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Coverstory: 42. Ryder Cup UNSCHLAGBAR
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Heimvorteil beim letzten Major 10.08.2018

Heimvorteil genutzt: Gary Woodland führt das Feld an
Heimvorteil genutzt: Gary Woodland führt das Feld an
Kampf um den Cut: Martin Kaymer mit einer durchwachsenen Leistung
Kampf um den Cut: Martin Kaymer mit einer durchwachsenen Leistung
Glory's last shot: Rickie Fowler erneut ganz vorne dabei
Glory's last shot: Rickie Fowler erneut ganz vorne dabei
Ryder Cup Feeling: Ian Poulter und Rickie Fowler beim Handshake
Ryder Cup Feeling: Ian Poulter und Rickie Fowler beim Handshake
Tiger kämpft: Nach einem Fehlstart kann Woods das Blatt wenden
Tiger kämpft: Nach einem Fehlstart kann Woods das Blatt wenden
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St. Louis, Missouri – „Glory’s Last Shot“ wird die PGA Championship gerne genannt. Denn beim letzten Major des Jahres bietet sich die Chance, eine ansonsten vielleicht unbefriedigende Saison mit einem ganz großen Titel zu veredeln. 

Doch 2018 wird das Turnier um die Wanamaker Trophy zum letzten Mal diesen Beinamen tragen, denn ab 2019 wird sie schon im Mai als zweites Großereignis des Jahres ausgetragen. 

In der Wahrnehmung jedoch wird die PGA Championship auch weiterhin an vierter Stelle im Major-Reigen stehen. Sie besitzt weder die Exklusivität des Masters noch umweht sie der Wahnwitz einer unberechenbaren U.S. Open und schon gar nicht kann sie mit der Tradition einer Open Championship aufwarten. Dafür bekommt man es mit dem härtesten Teilnehmerfeld des Jahres zu tun, denn bei einer PGA Championship spielen nur die besten Golfprofis der Welt, Amateure sind bei der Veranstaltung der Professional Golfer Association nicht zugelassen.

In der ersten Runde nutzte der Amerikaner Gary Woodland seinen Heimvorteil. Der Profi lebt nur eine Autostunde entfernt in Kansas und wurde von über 100 Verwandten und Freunden über die 18 Loch begleitet. So inspiriert, gelang dem 34jährigen Woodland die beste Major-Runde seiner Karriere. Mit 64 Schlägen (-6) führt er das Feld im Bellerive Country Club an.

Nur einen Zähler hinter Woodland findet man einen Namen, der bei Majorturnieren fast schon obligatorisch weit vorne auf dem Leaderboard zu finden ist. Rickie Fowler belegte schon neunmal einen Top 10-Rang (zuletzt wurde er Zweiter beim Masters 2018), doch gewinnen konnte er noch kein Major. Für ihn ist diese PGA Championship also in jedem Fall die letzte Chance des Jahres, eine solide Saison in eine großartige zu verwandeln. Mit sechs Birdies bei nur einem Schlagverlust nutzte Fowler genau wie Woodland das relativ leichte Set-up, welches die PGA of America den Spielern anbot. 

Einen lupenreinen Fehlstart legte Tiger Woods hin, der nach zwei Löchern schon drei Schläge eingebüßt hatte. Doch Woods bewies Moral und kämpfte sich vor allem auf den Back Nine zurück ins Leben. Mit 70 Schlägen (Even Par) beendete er seine turbulente Runde.

Nicht viel besser erging es Martin Kaymer. Der einzige deutsche Teilnehmer im Feld begann auf Loch 10 mit einem Bogey und verschlechtere sich sukzessive. Dank seiner beiden abschließenden Birdies kam er mit 71 Schlägen als geteilter 62. ins Ziel und muss nun aufpassen, dass er am Freitag nicht wie zuletzt so oft am Cut scheitert.

Weitere Platzierungen:
T5: Ian Poulter (-4): Der Engländer kämpft verbissen um seine Ryder Cup-Nominierung. Angesichts dieser Moral und seiner hervorragenden Form wird Kapitän Thomas Bjørn ihn kaum zu Hause lassen können. 
T5: Dustin Johnson: Einige wilde Drives zum Abschluss seiner Runde kosteten ihn eine bessere Platzierung.
T5: Justin Rose: Ohne große Ausreiser gehört Rose wie so oft zum engsten Favoritenkreis.
T33: Justin Thomas (-1): Der Titelverteidiger spielte eine schwache Front Nine (+2), trumpfte dann jedoch auf den Back Nine auf (-3) und wahrte seine Chancen.

Turnier-Informationen:
Platz: Bellerive CC, St. Louis, Missouri
Preisgeld: 10.500.000 $
Deutsche: Martin Kaymer
Stars: Dustin Johnson, Justin Thomas, Brooks Koepka, Rory McIlroy, Francesco Molinari
Leaderboard:
1. Gary Woodland (-6)
2. Rickie Fowler (-5)
T3. Zach Johnson (-4)
T3. Brandon Stone (-4)
:
T62. Martin Kaymer (+1)


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