18.02.2017

Thriller-Stechen um die Matchplay-Plätze

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Perth, Australien – Mehr Unterhaltungswert hatte eine dritte Turnierrunde selten zu bieten gehabt als die ISPS Handa Super Six Perth. Acht Spieler mussten nach 54 gespielten Bahnen ins Stechen um die verbleibenden vier Plätze im Matchplay-Feld. Einer von ihnen war auch der Deutsche Sebastian Heisele.

Eine Par-Runde war zu wenig für Sebastian Heisele, um sich innerhalb der Spitze zu behaupten. Ein unnötiges Bogey auf der 16. Spielbahn warf Sebastian Heisele auf den geteilten 20. Platz zurück, den auch sieben seiner Kollegen belegten. Im Stechen auf der 18. Bahn hätte einfach nur ein Par im ersten Versuch genügt, um sich direkt für das Matchplay am Sonntag zu qualifizieren. Doch Heisele spielte nur ein Bogey, erneut war sein eiskalter Putter schuld. Vier glückliche Spieler, darunter der Inder Jeev Milkha Singh oder der Schotte Duncan Stewart, freuten sich über den Startplatz. 
Für die anderen ging es erneut an den Abschlag der 18. Spielbahn. Heisele schlug den längsten Ball und hatte nur noch ein Wedge aus dem Semi-Rough. Sichtlich hypernervös ballerte er seine Kugel weit über das Ziel hinaus gegen eine Absperrungen, von wo dieser abprallte und quer über das Grün schoss. Der Annäherungs-Putt aus ca. 15 Metern blieb deutlich zu kurz, der Par-Putt aus ca. drei Metern lief humorlos am Loch vorbei. Mit zwei Bogeys im Stechen beraubte sich Sebastian Heisele um die Großchance, beim ersten Super Six-Turnier im Finale um den Sieg mitzuspielen.
Der Australier Brett Rumford hingegen machte es deutlich besser und baute seine Führung auf fünf Schläge aus. Er darf nun, genauso wie die sechs Spieler, die nach Runde 3 auf dem geteilten zweiten Platz rangieren, die erste Matchplay-Runde entspannt als Zuschauer verfolgen. Erst im Achtelfinale müssen die besten acht Spieler ins Geschehen eingreifen, während die Spieler auf den Plätzen 9 bis 16 eine weitere Ausscheidungsrunde austragen müssen.
Mit einer 67 sicherte sich auch der Open Champion von 2010, Louis Oosthuizen seinen Platz in der zweiten Matchplay-Runde.
Insgesamt zwölf Australier nutzen den Heimvorteil und stehen im Matchplay-Finale. Doch nun ist es ein Wettkampf Mann gegen Mann, in dem Brett Rumford seine fünf Schläge Vorsprung keinen Vorteil mehr bringen.
Schon vor dem Finale am Sonntag kann man dem neuen Format einen ungeheuer großen Unterhaltungswert attestieren. Hoffentlich nehmen sich andere Turnierveranstalter ein Beispiel.


Pacific Palisades, Kalifornien – Wie erwartet konnte die zweite Runde bei der Genesis Open nicht fertig gespielt werden. Sturm und Starkregen sorgten dafür, dass schon kurz nach zwölf Uhr Mittag die Sirene ertönte und die Spieler vom Platz geholt wurden. Bis dahin waren sowohl einige Birdie-Putts als auch diverse Bäume gefallen…

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Etwa das halbe Feld (60 Spieler) der Genesis Open erlebte einen freien Freitag. Nur 24 Spieler konnten ihre Runde beenden. Einer war der Sieger der Vorwoche, Jordan Spieth. Der zweifache Majorsieger spielte eine beeindurckende 69 bei Starkwind und Regen, der fast waagrecht zu fallen schien. Aktuell liegt Spieth auf dem geteilten vierten Platz, zwei Schläge hinter dem Spitzenreiter-Duo.
Sam Saunders, der Führende des ersten Tages, musste die Bemühungen seiner Kollegen, ihn einzuholen, vorerst nur als untätiger Zaungast verfolgen. Er gehörte zu den 60 Spielern, die am Nachmittag ins Geschehen hätten eingreifen sollen. Der Kolumbianer Jhonattan Vegas liegt nach 14 gespielten Bahnen nun ebenfalls bei sieben Schlägen unter Par und teilte sich die Führung mit Saunders.
Alex Cejka belegt nach 16 gespielten Bahnen auf dem geteilten 34.Rang.
Am Samstag soll ab 7 Uhr morgens gespielt werden. Die Wettervorhersage für das Wochenende besagt, dass man das Turnier eventuell sogar noch am Sonntag wird beenden können.
Naples, Florida – Der Spanier Miguel Angel Jimenez stürmte mit einem fulminanten Finish an die Spitze des Erstrunden-Leaderboards bei der Chubb Classic der PGA Champions Tour. 

Auf seiner 15. Bahn (Loch 6, Jimenez war auf der 10. Bahn gestartet) schlug er sein Holz 3 aus über 200 Metern bis auf kürzeste Entfernung ans Loch und machte mit seinem Eagle zwei Schläge gut. Auf der neunten Bahn gelang dem passionierten Zigarrenraucher noch ein abschließendes Birdie. Gemeinsam mit den Amerikanern Doug Garwood und Scott Parel liegt der Spanier mit sieben Schlägen unter Par in Führung.
Titelverteidiger Bernhard Langer spielte eine 69 und rangiert auf dem geteilten 18. Rang, vier Schläge hinter dem Spitzenreiter-Trio.
Adelaide, Australien – Lizette Salas aus Kalifornien führt das Feld bei der ISPS Handa Women’s Australian Open. Salas kämpft in Australien nicht nur um den Titel, ein Sieg könnte ihr auch einen relativ sicheren Platz im Solheim Cup-Team der USA bescheren.

„Ich würde mich so sehr freuen, meinen ersten Sieg außerhalb der USA zu schaffen. Zudem wäre es der erste Sieg, bei dem mein Papa dabei wäre“, sagte Salas nach ihrer 71 am Samstag. Das Publikum würde jedoch lieber die Einheimischen Su Oh oder Sarah Jane Smith auf dem ersten Rang sehen. Smith spielte nach ihrer 67 am Freitag eine schwache 74 und fiel auf den geteilten zweiten Rang zurück. Diesen Rang teilt sie sich zudem noch mit Su Oh und der Thailänderin Pornanong Phatlum.
Sandra Gal spielte eine 72 und verbesserte sich auf den geteilten 30 Platz. 
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