03.07.2022 | 18:14

Maja Stark gewinnt Amundi German Masters

Siegerin des Amundi German Masters 2022: Maja Stark (Foto: Tristan Jones/LET)
Golftimer
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Am Ende überschlagen sich die Ereignisse an Finaltag des Amundi German Masters powered by VcG im Golf- & Country Club Seddiner See: Maja Stark schnappt sich den Titel im Schlusssprint, Polly Mack sorgt für Gänsehaut-Atmosphäre und Leonie Harm wird sensationell geteilte Zweite …


Maja Stark gewinnt die Premiere des Amundi German Masters powered by VcG. Im Finale sicherte sich die Schwedin mit einer 70 (-2) auf dem Südplatz des Golf- und Country Club Seddiner See ihren zweiten Saisontitel auf der Ladies European Tour.

Bei perfektem Sommerwetter schob sich Stark, 22, in einem packenden Finale an die Spitze und gewann mit einem Schlag Vorsprung auf Landsfrau Jessica Karlsson, die das Turnier von Tag eins bis zum 72. Abschlag angeführt hatte.

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Maja Stark, die neue Führende in der Order of Merit der Ladies European Tour, begeisterte die zahlreichen Zuschauer in Berlin-Brandenburg mit zwei sensationellen Birdies auf den Bahnen 17 und 18.

Auf dem letzten Loch fehlten sogar nur wenige Zentimeter zum Eagle.

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„Ich war auf dem 18. Abschlag so nervös, dass ich meine Hände kaum gespürt habe”, erklärte Stark.

„Nach dem 16. Loch habe ich nicht mehr daran geglaubt, dass ich mit dem Sieg etwas zu tun haben werde. Aber dann konnte ich auf der 17 endlich einen Putt lochen.”

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Auf der 18 hatte das junge Top-Talent dann nichts mehr zu verlieren, legte ihre Annäherung nur wenige Zentimeter neben das Loch und wurde von ihrer Freundin Linn Grant und einigen weiteren Spielerinnen unter dem Jubel der Fans frenetisch gefeiert.

+++ Zum Thema: 3. Runde – Karlsson und Stark setzen sich ab +++

Stark: „Alles war perfekt”

Stark bedankte sich bei der Siegerehrung für eine Turnierwoche, die sie so schnell nicht vergessen sein wird.

„Es hat so viel Spaß gemacht. Alles war sehr professionell und der Platz sowie die Mitarbeiter waren großartig. Einfach perfekt“ sagte die Siegerin.

Am Ende bedankte sie sich auch noch bei ihrem Caddie, einem talentierten 15-jährigen Jugendspieler aus dem Club, der spontan auf der letzten Runde die Tasche der Schwedin trug.

„Er hat keine Fehler gemacht und mich wirklich beeindruckt”, so Maja Stark.

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Ebenfalls frenetisch gefeiert in dieser Woche: Leonie Harm. Die 24-Jährige sorgte am Finaltag für etliche Highlight-Schläge und rückte zwischenzeitlich immer näher an die Spitze.

Harm, die 2018 als erste deutsche Spielerin die British Ladies Amateur Golf Championship gewann, blieb am Sonntag zum ersten Mal in dieser Saison bogeyfrei, notierte zudem vier Birdies und durfte kurz auf ein Stechen hoffen.

Am Ende stand nach einer 68 (-4) ein sensationeller geteilter zweiter Rang zu Buche. Damit war sie die beste Deutsche beim Amundi German Masters, was durchaus eine Motivation für sie war.

„Als ich zwischendurch auf das Leaderboard geschaut habe, sah ich die ganzen Deutschen direkt hinter mir – da wollte ich nochmal Gas geben“ so Harm.

Amundi German Masters – vier Deutsche in den Top 10

Polly Mack beendete ihr erstes Profi-Turnier auf der Ladies European Tour mit einem wahren Sonntagsschuss. Die Berlinerin lochte ihre Annäherung auf dem 18. Grün unter dem tosenden Beifall der Zuschauer direkt zum Eagle ein und hörte im Anschluss gar nicht mehr auf zu lächeln.

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„Ein besseres Finish kann man sich nicht erträumen. Und das vor der eigenen Familie und Freunden; vor Menschen, die einen haben aufwachsen sehen.”

Mack schloss ihr emotionales Heim-Debüt nach einer 67 (-5) spektakulär auf dem vierten Rang ab.

Schlaggleich mit Mack kam Olivia Cowan bei 13 unter Par über die Ziellinie. Auch sie konnte die Energie der zahlreichen Fans im Golf- und Country Club Seddiner See in ein hervorragendes Ergebnis verwandeln.

In der Finalrunde zählte sie mit einer 68 (-4) zu den besten Spielerinnen des Tages und zeigte sich entsprechend zufrieden.

„Es war eine sehr coole Atmosphäre und ein schönes Gefühl, hier derart viel Unterstützung zu erfahren. Das würde ich mir jede Woche so wünschen.“

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„Extrem viel Spaß” hatte auch LPGA-Spielerin Esther Henseleit während der Woche, die sich vor allem über die große Unterstützung der Zuschauer freute.

„Schön, dass Damengolf so im Mittelpunkt steht”, erklärte die 23-Jährige, die das Turnier nach einer 67 (-5) im Finale auf dem achten Rang abschloss.

Hier geht es zum finalen Leaderboard

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