1. Runde der PGA Championship 2026
PGA Championship 2026: Zwei Deutsche in Führungsgruppe
Mit Stephan Jäger und Martin Kaymer gehören gleich zwei Deutsche zur Führungsgruppe bei der PGA Championship 2026. Auch andere liegen hoch im Kurs…
Die Zuschauer der PGA Championship 2026 dürfen sich auf Spannung gefasst machen. Gleich sieben Spieler liegen zum Auftakt in Führung – die meisten seit 57 Jahren.
Ein Name ragte dabei aber besonders heraus – wie fast immer: Scottie Scheffler. Der Weltranglistenerste meisterte am Donnerstag alles, was der Aronimink Golf Club ihm entgegenbrachte.
Wie seine sechs Konkurrenten kam auch Scheffler mit einer 67er-Runde und drei unter Par ins Clubhouse. Es war bereits die 13. Runde bei einem Major-Turnier, in der Scheffler zumindest die Führung teilen konnte – das erste Mal nach der ersten Runde.
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Ebenfalls bei drei unter Par liegen Aldrich Potgieter, Min Woo Lee, Ryo Hisatsune, Alex Smalley sowie die beiden Deutschen Martin Kaymer und Stephan Jäger (Foto: picture-alliance), die sich alle Hoffnungen auf den Sieg bei der PGA Championship 2026 machen.
Bei drei unter Par hätte auch Garrick Higgo liegen können. Der Südafrikaner brauchte 67 Schläge, musste aber zwei Strafschläge in Kauf nehmen, nachdem er zehn Sekunden zu spät am ersten Abschlag aufgetaucht war.
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Scheffler zufrieden nach gelungenem Auftakt
Nach seinem gelungen Auftakt sagte Scottie Scheffler: „Das war definitiv der beste Saisonstart, den ich jemals hatte. Wenn man die Fairways hier trifft, sind die Scores automatisch niedriger, aber es ist trotzdem sehr schwer, Birdies zu spielen.“
Scheffler interessierte sich aber nur wenig dafür, am Donnerstag die geteilte Führung innezuhaben. „Im Moment ist das Turnier noch völlig offen“, sagte er mit einem Blick auf das Leaderboard.
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Überrascht von der geteilten Führung bei der PGA Championship 2026 zeigte sich einer der beiden Deutschen Vertreter: Martin Kaymer.
Er hatte die PGA Championship im Jahr 2010 für sich entschieden und damit eine lebenslange Spielberechtigung erhalten. Seit seinem Wechsel zu LIV Golf im Jahr 2022 ließen die Erfolge aber auf sich warten.
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Aktuell belegt er Rang 1160 der Weltrangliste und liegt zum ersten Mal seit 2020 wieder in den Top-10 bei einem Major. Vor dem Turnier sei er noch gefragt worden, ob er überhaupt spiele.
„Ich sagte, dass ich nur deswegen hier bin. Ich fliege ja nicht von Europa hierher, um mit euch ein Steak zu essen. Natürlich spiele ich mit. Das hat mich wirklich motiviert“, sagte Kaymer.
Einen starken Auftakt legte auch Stephan Jäger hin. Insbesondere auf den ersten neun Bahnen glänze der Deutsche mit fünf Birdies, auf den zweiten neun Löchern kamen acht Pars und ein Bogey dazu.
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Einige Superstars straucheln
Bei einigen Superstars der Golfwelt lief es hingegen schlechter als bei der Führungsgruppe. Jon Rahm steuerte auf einen weiteren holprigen Start in ein Major-Turnier zu, bis er auf der 11 zum Eagle einlochen konnte.
Ein weiteres eingechipptes Birdie auf der achten Bahn brachte ihm eine 69er-Runde und damit den geteilten 15. Rang. „Die Leute dachten, wir spielen niedriger, aber haben Sie den Platz schon einmal gesehen?“
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Deutlich schlechter waren Rory McIlroy und Bryson DeChambeau dran. McIlroy hatte ein schwieriges Finish und tat sich auf den Grüns extrem schwer.
Er beendete die Runde mit vier Bogeys in Folge und beschrieb sie mit einem einzigen Wort, dass mit „Mist“ übersetzt werden kann.
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Zu kämpfen hatte auch DeChambeau, der sein erstes Birdie am neunten Loch spielen konnte. Nur dadurch vermied er seine höchste Runde bei einer PGA Championship.
Nach einer 76 zum Auftakt sieht dennoch alles danach aus, als würde er zum zweiten Mal in Folge den Cut bei einer Major verpassen.
Besser sah es für Matti Schmid aus. Nach drei Bogeys und vier Birdies liegt der Deutsche mit einem Schlag unter Par auf dem geteilten 15. Rang. Bernd Wiesberger ist mit zwei über Par geteilter 67., Sepp Straka liegt mit drei über Par auf dem geteilten 93. Rang.


