01.06.2023 | 14:39

Nick Bachem und Marcel Siem über ihre erste Runde

Robin Dittrich
Robin Dittrich

Der Flight von Nick Bachem und Marcel Siem zog während der ersten Runde der Porsche European Open wohl die meisten Zuschauer an. Ihre Runden liefen durchaus unterschiedlich …


Im Interview erzählen Marcel Siem (-2) und Nick Bachem (+4) (Foto: picture-alliance) über ihre Erfahrungen und Eindrücke von der ersten Runde bei der 40. Porsche European Open.

Marcel, wie zufrieden bist du mit der Runde von zwei unter Par?

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Marcel Siem: Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich heute zwei unter Par spielen würde, hätte ich das vor der Runde sofort unterschrieben. Jetzt bin ich ein bisschen enttäuscht über die Bahnen 8 und 9. Mit dem Ergebnis bin ich natürlich trotzdem zufrieden, vor allem, wenn ich auf das Leaderboard schaue.

Im Moment bist du der beste deutsche Spieler im Clubhaus. Wie wichtig ist es dir, vorne mitzuspielen?

Siem: Ich wünsche allen Deutschen nur das Beste. Es ist für die Porsche European Open immer wichtig, wenn ein deutscher Spieler oben mitspielt. Für mich persönlich ist es ein sehr wichtiges Turnier, ich muss es einfach schaffen, den Score über vier Runden zusammenzuhalten – so wie bei meinem Sieg in Indien.

Marcel Siem (Foto: Picture Alliance)
Marcel Siem (Foto: Picture Alliance)

Wie war es, heute das erste Mal in einem Turnier mit Nick zu spielen?

Wir hatten eine Menge Spaß und haben viel gelacht, auch wenn er heute ein bisschen Pech hatte. Ich mag ihn sehr gerne und es ist schön, ihn bei einem solchen Turnier spielen zu sehen.

Nick Bachem mit Startschwierigkeiten

Nick, wie war es für dich heute auf dem Platz?

Bachem: Es war heute super schwierig, bei den windigen Bedingungen zu spielen. Es war wirklich sehr kalt heute Morgen. Die ganzen schweren Löcher spielen sich in den Wind. Das „Biest“ hat heute definitiv seine Zähne gezeigt. Marcel hat aber demonstriert, dass man trotzdem gute Scores spielen kann.

Woran lag es, dass es heute nur für vier über Par gereicht hat?

Bachem: Ich habe eigentlich gutes Golf gespielt. Die Bahnen 3 und 4 waren dann etwas ärgerlich. So passiert es dann ganz schnell, dass man nicht zwei bis drei unter Par spielt, sondern es eher in die andere Richtung kippt. Ich habe versucht, mich nicht herausbringen zu lassen und ruhig weiterzuspielen. Das Ergebnis ist natürlich nicht das, was ich mir erhofft hatte.

Nick Bachem (Foto: Getty Images)
Nick Bachem (Foto: Getty Images)

Wie hat dir die große Aufmerksamkeit bei eurem Flight gefallen?

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Bachem: Ich mag es gerne, wenn viele Zuschauer dabei sind. So viele Turniere gibt es in Deutschland nicht und da ist es schön zu sehen, dass hier so viele mitfiebern. Für mich ist die Situation, vor vielen Zuschauern zu spielen, in diesem Jahr noch relativ neu. Deswegen ist es umso schöner, diese Erfahrung machen zu können.

Wie sieht dein restlicher Tag heute noch aus?

Ich glaube nach der frühen Startzeit und dem Wetter werde ich mich jetzt erst einmal hinlegen und eine Runde schlafen. Dann versuche ich, mich mit ein bisschen Sport für morgen fit zu machen, damit ich angreifen kann.

Nick Bachem über seine Aussichten in den kommenden Runden

Nick, was ist hier in Green Eagle auf dem Platz möglich?

Bachem: An einem Tag, an dem du eigentlich das Gefühl hast, dass du gutes Golf spielst, liegst du auf einmal vier über Par. Da fragst du dich: „Wie ist das denn jetzt passiert?“ Wenn man die Runde gut zu Ende spielt, kann man aber auch sechs bis acht unter Par spielen. Ich finde es immer ganz cool, wenn beides auf einem Platz möglich ist.

Es könnten morgen noch ein paar mehr Putts fallen. Vor allem auf dem Platz hier, auf dem man nicht so viele Chancen bekommt, wäre das für das Momentum wichtig. Aber auch, wenn da jetzt vier Über auf der Scorekarte steht, war ich nicht weit weg von einer guten Runde.

Nick Bachem gelingt mit dem Sieg bei der Jonsson Workwear Open 2023 der Durchbruch auf der DP World Tour (Foto: Getty Images)
Nick Bachem gelingt mit dem Sieg bei der Jonsson Workwear Open 2023 der Durchbruch auf der DP World Tour (Foto: Getty Images)

Ändert sich etwas an deiner Strategie für die nächsten Runden?

Bachem: Nicht wirklich. Jeder hat hier mal einen Tag, an dem er gute Runden spielt. In der Regel sind die Ergebnisse nicht über vier Runden so tief. Ich werde meinen Spielplan weiter verfolgen und versuchen, den ein oder anderen Putt mehr zu lochen. Ich bin nicht so weit weg, wie es das Ergebnis gerade aussehen lässt.

Heute musstest du früh los. Morgen startest du erst am Mittag – ändert das für dich etwas?

Bachem: Es ist auf jeden Fall angenehmer, wenn man auf dem ersten Abschlag steht und keine Mütze aufhat. Den Wecker nicht auf fünf Uhr morgens stellen zu müssen, ist natürlich auch nicht verkehrt. Deswegen freue ich mich auf morgen, dann kann es weitergehen.

Danke für eure Zeit!

Hier geht es zum Live-Leaderboard.

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