17.07.2026 | 21:35

The Open 2026: Lucas Herbert mit Rekordrunde an die Spitze

Lucas Herbert (Foto: picture-alliance)
Golftimer
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Historischer Freitag bei der The Open 2026: Lucas Herbert stürmt mit einer 62er-Rekordrunde an die Spitze des Leaderboards. Auch Sam Burns gelingt die magische Marke in Royal Birkdale.


Der zweite Turniertag der 154. Open Championship wird in die Geschichtsbücher eingehen. Lucas Herbert (Foto: picture-alliance) und Sam Burns spielten am Freitag jeweils eine sensationelle 62 (-8) und stellten damit den Rekord für die niedrigste Runde in der Geschichte der Major Championships ein.

Während Burns mit einer furiosen Aufholjagd ins Titelrennen zurückkehrte, übernahm Herbert dank seiner Galavorstellung die alleinige Führung vor dem Wochenende.

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Der Australier spielte über weite Strecken nahezu fehlerloses Golf. Nach drei Birdies zum Auftakt setzte Herbert seinen Angriff mit weiteren Schlaggewinnen auf den Bahnen 5, 7 und 9 fort und erreichte die Halbzeit in nur 28 Schlägen. Eingestellt wurde damit der niedrigste Neun-Loch-Score der Open-Geschichte.

Auch auf den zweiten neun Löchern ließ der LIV-Golf-Profi nicht nach und lag nach 17 Bahnen bereits neun Schläge unter Par.

Am letzten Loch bot sich sogar die einmalige Chance auf die erste 61 in der Geschichte eines Herren-Majors. Doch der rund anderthalb Meter lange Par-Putt verfehlte knapp das Loch.

Statt eines neuen Rekords blieb eine 62 – und dennoch eine der besten Runden, die jemals bei einer Open Championship gespielt wurden.

„Es ist ein gutes Problem, wenn man nach einer 62 enttäuscht ist“, sagte Herbert anschließend.

+++ Zum Thema: 154. Open: Jackson Suber schreibt Links-Märchen +++

The Open 2026: Sam Burns sorgt für die nächste Sensation

Kaum hatte Lucas Herbert bei der The Open 2026 seine dritte Runde beendet, folgte bereits das nächste Kapitel dieses außergewöhnlichen Freitags.

Sam Burns, der erst kurzfristig nach England gereist war, nachdem seine Tochter Belle früher als erwartet zur Welt gekommen war, spielte auf den zweiten neun Löchern wie entfesselt.

Sam Burns (Foto: picture-alliance)
Sam Burns (Foto: picture-alliance)

Sechs Birdies auf den letzten neun Bahnen, darunter auf den abschließenden drei Löchern, brachten auch ihn auf eine 62. Den Schlusspunkt setzte ein spektakulär eingelochter Bunkerschlag zum Birdie an der 18.

Vor Beginn der Runde hatte Burns mit einer 73 noch weit zurückgelegen. Dank seiner Rekordrunde verbesserte sich der Weltranglisten-18. jedoch auf fünf unter Par und wahrte seine Chancen auf den Gewinn der Claret Jug.

+++ Zum Thema: The Open 2026: Scottie Scheffler bringt Claret Jug zurück +++

Zur Halbzeit führt Herbert mit acht unter Par. Zwei Schläge dahinter folgen der Überraschungsleader der ersten Runde Jackson Suber sowie Cameron Young und Ryan Gerard.

Burns teilt sich Rang fünf mit Si Woo Kim und Bryson DeChambeau. Der Amerikaner erhielt allerdings nachträglich eine Zwei-Schläge-Strafe wegen einer Regelverletzung auf Bahn fünf, wodurch seine starke zweite Runde offiziell nur noch mit 68 Schlägen gewertet wurde.

Bester – und einziger – deutschsprachiger Spieler nach dem Cut ist Sepp Straka. Der Österreicher teilt sich nach seiner 70 (E) den 26. Platz bei -2. Gescheitert waren unter anderem Bernd Wiesberger (71) sowie die beiden Deutschen Tiger Christensen (76) und Amateur Tim Wiedemeyer (73).

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