04.10.2021 | 11:21

Schmid klettert in den Ranglisten

Thomas Fischbacher
Thomas Fischbacher

Matti Schmid: Ein weiteres Top-Ergebnis hat auch in den Ranglisten positive Folgen und in der Schweiz gelingt einem Spanier die niedrigste Runde aller Zeiten.


Er spielt aktuell groß auf: Matti Schmid hat ein weiteres Top-Ergebnis auf der European Tour nachgelegt. Der deutsche Jung-Profi beendet die Alfred Dunhill Links Championship auf dem neunten Rang. Schmid, 23, hatte sich durch einen zweiten Rang bei der Dutch Open ins Feld des lukrativen Pro-Am-Turniers in Schottland gespielt. Die Folgen des zweiten Top-Zehn-Ergebnis in Folge: 81.500 Euro an Preisgeld, der Sprung auf Rang 116 im Race to Dubai und ein Startplatz bei der Open de España in der kommenden Woche.

Nicht nur rückt die Tour-Karte für die kommende Spielzeit auf der European Tour in Reichweite für den Silver-Medal-Gewinner bei der Open Championship (damals noch als Amateur), auch in der Weltrangliste geht es weiter steil bergauf. Schmid belegt nun den 257. Rang, vor vier Wochen lag der zweimalige Europameister noch außerhalb der besten 500.

Marcel Siem und Martin Kaymer teilen beim Turnier in St. Andrews, Kingsbarns und Carnoustie den 45. Rang. Beide legen in der kommenden Woche eine Pause ein. Den Sieg sicherte sich Danny Willett. Der ehemalige Masters-Sieger kam bei windigen Bedingungen bei 18 unter Par und damit zwei Schläge vor Joakim Lagergren und Tyrrell Hatton über die Ziellinie. Er sicherte sich die stolze Siegprämie von 676.338 €.

Boutier siegt, Masson und Cowan stark

Eine starkes Ergebnis erspielte sich auch Caroline Masson. Bei der Shoprite LPGA Classic in New Jersey landete die Deutsche beim Sieg von Europas Solheim-Cup-Star Celine Boutier aus Frankreich auf dem geteilten 14. Rang. Sophia Popov und Esther Henseleit hatten zuvor den Sprung ins Wochenende verpasst.

Letztere bleibt nach einer bemerkenswert soliden Saison als 36. die beste Deutsche in der Saisonwertung. Popov liegt dort aktuell auf Position 48, Masson verbessert sich auf den 70. Rang. Die besten 60 (und Geteilte) spielen Mitte November bei der Tour Championship um ein Gesamtpreisgeld von fünf Millionen U.S.-Dollar, die Siegerin erhält 1,5 Millionen .

Unter den besten Zehn landete Olivia Cowan bei der Estrella Damm Ladies Open im Club de Golf Terramar. Die Deutsche klettert durch Rang sechs in Spanien auf den siebten Platz des Race to Costa del Sol, der Saisonwertung auf der Ladies European Tour. Den Sieg sicherte sich Maja Stark aus Schweden.

14 unter Par!

Historisches ereignete sich in der Schweiz auf der Challenge Tour: Beim Sieg von Marcus Helligkilde bei er Swiss Challenge sorgte der am Ende zehntplatzierte Alejandro Del Rey für Schlagzeilen. Der Spanier verbesserte sich nach einer 74 zum Auftakt am Freitag um 16 Schläge und notierte eine 58. Seine Bilanz im Golf Saint Apollinaire: drei Eagles, acht Birdies und eine bogey-freie Runde von 14 unter Par.

Es war die fünfte 58er-Runde, die bisher auf Profi-Touren gespielt wurde. Jim Furyk beendete 2016 die Travelers Championship mit 58 Schlägen, Stephan Jäger gelang in diesem Jahr das gleiche Ergebnis auf der Web.com Tour. Ryo Ishikawa und Seong-Hyeon Kim konnten auf der Japan Golf Tour die magische Zahl unterschreiben.

Was del Reys Runde einzigartig macht: Alle früheren 58er-Runden wurden auf Par-70-Plätzen gespielt, somit geht die jüngste 58 (bei Par 72) als die niedrigste Runde im Verhältnis zu Par in der Geschichte des Profi-Golfs der Herren in die Geschichte ein.

Apropos Stephan Jäger: Beim Sieg von Sam Bruns bei der Sanderson Farms Championship der PGA Tour kam der Deutsche auf Position 26. Matthias Schwab und Sepp Straka (beide Österreich) verpassten den Einzug in die beiden Finalrunden.

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