01.10.2026 | 13:51

Phil Mickelson in Behandlung – Sucht und Familientrauma

Phil Mickelson war in einer Suchtklinik (Foto: Picture Alliance)
Robin Dittrich
Robin Dittrich

Phil Mickelson hat eine Behandlung wegen Sucht und Familientrauma hinter sich. Sein Sprecher bestätigt: Der Golfstar ist schon wieder draußen…


Sechs Major-Titel, darunter drei Siege beim Masters, konnte Phil Mickelson (Foto: picture-alliance) in seiner Karriere bislang einfahren. Im Jahr 2026 hat er nur an einem Turnier teilgenommen.

Jetzt gibt Mickelson über seinen Sprecher einen Grund für seine lange Pause bekannt. Der Golfprofi habe sich freiwillig in einer Suchtklinik begeben, wie unter anderem TMZ Sports berichtet.

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„Phil hat eine Behandlung wegen Familientrauma und Sucht hinter sich“, sagte ein Sprecher dem Portal. Der 56-Jährige habe die Einrichtung mittlerweile bereits wieder verlassen.

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Wann er die Klinik genau besucht hatte, wie lange er geblieben war und welches Programm er durchlief, hat sein Umfeld bislang nicht mitgeteilt. Auch, ob ein Zusammenhang mit einer Glücksspiel-Sucht vorliegt, wurde nicht bekanntgegeben.

In diesem Jahr hat Mickelson nur ein einziges Turnier gespielt. Beim LIV Golf South Africa belegte er einen unrühmlichen 48. Rang. Auch das Masters sagte der ehemalige Sieger ab: „Leider werde ich beim Masters nicht spielen und längere Zeit ausfallen, weil meine Familie weiterhin mit einer persönlichen Gesundheitsangelegenheit umgeht“, hatte er damals geschrieben.

Behandlung in Klinik – Mickelson verpasst alle vier Majors

Nachdem Mickelson erstmals seit 1990 alle vier Majors des Jahres verpasst hatte, meldete sich sein Sprecher erneut. „Seine Priorität ist es, der Ehemann, Vater und Mann zu werden, den seine Familie verdient“, sagte dieser.

Bereits im Juni 2026 hatte es schwere Anschuldigungen gegen den 56-Jährigen gegeben. Eine Angestellte des The Farms Golf Club bei San Diego hatte Mickelson unangemessenen Körperkontakt vorgeworfen.

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Mehrere Quellen hatten Mickelson als das entsprechende Mitglied bestätigt. Der Club hatte geschrieben: „Diese Person ist kein Mitglied des Golf Club mehr“, ohne den Namen konkret zu nennen.

Das Sheriff’s Office des San Diego Country hatte laut amerikanischer Medien ermittelt, aber keine Hinweise auf einen Übergriff gefunden.

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Über seine Sucht und eine Behandlung hatte Mickelson schon im Jahr 2023 gesprochen. „Ich werde dieses Jahr nicht wetten, weil ich die Grenze überschritten habe und in die Sucht geraten bin, was überhaupt keinen Spaß macht“, teilte er auf Instagram mit.

Er hatte seiner Frau Amy gedankt und erklärt, er habe viele Jahre professionelle Hilfe erhalten. Die erneute Behandlung war jetzt offenbar der nächste Schritt für Mickelson. Über eine Rückkehr zum Golf sprach er bislang nicht.

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