22.03.2023 | 09:18

TaylorMade zu den geplanten Golfballregel-Änderungen

Golfball (Foto: picture-alliance)
Robin Dittrich
Robin Dittrich

TaylorMade äußert sich zu den angekündigten Golfball-Regeländerungen durch die USGA und den R&A. Golfbälle sollen in naher Zukunft zumindest für Golf-Pros geändert werden. Die Folge wären deutlich kürzere Drives der Spieler – nicht jeder wäre damit einverstanden. Jetzt äußerte sich Hersteller TaylorMade zu den Änderungen.


In einer Mitteilung schreibt der Golfequipment-Hersteller TaylorMade seine Meinung zur möglichen Änderungen von Golfbällen.

Der Vorschlag zur Änderung wurde Mitte März 2023 von den zuständigen USGA und R&A veröffentlicht. Wie beide Organisationen ankündigten, soll bei der Ballentwicklung weit zurückgegangen werden.

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Die Drives der Profis würden dann durchschnittlich nicht mehr als 300 Meter weit fliegen. TaylorMade zeigt sich wenig begeistert von den angekündigten Änderungen.

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Dem Golfequipment-Hersteller missfällt vor allem, dass Profis ab 2026 andere Bälle spielen sollen als Amateurgolfer. TaylorMade bezeichnet das als eine „Bifurkation in unserem Sport“ – können sich Amateure so noch mit Profi-Golfern identifizieren?

„Bifurkation in unserem Sport …“

Für TaylorMade macht einen großen Teil der Anziehungskraft des Golfsports das „das-kann-ich-auch-Gefühl“ aus. Schlägt ein Profi-Golfer seinen Ball über 300 Meter weit, gibt das Amateuren eine Vorstellung davon, wie unerreichbar die Leistung der Profis ist.

„Die meisten von uns werden nie wissen, wie es ist, im Madison Square Garden zu spielen oder einen Touchdown im Super Bowl zu werfen, geschweige denn das entscheidende Tor in einem WM-Finale zu schießen. Aber wir können nach St. Andrews reisen, über die Swilcan Bridge gehen und uns für einen Moment so fühlen wie ein Golfprofi“, so TaylorMade.

Für den Hersteller ist diese Gleichheit mit den Profis entscheidend. Auch – oder vor allem – weil Amateure deren Leistungen wohl niemals erreichen können. Für die möglichen Golfball-Änderungen ab 2026 erfragt TaylorMade zuletzt noch die Meinung der Golfer.

Auf der Webseite kann an der Umfrage teilgenommen werden, bei der Nutzer die Änderungen bewerten sollen. So möchte TaylorMade sicherstellen, dass nicht nur die Stimmen der Ausrüster, sondern auch die der Golfer gehört wird.

Foto: picture-alliance

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2 Kommentare

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  1. Dietrich Oltersdorf sagt:

    Warum die Bälle langsamer machen, Völlig unnötig. Die Plätze bei 300 m Länge schwieriger machen,
    z.B. einen Bunker von 50 m Länge oder einen Teich mit Schilf, würde auch optisch etwas hermachen..

  2. Norbert Heiss sagt:

    Ein Amateur soll zumindest den gleichen Golfball spielen können wie ein Profi bzw. umgekehrt. So eine Änderung ist nicht nötig.

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