12.08.2023 | 12:02

Was macht eigentlich … Steven Jones

Der größte Erfolg von Steve Jones in seiner von Verletzungen geprägten Karriere: Die U.S. Open 1996
Markus Scheck
Markus Scheck

Steven Glen Jones wurde am 28. Dezember 1958 in Artesia, New Mexico, geboren. Als er elf Jahre alt war, zog die Familie nach Yuma, 140 Meilen östlich von Denver. Jones war ein Leichtathlet, der im Hürdenlauf und Hochsprung an Wettkämpfen teilnahm (hauptsächlich, um in Form zu bleiben) und im Basketball All-State-Auszeichnungen erlangte.


Als er aber gegen Tom Chambers antrat, den späteren viermaligen NBA All-Star, erkannte er seine Grenzen beim Basketball. Vater Glen brachte Steve im Alter von zwölf Jahren zum Golfsport. Nach Beendigung seines Studiums an der University of Colorado wechselte Jones 1981 ins Profilager.

Es war zunächst ein steiniger Weg, sich auf der PGA Tour zu halten, aber beim AT&T Pebble Beach National Pro-Am 1988 gelang ihm der Durchbruch.

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1991 passierte ein folgenschwerer Dirt-Bike-Unfall, der ihn drei Jahre von der Tour fernhielt und eine insgesamt siebenjährige Sieges-Durststrecke besiegelte. Diese ging erst bei der U.S. Open 1996 in Oakland Hills zu Ende.

Steven Glen Jones
Steven Glen Jones

Niemand hatte dort den zu der Zeit 37-jährigen Jones auf dem Radar, außer er selbst.

„Jedes Mal, wenn ich gewann, spürte ich es vorher“, erinnerte sich Jones. In Oakland Hills hatte er plötzlich wieder dieses Gefühl. „Ich hatte vielen Leuten gesagt: ‚Ich werde gewinnen.‘“ Selbst als er nach der Eröffnungsrunde mit einer 74 (+4) sieben Schläge Rückstand hatte.

Mit einer 69 am Samstag lag Jones vor der Finalrunde auf dem alleinigen zweiten Platz, einen Schlag hinter Tom Lehman. Die beiden bildeten den Schlussflight, eine ideale Konstellation für Jones, der ebenso wie Lehman zutiefst religiös ist.

Nachdem sie ihre Eröffnungsschläge gemacht hatten, schlug Lehman vor, dass sie auf der Runde gemeinsam beten sollten, und das taten sie auch.

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Am Ende hatte Jones die Nase vorn und feierte den größten Erfolg seiner Karriere. Am Vatertag hob Jones am 18. Grün seine Kinder Cy und Stacy (damals 5 und 3 Jahre) hoch und umarmte seine Frau Bonnie. Steves Prioritäten im Leben, „Gott, Familie, Golf“, waren eins wie nie zuvor.

Steven Jones – die Jagd nach Birdies

Insgesamt feierte Steve Jones acht Siege auf der PGA Tour. Eine bemerkenswerte Leistung, zieht man die zahlreichen Verletzungen in Betracht. Momentan spielt der 64-jährige wieder auf der PGA Tour Champions, wo er Ende April bei der Invited Celebrity Classic mit der besten Finalrunde des Tages (65) einen großartigen geteilten 11. Platz erzielte.

Ansonsten verbringt der seit vielen Jahren in Phoenix, Arizona, ansässige Jones die meiste Zeit mit seinen beiden größten Leidenschaften: der Jagd, sowohl mit Bogen als auch mit dem Gewehr, und dem Angeln.

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