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Mickelson triumphiert 11.02.2019

Phil Mickelson steht vor seinem fünften Triumph beim AT&T Pebble Beach Pro-Am
Phil Mickelson steht vor seinem fünften Triumph beim AT&T Pebble Beach Pro-Am
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Phil Mickelson lässt sich den Sieg beim AT&T Pebble Beach Pro-Am in der Verlängerung nicht mehr nehmen.



PGA Tour: AT&T Pebble Beach Pro-Am 


Pebble Beach, USA – Pebble Beach Golf Links zählt zu den schönsten Golfplätzen der Welt. Malerisch entlang des Pazifiks gelegen, zieht der Platz zum AT&T Pebble Beach Pro-Am Profis wie Amateure gleichermaßen an. In diesem Jahr - übrigens dem Jahr des 100-jährigen Bestehen des Pebble Beach Golf Links - ist neben einigen Country-Musikern und Quarterbacks auch Surflegende Kelly Slater unter den Amateuren. 

Das Geschehen der Profis dominiert aber Phil Mickelson. Lefty führt mit drei Schlägen Vorsprung vor Scott Stallings und Flight-Partner Paul Casey bei noch zwei ausstehenden Löchern. Am Sonntag war das Turnier aufgrund einsetzender Dunkelheit unterbrochen worden. Bereits am Nachmittag musste wegen starkem Hagel für zwei Stunden ausgesetzt werden. Mickelson, der am Sonntag noch zu Ende spielen wollte und auch zu Protokoll gab, dass er trotz Dunkelheit ausreichend gut sehe, wurde letztendlich überstimmt. Der Engländer Casey entschied sich dazu seinen Ball an der 16 - einen guten Meter vom Loch entfernt - zu markieren. 

Mickelson, der bei 18 unter Par liegt, kann die Entscheidung verstehen: "Ich verstehe das total. Wahrscheinlich ist es gut so, weil wir so die letzten Löcher unter fairen Bedingungen spielen können und das wird uns beiden helfen". 

Sollte Mickelson die Nerven behalten, wäre es sein fünfter Triumph beim AT&T Pebble Beach Pro-Am. Das Turnier wird am Montag um 8 Uhr Ortszeit (17 Uhr MET) fortgesetzt. Die beiden Deutschen Alex Cejka und Stephan Jäger hatten den Cut verpasst. Dustin Johnson und Tommy Fleetwood liegen auf T45.

+++ UPDATE +++

Mickelson spielte seinen Vorsprung am Montag locker ins Clubhaus. Sowohl Casey als auch der Amerikaner beendeten das Events mit Pars sowie einem Birdie auf der 18. An Mickelsons Vorsprung von drei Schlägen änderte sich nichts mehr. Mit mittlerweile 48 Jahren holte Mickelson damit seinen zweiten Titel in den vergangenen zwölf Monaten.

"Historisch gesehen verschlechtert sich im fortgeschrittenen Alter das Putten und die Schwunggeschwindigkeit", analysierte er. "Mein Putting hat sich in den vergangenen drei Jahren stark verbessert. Es ist so stark wie selten zuvor in meiner 28-jährigen Karriere. Auch meine Schwunggeschwindigkeit ist so schnell wie nie zuvor. Es war eine Menge Arbeit, um dorthin zu gelangen, aber ich hatte im letzten Jahr einen Sprung von fünf, sechs Meilen pro Stunde."

Die U.S. Open, jenes Major, das Mickelson noch nie gewinnen konnte, findet in diesem Jahr übrigens ebenfalls in Pebble Beach statt. Es würde nicht verwundern, wenn Mickelson im Herbst seiner Karriere dort nochmal ein Wörtchen um den Titel mitreden könnte. 






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