Europa führt mit 5,5 zu 2,5
Ryder Cup 2025: Das sind die Foursomes am Samstag
Die Foursomes am Samstag beim Ryder Cup 2025 stehen fest. US-Kapitän Keegan Bradley setzt weiter auf die gleichen Spieler …
Mit einem solchen Start in Bethpage Black hatten nicht viele Experten gerechnet. Das Team Europa führt gegen die USA nach dem ersten Tag beim Ryder Cup 2025 mit 5,5 zu 2,5.
Insbesondere in den Foursomes am Freitag ließ das Team um Luke Donald den Amerikanern keine Chance. Gleich drei Matches waren auf oder vor dem 15. Loch bereits vorüber.
Viele dürften daher überrascht sein, dass US-Kapitän Keegan Bradley für die Foursomes am Samstag beim Ryder Cup 2025 beinahe mit den gleichen Paarungen wie am Vortag an den Start geht.
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Das Team Europa geht mit der exakt gleichen Besetzung in den zweiten Tag. Nach drei Siegen aus vier Spielen am Freitag dürfte das aber nur wenig überraschend sein.
Dennoch bekommen die Fans andere Flights zu sehen, da beide Kapitäne die Reihenfolge etwas umgestellt haben. Passt das Team USA nicht auf, könnte die erste Heimniederlage seit 2012 drohen.
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Ryder Cup 2025: Das sind die Foursomes am Samstag
Nach einem enttäuschenden Tag ohne Punktgewinn geht Bryson DeChambeau beim Team USA erneut im ersten Flight los, um das Grün auf der ersten Bahn mit dem Drive anzugreifen.
An der Seite hat er aber nicht wieder Justin Thomas, sondern den in den Four-Balls groß aufspielenden Cameron Young. Der will die Fans in seiner Geburtsstadt New York jetzt auch im Foursome begeistern.
Gegenüberstehen werden sie Matt Fitzpatrick sowie Ludvig Åberg, die am Vortag den Weltranglisten Scottie Scheffler und Russell Henley mit 5&3 abgefertigt hatten.
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Ein Comeback der USA müsste in diesem Flight starten. Geht die Partie verloren, könnte sich das negativ auf die hinteren Flights und den Gesamtverlauf des Events auswirken.
Die Foursomes am Samstag beim Ryder Cup 2025 gehen weiter mit dem Dream-Team Rory McIlroy und Tommy Fleetwood (Foto: picture-alliance). Erneut treten sie gegen Collin Morikawa und Harris English an.
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Am Freitag lautete das Endergebnis 5&4 für das Team Europa. Die beiden Amerikaner konnten nur ein einziges Loch gewinnen und hoffen auf eine Wiedergutmachung.
Insbesondere von amerikanischen Beobachtern wird die erneute Aufstellung von Morikawa und English als kritisch betrachtet. Sollten sie verlieren, würde das auch Kapitän Bradley angelastet werden.
Erfolgreiche Duos spielen gegeneinander
Das spannendste Duell auf dem Papier könnte im dritten Foursome am Samstag anstehen. Dort treten Jon Rahm und Tyrrell Hatton gegen Xander Schauffele und Patrick Cantlay an.
Die Teampartner der LIV Golf Tour hatten am Freitag Bryson DeChambeau und Justin Thomas abgefrühstückt. Schauffele und Cantlay hatten hingegen ihrem Ruf alle Ehre gemacht und den einzigen Punkt für die USA am Vormittag geholt.
Jon Rahm präsentierte sich auch am Nachmittag in überragender Form. Cantlay zog einen schwächelnden Sam Burns zu einem halben Punkt, zeigte in einigen Situationen aber Nerven.
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Behält Rahm seine Form, dürfte es nur schwer werden, ihn zu schlagen. Kommen die Amerikaner aber in einen Lauf, können sie Rahm und Hatton schlagen.
Einige Experten hatten beinahe vermutet, dass Scottie Scheffler doch nicht in allen fünf Matches eingesetzt werden würde. Der Weltranglistenerste wartet bislang noch auf einen Punktgewinn.
Dennoch wird er erneut an der Seite von Russell Henley antreten. Am Samstag stehen sie Robert MacIntyre und Viktor Hovland gegenüber, die als einzige Europäer am Freitag verloren hatten.
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Auch das ist ein Punkt, auf den die Amerikaner dringend angewiesen sind. Geht ein Scottie Scheffler in seinen ersten drei Matches 0:3, könnte das den Plan des Heimsiegs zum Scheitern verurteilen.
In Whistling Straits hatten die Amerikaner bereits am ersten Tag gezeigt, dass nichts anderes als ein Heimsieg herausspringen würde. Lochen sie am Samstag Putts und bringen sich in Stimmung, könnte das Comeback in New York gelingen.

