06.10.2022 | 12:56

LIV Golf sichert sich Weltranglisten-Punkte

CEO von LIV Golf: Greg Norman (Foto: picture-alliance)
Golftimer
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LIV Golf und die MENA Tour geben eine Partnerschaft bekannt und sehen damit die Qualifikation für Weltranglisten-Punkte für die LIV-Spieler als gesichert. Und das schon beim anstehenden Turnier diese Woche in Bangkok.


Die MENA Tour, eine kleine Profitour mit Ausrichtung auf den Mittleren Osten und Nordafrika, und LIV Golf gehen seit heute gemeinsame Wege. Die strategische Allianz soll bereits für das anstehende LIV Golf-Event in Thailand Punkte der offiziellen Weltrangliste für die LIV Golf-Mitglieder ermöglichen.

Demnach sollen ab sofort alle LIV-Golfer als Mitglieder der MENA Tour geführt werden. Die MENA Tour soll dafür im Gegenzug bei dem Turnier in Stonehill – einem neuen Platz in Bangkok in der Provinz Pathum Thani – als Co-Ausrichter fungieren. Gleichzeitig stellt das Turnier das Auftakt-Event der MENA Tour-Saison 2022/2023 dar.

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Die MENA Tour hat demnach den OWGR-Offiziellen die benötigten Informationen des Feldes für Bangkok zukommen lassen, wobei Details wohl noch bestätigt werden müssen.

„Dies ist ein sehr aufregender Tag für die MENA Tour“, so David Spencer, MENA Tour Commissioner. „Durch diese Allianz werden unsere Spieler nun bessere Möglichkeiten haben. Das ist eine großartige Nachricht für die Zukunft vieler junger Spieler auf unserer Tour.“

Atul Khosla, Präsident und COO von LIV Golf sagte dazu: „Wir ergreifen diese für beide Seiten vorteilhafte Maßnahme, um das Spiel zu unterstützen. Und weil es wichtig und nur fair ist, dass sich LIV-Golfer für offizielle Weltranglisten-Punkte qualifizieren. Wir freuen uns, Wege zu schaffen, die jungen Spielern mehr Möglichkeiten bieten. Und gleichzeitig den Fans Ranglisten, die alle weltbesten Golfer umfassen.“

+++ Zum Thema: PGA Tour verklagt LIV Golf +++

LIV Golf und MENA Tour: Strategischer Schritt

Die Nachricht stellt einen Meilenstein für das von Greg Norman geführte Unternehmen dar, das in einen anhaltenden Diskurs mit dem OWGR-Vorstand verwickelt ist. Zu diesem zählen unter anderem PGA Tour Commissioner Jay Monahan und DP World Tour CEO Keith Pelley.

LIV Golf-CEO Greg Norman hatte die Vorgehensweise des OWGR-Vorstands in Bezug auf die Anerkennung von LIV Golf stets kritisiert. Das mit der Begründung, dass 48 der besten Spieler der Welt Mitglieder der neuen Golfliga seien.

„Ohne die Aufnahme von LIV ist die Integrität und die Zuverlässigkeit der Weltrangliste stark gefährdet“, so Norman (Foto: picture-alliance). „Der Anteil der weltweit führenden Spieler, die an der LIV Series teilnehmen, bedeutet, dass trotz kleinerer Felder als bei einigen bestehenden Tour-Events und jenen, die gegenüber den LIV Invitational-Events stattfanden, die Stärke des Feldes höchst wettbewerbsfähig bleibt und zu den wenigen Besten in der Branche gehört.“

Sollte der neue Schachzug Bestand haben, so könnte LIV Golf zuversichtlich in die Zukunft blicken. So sehen die Expansionspläne für 2023 eine Wandlung in eine vollwertige Liga mit 48 Spielern und zwölf etablierten Teams vor.

14 Turniere und ein Gesamtpreisgeld von 405 Millionen U.S.-Dollar stehen auf dem Plan. Was eine enorme Steigerung gegenüber den 225 Millionen U.S.-Dollar im Rahmen der acht Turniere in 2022 darstellt.

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