ich ihn letztes Jahr gesehen habe. Ich hatte das Gefühl, dass ich hier gewinnen kann. Es ist kein Platz für Weitenjäger, wo man den Ball einfach so weit wie möglich schlägt und dann noch einmal. Man muss sehr präzise sein.“

„In der Regel ist es windig, und die Grüns sind hart und fest und teilweise sehr unangenehm, im guten Sinne, so dass man hier mehr auf Präzision als auf reine Kraft setzen muss, und das kommt meinem Spiel mehr entgegen.“

„Ich habe meine Drives sehr gut getroffen. Ich meine es waren 39 von 42 Fairways, was sehr wichtig ist. Man muss den Ball aus den Hindernissen und Bäumen heraushalten, die Grüns treffen und sich so Birdie-Chancen erspielen.“

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Hale Irwins Rekord rückt näher

Angesprochen auf die immer näher rückende Bestmarke von Hale Irwin, zeigte sich der Deutsche zuversichtlich: „Vor Jahren dachte ich, dass es unrealistisch ist. Wenn ich jetzt zurückblicke, habe ich in den letzten drei oder vier Jahren eine Reihe von Stechen verloren. Wenn ich ein paar davon gewonnen hätte, wäre ich jetzt genau dort.

Ich beschwere mich nicht. Ich sage nur, dass es möglich gewesen wäre und dass es immer näher rückt, aber es muss schon bald passieren. Es wird schwierig sein – ich kann nicht zwei oder drei Jahre warten. Ich muss es ziemlich bald schaffen.“

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Für seinen Sieg erhält der Deutsche ein Preisgeld in Höhe von 240.000 U.S.-Dollar. Nach zwei gespielten Turnieren rangiert er hinter Miguel Ángel Jiménez auf Position zwei im Charles Schwab Cup. Zwei Turniere wurden bislang absolviert. Alex Cejka, der zweite Deutsche im Feld, beendete das Turnier auf Position 46.

Als nächstes Event steht auf der PGA Tour Champions in der kommenden Woche die Cologuard Classic auf dem Programm. Nicht ausgeschlossen, dass kommenden Sonntag die Zahl 44 in den Fokus rücken wird.

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