19.06.2023 | 08:05

Wyndham Clark gewinnt die 123. U.S. Open

Wyndham Clark gewann die 123. U.S. Open 2023 (Foto: Picture Alliance)
Robin Dittrich
Robin Dittrich

Wyndham Clark gewinnt die 123. Ausgabe der US Open 2023 und sichert sich seinen ersten Major-Titel. Rory McIlroy und Rickie Fowler haben in der Schlussrunde das Nachsehen.


Die 123. U.S. Open (Video) sollte nicht spektakulär zu Ende gehen. Dem Amerikaner Wyndham Clark reichte eine Par-Runde zum Abschluss, um mit insgesamt zehn unter Par zu gewinnen.

Nur einen Schlag dahinter fand sich Rory McIlroy wieder, der sein erstes Major seit 2014 gewinnen wollte. Der über drei Tage führende Rickie Fowler verlor einige Plätze und wurde geteilter Fünfter.

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Vor der aktuellen Saison konnte Wyndham Clark (Foto: picture-alliance) kein einziges Turnier auf der PGA Tour gewinnen. In Interviews redete Clark von mentalen Problemen, die ihn sogar fast zum Aufgeben brachten.

Der Sieg bei der Wells Fargo Championship in diesem Jahr zeigte Clark jedoch, dass sich seine harten Trainingsleistungen langsam auszahlen sollten.

Holt bei der Wells Fargo Championship seinen ersten Titel auf der PGA Tour: Wyndham Clark (Foto: picture-alliance)
Holt bei der Wells Fargo Championship seinen ersten Titel auf der PGA Tour: Wyndham Clark (Foto: picture-alliance)

Den Sieg bei der US Open 2023 widmete er seiner Mutter Lise, die starb, als Clark 19 Jahre alt war, was ihn stark belastete.

„Ich war beim Golf ständig so wütend. Ich habe Schläger zerstört, obwohl ich keine schlechten Schläge gemacht habe. Manchmal habe ich die Runden einfach abgebrochen.“

Nach einem Auftakt von sechs unter Par am Donnerstag glaubte Wyndham Clark daran, dass er bei der US Open 2023 durchaus Chancen auf den Sieg hat.

Am Schlusstag reichte dann eine Par-Runde, um zu gewinnen. Dabei fing sich Clark sogar noch zwei Bogeys auf den letzten vier Löchern ein.

Wyndham Clark lässt Verfolger hinter sich

Hinter Clark war es vor allem der Nordire Rory McIlroy, der die größten Chancen auf den Sieg hatte – und ausließ.

16 Pars spielte McIlroy auf seinen letzten 18 Löchern. Dabei verpasste es der Nordire gleich mehrere Male, durchaus machbare Putts zu lochen.

Am Ende kam auch McIlroy mit einer Par-Runde ins Clubhouse und beendete das Turnier einen Schlag hinter Wyndham Clark.

Der über drei Runden führende Rickie Fowler musste in der Schlussrunde einige Schläge und Plätze einbüßen.

Fowler fand nie zu seinem Spiel und spielte fünf über Par. Mit insgesamt fünf unter Par landete Fowler auf dem geteilten fünften Rang, zusammen mit Minwoo Lee und Tommy Fleetwood, der zum Abschluss eine 63 spielte.

Auf dem dritten Rang beendete Scottie Scheffler (-7) das Turnier, für den es am Sonntag ebenfalls nur zu einer Par-Runde reichte. Auf dem vierten Platz landete LIV Tour Spieler Cameron Smith (-6).

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Der Österreicher Sepp Straka (+4) und der deutsche LIV Tour Spieler Martin Kaymer (+6) waren bereits vor dem Wochenende am Cut gescheitert.

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LPGA: Meijer LPGA Classic

Leona Maguire konnte sich bei der diesjährigen Meijer LPGA Classic durchsetzen und fuhr ihren zweiten Titel auf der LPGA Tour ein.

Die Irin spielte am Schlusstag acht unter Par und gewann mit einem Gesamtergebnis von 21 unter Par vor der Thailänderin Ariya Jutanugarn (-19).

Maguire sicherte sich ihren Sieg mit vier Birdies und einem Eagle auf ihren letzten sechs Löchern.

„Ich glaube, dass ich die gesamte Woche über sehr gutes Golf gespielt habe. Ich wollte einfach geduldig bleiben und so niedrig wie möglich spielen.“

Esther Henseleit schaffte es mit einem Gesamtergebnis von sieben unter Par auf den geteilten 44. Rang, Polly Mack landete mit vier unter Par auf dem geteilten 57. Platz.

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Challenge Tour: Kaskada Golf Challenge

Auf der Challenge Tour, der zweiten europäischen Tour hinter der DP World Tour, konnte Lorenzo Scalise (-12) bei der Kaskada Golf Challenge seinen ersten Sieg überhaupt einfahren.

„Ich bin heute gut gestartet. Zwar kamen ein paar Fehler dazu, aber meine Putts waren gut und ich habe mich von schlechten Schlägen sehr schnell erholt“, sagte der 27-jährige Italiener.

Auf dem geteilten dritten Platz landete der deutsche Starter Allen John mit insgesamt acht unter Par. John musste sich neben Scalise nur Manuel Elvira (2/-9) geschlagen geben.

Seine beste Runde spielte Allen John am zweiten Turniertag, als er mit einer 67 vier unter Par lag.

Nur zwei Schläge mehr als John brauchte Marc Hammer, der mit sechs unter Par auf dem alleinigen achten Rang landete.

Ebenfalls den Cut schafften Yannick Schütz (-4/T15) und Philipp Katich (-1/T27). In den kommenden zwei Wochen geht es für die Challenge Tour nach Frankreich.

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