27.08.2025 | 10:55

PGA Tour: Tommy Fleetwood wählt perfekten Zeitpunkt für Sieg

Tommy Fleetwood wählt den perfekten Zeitpunkt für seinen ersten Sieg (Foto: Picture Alliance)
Robin Dittrich
Robin Dittrich

Tommy Fleetwood holt endlich seinen ersten Sieg auf der PGA Tour. Einen besseren Zeitpunkt hätte er dafür nicht wählen können …


Seit Jahren gehört Tommy Fleetwood (Foto: picture-alliance) zu den besten Spielern der PGA Tour. Ein Sieg war ihm in 163 Starts bislang aber noch nicht vergönnt gewesen.

30 Top-5-Platzierungen und ein halbes Dutzend zweiter Plätze konnte der Engländer bis dato verbuchen. Mit seinem Erfolg bei der Tour Championship 2025 hat er diese Hürde endlich geschafft.

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Damit avancierte Fleetwood nicht nur zum PGA-Tour-Sieger, sondern auch zum FedExCup-Champion. Für den 34-Jährigen sogar ein Grund zu fluchen – etwas, das er auf dem Platz sonst nie tut.

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Mit seinem Sieg beim Saisonfinale hat Tommy Fleetwood alles gewonnen. Alle 30 Spieler waren dort mit den gleichen Voraussetzungen gestartet – in den vergangenen Jahren hatten die erfolgreichsten Spieler der Saison noch einen Schlagvorsprung erhalten.

Fleetwood hätte sich dort aber auch nicht weit hinter Scottie Scheffler einreihen müssen. Der Engländer war der beste Spieler der letzten drei Wochen, der nicht Scottie Scheffler hieß. Ohnehin waren seit Beginn des Sommers nur wenige Spieler besser als er.

Nur für einen Sieg hatte es für Tommy Fleetwood bis jetzt nicht reichen sollen. Durch seine 68 am Schlusstag erspielte sich er sich bei der Tour Championship 2025 aber einen Vorsprung von drei Schlägen.

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Tommy Fleetwood über seinen Kampf zum ersten Sieg

„Ich glaube, es ist für jeden leicht zu sagen, dass er widerstandsfähig ist, dass er sich wieder aufrappelt, dass er kämpft“, sagte Fleetwood. „Es ist etwas anderes, wenn man es tatsächlich beweisen muss.“

In seiner Karriere hatte der Engländer bereits einige Erfolge feiern können. Acht Siege standen vor der Woche in seiner Vita, dazu kommen drei Erfolge bei vier Ryder-Cup-Teilnahmen.

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Nur ein Sieg in den USA war ihm bislang verwehrt geblieben. In diesem Jahr wurde das besonders deutlich, da er häufig vorne mitspielen konnte, aber einige schwere Niederlagen einstecken musste.

Eine der schwersten Niederlagen hatte er im Juni bei der Travelers Championship hinnehmen müssen. Dort lag er bis zum Verlassen des letzten Grüns in Führung gelegen, bevor Keegan Bradley durch ein Birdie an der 18 noch an ihm vorbeiziehen konnte.

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Erst vor einer Woche lag er dann bei der FedEx St. Jude Championship 2025 drei Löcher vor Schluss mit zwei Schlägen in Front. Am Ende verpasste er das Playoff mit Justin Rose um einen Schlag.

„Ich musste durchhalten und mich wieder in diese Position bringen, egal wie oft es nicht so lief, wie ich es wollte. Egal, wie viele Zweifel aufkamen“, zeigte sich Fleetwood kämpferisch.

Fleetwood kämpft nach Rückschlägen weiter

Der Erfolg des Engländers kommt nicht von Ungefähr. Es ist bereits seine sechste Platzierung unter den ersten Vier seit Mai. Die Rückschläge schienen ihm bei der Tour Championship nichts mehr auszumachen.

Nach jeder Niederlage hatte sich Fleetwood in der Vergangenheit gestellt und stets seine Dankbarkeit für die Chance ausgedrückt, auf der PGA Tour antreten zu können. Auch seinen Optimismus hatte er nie verloren.

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„Wie jeder normale Mensch bin ich enttäuscht, traurig und wütend“, hatte er nach der FedEx St. Jude Championship 2025 gesagt. „Aber gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass es keinen Sinn hat, Dinge zu einer negativen Erfahrung zu machen.“

In East Lake zeigte er eindrucksvoll, dass er sich tatsächlich nicht unterlassen kriegen wollte. Fünf Birdies auf seiner letzten Runde zeigten seine Nervenstärke, während den Kontrahenten Cantlay und Scheffler die Puste ausging.

„Man muss sich mit den kleinen Dämonen auseinandersetzen, die im Hinterkopf herumtreiben. Man erinnert sich an die Fehler, will sie nicht noch einmal machen und muss sich zwingen, an das Positive zu denken“, sagte der 34-Jährige.

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Nach seinem Sieg bei der Tour Championship 2025 wurde Tommy Fleetwood mit Glückwünschen überhäuft. Zu den Gratulanten gehörten unter anderem auch Tiger Woods sowie LeBron James.

„Ich bin schon lange ein PGA-Tour-Gewinner“, sagte Fleetwood. „Ich habe es immer im Kopf gehabt.“ Was dem Engländer jetzt noch fehlt, ist ein Sieg bei einem Major.

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