25.04.2021 | 18:32

Kieffer top, Siem mit bitterem Finale

Thomas Fischbacher
Thomas Fischbacher

Max Kieffer fährt in Gran Canaria das nächste Top-Resultat ein. Für Marcel Siem endet die Limpopo Championship bitter. Martin Kaymer gibt einen Start bekannt. 


22 Schläge unter Par lag Maximilian Kieffer am Ende der Gran Canaria Lopesan Open. Ein Ergebnis, das bei bisher jedem Turnier der Saison für den Sieg gereicht hätte. Auf dem eher leichteren Platz von Meloneras Golf muss sich der Deutsche aber wie in der Vorwoche in Österreich mit Rang zwei begnügen.

Drei Schläge besser als Kieffer war in dieser Woche Garrick Higgo. Der Südafrikaner kartete Runden von 65, 64, 63 und 63 Schlägen und kam bei -25 über die Ziellinie.

Um 20 Plätze verbessert sich der Deutsche im Race to Dubai. Die jüngste Formexplosion hat zur Folge, das Kieffer nun auf den 16. Rang der Saisonwertung belegt.

Drei Turniere in Folge finden aktuell auf den kanarischen Inseln statt. In den kommenden beiden Wochen gastieren die Spieler im Golf Costa Adeje. Einmal zur Tenerife Open, gefolgt von der Canary Islands Championship. Bei letzterer wird auch Martin Kaymer teilnehmen.

Bitteres Ende: Marcel Siem
Bitteres Ende: Marcel Siem bei der Limpopo Championship

Neun Schläge benötigte Marcel Siem auf dem allerletzten Loch der Limpopo Championship. Durch das Quadruple-Bogey auf dem abschließenden Par 5 fiel Siem beim Saisonauftakt der Challenge Tour in Südafrika auf den 25. Rang zurück. Ein Eagle hätte den Einzug ins Stechen bedeutet.

Drei Schläge mehr auf dem Konto als sein deutscher Kollege hatte Hurly Long vor dem Schlussloch des Euphoria Golf Clubs. Ein Birdie bedeutete am Ende Rang elf für Long.

Stone gewinnt Vier-Mann-Stechen

Vier Spieler hatte sich bei acht unter Par insgesamt für das Stechen des Turniers qualifiziert. Am Ende hatte Brandon Stone beim Heimspiel mit einem Birdie das glücklichere Ende auf seiner Seite.

Vier Schläge Rückstand hatte Brooke Henderson vor der Finalrunde der LA Open. Die Kanadierin setzte sich am Ende dennoch durch. Henderson brachte einen Vorsprung von einem Schlag vor Jessica Korda über die Ziellinie.

Zehn Titel hat Henderson während ihrer Laufbahn bereits geholt. Und das im zarten Alter von 23 Jahren.

Zehn Schläge Unterschied wies das Tagesergebnis von Sophia Popov am Donnerstag (77) im Vergleich zum Mittwoch (67) aus. Für die Deutsche endete das Turnier im Wilshire Country Club auf dem geteilten 59. Rang.

Ein Extraloch war nötig, um den Sieger der Zurich Classic zu ermitteln. Die Teams mit Cameron Smith und Marc Leishman sowie das südafrikanische Duo Charl Schwartzel und Louis Oosthuizen schafften es bei 20 unter Par ins Stechen. Team Australien setzte sich auf dem ersten Extraloch durch, nachdem Oosthuizen seinen Abschlag ins Wasser verzogen hatte.

Erster der Rangliste der Korn Ferry Tour ist seit dieser Woche Stephan Jäger. Der Deutsche beendete die Veritex Bank Championship als 37. und schob sich um einen Platz nach oben. Jäger ist durch seine erstklassigen Resultate bereits sicher für die nächste Saison auf der PGA Tour spielberechtigt. Platz eins in der Rangliste zum Saisonende würde weitere lukrative Startmöglichkeiten (Players Championship, Memorial Tournament oder Arnold Palmer Invitational) zur Folge haben.

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