14.06.2026 | 16:00

Interwetten Open 2026: Filip Mruzek feiert den Sieg in Schladming

Filip Mruzek feiert den Sieg bei der Interwetten Open 2026
Robin Dittrich
Robin Dittrich

Filip Mruzek feiert den Sieg bei der Interwetten Open 2026. Beim Turnier in Schladming landet ein deutscher Starter auf dem geteilten siebten Rang…


Der Schlusstag der Interwetten Open 2026 im Rahmen der HotelPlanner Tour beim Golfclub Schladming-Dachstein bot sowohl den Aktiven als auch den Golf-Fans neuerlich wie die Tage zuvor, schwierige nicht einschätzbare Wetterbedingungen.

Nieselregen, Sonnenschein und heftiger Regen wechselten sich minütlich ab. Einzig die Temperaturen, die mit 6 Grad Celsius am Turnierbeginn gemessen wurden, haben bis zum heutigen Tag 15 Grad erreicht und sorgten damit bei allen Beteiligten für bessere Stimmung.

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Rein sportlich bot der 23-jährige Kärntner Moritz Russling eine gute Leistung. Seine heutige Bilanz im Finale: fünf Birdies und drei Bogeys. Dies führt zum Endscore von neun unter Par.

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„Am Anfang war der Wurm drin, ich habe zwei Bogeys hintereinander gespielt. Der Grund dafür war, dass ich die Greens nicht gut gelesen und das Tempo falsch dosiert habe“, sagte Russling im Interview.

„Danach ist es sehr gut gelaufen, ich konnte fünfmal mit Birdie abschließen. Leider gab es zum Schluss bei einem Par 3 noch ein Bogey. Mein großes Ziel für Schladming war es, hier den Cut zu schaffen, das ist mir auch gelungen. Alles was danach kam, ist ein Bonus für mich, das Endergebnis mit neun unter Par kann ich durchaus unterschreiben.“

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Tscheche gewinnt die Interwetten Open 2026

Der zweite Österreicher unter den ursprünglich 13 gestarteten heimischen Vertretern war, wie schon im letzten Jahr, der 22-jährige Oberösterreicher Florian Schweighofer.

Er beendete seine Schlussrunde mit vier Birdies und zwei Bogeys und einem Gesamtscore von zwei unter Par: „Ich bin diesem Ergebnis zufrieden. Ich habe besser gespielt als gestern, bin heute etwas wackelig gestartet, habe aber später sehr gut in mein Spiel hineingefunden, solide Putts gespielt und das Resultat heimgespielt“, sagte er.

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„Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden, letztes Jahr habe ich den Cut geschafft und auch heuer, wenn man zweimal auf der HotelPlanner Tour den Cut schafft, bringt das für einen jungen Spieler doch einiges an Selbstvertrauen.“

Im Kampf um den Titel der Interwetten Open 2026 setzte sich der 34-jährige Tscheche Filip Mruzek durch. Auf seiner heutigen Finalrunde erzielte er 5 Birdies und kassierte nur ein Bogey, dies bedeutet einen Gesamtscore von 18 unter Par.

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Dementsprechend glücklich zeigte sich Mruzek als Sieger der Interwetten Open 2026: „Für mich bedeutet dieser Erfolg sehr viel. Ich habe acht Jahre hart gearbeitet, um einmal bei dieser Tour ganz oben zu stehen. Dafür habe ich Vieles probiert, habe meinen Schwung verändert und an meiner Fitness weitergearbeitet, jetzt wurde ich dafür belohnt. Man kann meine Glücksgefühle fast nicht nachvollziehen.“

Deutscher schafft es in die Top-10

Der Sieger kassierte einen Scheck in der Höhe von 48.000 Euro. Zweiter wurde der Südafrikaner Louis Albertse mit einem Schlag mehr als der Sieger, den dritten Platz teilten sich die beiden Engländer Bradley Bawden und Ryan Brooks mit einem Score von 16 unter Par.

Franz Wittmann junior als Geschäftsführer des GC Schladming-Dachstein konnte trotz der schwierigen Bedingungen eine positive Bilanz ziehen: „Wir haben uns gemeinsam mit unserer Mannschaft wieder bemüht, den Aktiven beste Bedingungen zu bieten.“

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Weiter gab er an: „Es war neuerlich eine Herausforderung, Österreichs zweitgrößtes Golfturnier auszurichten. Ich glaube, das ist uns gut gelungen. Mein Dank gilt all unseren Sponsoren, dem ganzen Team, den Schladminger Volonteers und vor allem unserem tollen Greenkeeper Team. Sie wurden sowohl von den Tour-Verantwortlichen als auch von den Spielern besonders gelobt.“

Lob gab es auch vom Betreiber der Golf-Anlage, Ex-Golf-Verbandspräsident Franz Wittmann senior: „Es hat sich aus heimischer Sicht wieder einmal bestätigt, dass solche Turniere wichtig sind, um dem heimischen Nachwuchs eine Chance zu geben und um zu sehen, ob die Spieler bereit sind, eine internationale Karriere in Angriff zu nehmen.

Die beiden Österreicher im Finale, Moritz Russling und Florian Schweighofer, sind erst 23 bzw. 22Jahre alt und haben gute Chancen, diesen Weg zu gehen. Außerdem bin ich natürlich stolz auf meinen Sohn Franz, der es wieder geschafft hat, die Interwetten Open 2026souverän über die Runden zu bringen“, sagte er.

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Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht konnte Linus Lang einfahren, er wurde mit 13 unter Par geteilter siebter. Ebenfalls den Cut geschafft hatten Max Kieffer (T17/-10), Christian Bräunig (T24/-9), Tiger Christensen (T46/-5) sowie Michael Hirmer und Philipp Katich (beide T58/-2).

Interwetten Open 2026: Finales Leaderboard

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