10.08.2022 | 09:25

U.S.-Gericht entscheidet zugunsten PGA Tour

Golftimer
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Der erste Rechtsstreit zwischen LIV Golf und der PGA Tour, der gestern in Kalifornien über die Bühne ging, fiel zugunsten der PGA Tour aus. 


Demnach entschied Richterin Beth Labson Freeman gegen die Anträge der LIV-Golf-Spieler Taylor Gooch, Matt Jones und Hudson Swafford, bei den am Donnerstag in Memphis startenden FedExCup-Playoffs der PGA Tour spielen zu dürfen.

Es war die erste wichtige Entscheidung auf U.S.-Bundesebene in wohl noch einer Reihe von folgenden Rechtsstreitigkeiten zwischen der PGA Tour und LIV Golf bzw. deren Spieler.

Am Dienstag entschied sich Bundesrichterin Beth Labson Freeman in Kalifornien gegen die einstweilige Verfügung von Taylor Gooch, Matt Jones und Hudson Swafford.

Talor Gooch (Foto: picture-alliance)
Talor Gooch (Foto: picture-alliance)

Diese hatten vergangene Woche – als Teil einer größeren Kartellklage gegen die PGA Tour – durch eine einstweilige Verfügung ihre Teilnahmen an den FedExCup-Playoffs erwirken wollen, die am Donnerstag bei der FedEx St. Jude Championship im TPC Southwind in Memphis, Tennessee, beginnen.

+++ Zum Thema: Jay Monahan reagiert auf Klage +++

Die drei Golfer – die zu LIV Golf gewechselt waren, nachdem sie bereits genug Punkte gesammelt hatten, um sich für die FedExCup-Playoffs der PGA Tour zu qualifizieren, argumentierten, dass es ihnen erlaubt sein sollte, an den FedExCup Playoffs teilzunehmen.

Die Begründung: Vor allem weil ihnen dadurch ein irreparabler finanzieller Schaden entstehen würde.

Die FedEx St. Jude Championship wird am Donnerstag um 8:15 Uhr Ortszeit mit Brandon Wu, Trey Mullinax und Brendon Todd an Tee 1 und Matthew NeSmith, Gary Woodland und Beau Hossler an Tee 10 beginnen.

Insgesamt sind 121 Spieler im Feld vertreten. Die 125 besten Spieler der FedExCup-Rangliste sind für das Auftakt-Turnier der Playoffs qualifiziert, aber Tommy Fleetwood, Daniel Berger, Lanto Griffin und Nate Lashley haben ihre Teilnahmen zurückgezogen. Ersterer aus persönlichen Gründen, die anderen drei verletzungsbedingt.

Foto: picture-alliance

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