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Auf der Zielgerade abgefangen 22.07.2019

Heimspiel: Bernhard Langer landet bei WINSTONgolf Senior Open auf Rang 4
Heimspiel: Bernhard Langer landet bei WINSTONgolf Senior Open auf Rang 4
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Während das Who-is-Who bei der 148. Open Championship ums letzte (Herren-)Major kämpft, geht es im Norden von Deutschland um den Titel bei der WINSTONgolf Senior Open.



Sechs Schläge Rückstand holte Clark Dennis am Finaltag der WinstonGolf Senior Open auf, um seinen insgesamt fünften Sieg auf der Staysure Tour einzufahren. Mit fünf Birdies auf den letzten sechs Löchern und einer fantastischen 63 überholte der US-Amerikaner im Endspurt noch José María Olazábal, der als Führender in den Finaltag ging, um einen Schlag. 52.000 Euro erhält Dennis für seinen Sieg beim einzigen Turnier Europas Senioren in Deutschland. 

Einen soliden Auftritt vor heimischer Kulisse legte auch Bernhard Langer hin, der mit Runden von zweimal 68 und abschließenden 69 Schlägen vier Schläge hinter dem Sieger den vierten Rang teilte. Respektvolle Worte fand Sieger Dennis nach der Finalrunde für seine Konkurrenten: „Olazábal und Langer gehören zu den besten aller Zeiten. Sie sind beide zweimalige Masters-Champions. Sie sind unglaubliche Spieler. Mit ihnen konkurrieren zu können ist großartig, aber sie zu schlagen ist noch besser, weil man weiß, dass man sein bestes Golf spielen muss, um diese Jungs zu schlagen".

Der zweite deutsche Starter, Sven Strüver, beendete das Turnier in Mecklenburg-Vorpommern auf dem geteilten 48. Platz.

Turnier-Informationen:
Platz: WINSTONgolf (Open Course)
Preisgeld: 350.000 Euro
Deutsche: Sven Strüver (T48), Bernhard Langer (T4)

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Those Staysure Tour titles @cdennisgolf

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PGA Tour

Mit einer 69 (-3) in der Finalrunde der Barbasol Championship musste der einzige Deutsche im Feld, Stephan Jäger, einige Plätze abgeben. So tief wurde im Schatten der Open Championship geschossen. Mit einem Gesamtergebnis von 26 unter Par gewann der erfahrene Jim Herman seinen zweiten Titel auf der PGA Tour. Das entspricht einem Durchschnitts-Ergebnis von 6,5 Schlägen unter Par pro Runde.

Nur wenige Schläge hinter dem Amerikaner gelang Sepp Straka sein bester Ergebnis auf der PGA Tour. Für den alleinigen dritten Rang (23 unter Par) kassierte der Österreicher ein stattliches Preisgeld von 238.000 US-Dollar und hielt sich im FedExCup auf Position 119 und damit innerhalb der Top 125, die sich für die Northern Trust Open, das erste Playoff-Turnier, qualifizieren.

Für Stephan Jäger geht es nach seinem 22. Rang bei der Barbasol Championship (Rang 22, 16 unter Par, 68-70-65-69) im FedExCup hoch auf den 145. Rang. Dem Deutschen bleiben damit noch zwei Turniere – die Barracuda Championship in dieser Woche sowie die Wyndham Championship in der Woche drauf – um die entscheidenden 20 Plätze in der Jahreswertung noch gut zu machen. Ansonsten müsste er versuchen, sich über die Korn Ferry Tour Finals seine Tourkarte für die erste Liga zu erhalten.

Turnier-Informationen:
Platz: Keene Trace Golf Club
Preisgeld: 3,5 Millionen US-Dollar
Deutsche: Stephan Jäger (T22)


European Challenge Tour

Vor der Finalrunde der Euram Bank Open in Österreich hatten sowohl Marcel Schneider als auch Nicolai von Dellingshausen die Top Ten entweder zum Greifen nah oder zumindest vor Augen. Doch am Sonntag konnte keiner der beiden Deutschen seine Chance im GC Adamstal nutzen und fielen mit Runden von 70 (Even Par, N. von Dellingshausen) und 69 (-1, Schneider) auf die Ränge 14 und 19 zurück.

Den Titel der Euram Bank Open sicherte sich der Favorit Calum Hill mit einem blitzsauberen Start-Ziel-Sieg. Der Schotte war als Top-Gesetzter im Challenge-Tour-Ranking nach Adamstal angereist und gewann nach Runden von 65-64-67-66 mit einem Vorsprung von vier Schlägen auf seinen Landsmann Ewen Ferguson und José-Filipe Lima aus Portugal.

Ebenfalls den Cut in Österreich überstanden, hatte Moritz Lampert, der sich am Sonntag mit einer 69 (-1) noch auf den geteilten 49. Rang verbessern konnte. In der Gesamtwertung der Challenge Tour rangieren sowohl Lampert (Rang 37), als auch Schneider (#33) und Von Dellingshausen (#31) unter den Top 45 und wären damit für das Grand Final Anfang November qualifiziert. Der Traum von der Tourkarte auf der European Tour erfüllt sich allerdings nur für die besten 15 am Ende der Saison.

Turnier-Informationen:
Platz: Golfclub Adamstal
Preisgeld: 185.000 Euro
Deutsche: Aaron Leitmannstetter (MC), Allen John (MC), Julian Kunzenbacher (MC), Florian Fritsch (MC), Christian Bräunig (MC), Moritz Lampert (T49), Nicolai von Dellingshausen (T19), Marcel Schneider (T14)

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#EuramBankOpen Champion

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LPGA Tour

Beim Dow Great Lakes Bay Invitational auf der LPGA Tour ging es zur Abwechslung in Zweiterteams über den Platz. Die deutschen Spielerinnen kamen mit dem Modus nicht allzu gut zurecht und verfehlten mit Ihren Partnerinnen allesamt den Cut. Sophia Popov und die Kanadierin Anne-Catherine Tanguay (Platz 51) fehlten bei eins unter vier Schläge für die Finalrunden, Isi Gabsa (mit Cheyenne Knight aus den USA) und Sandra Gal, die mit US-Star Natalie Gulbis antrat, enttäuschten jeweils mit Rang 60. 

Den Sieg holte sich das US-thailändische Duo Cydney Clanton/Jasmine Suwannapura bei sagenhaften 27 unter Par nach vier Runden. Platz zwei sicherten sich Jin Young Ko aus Südkorea und Minjee Lee aus Australien.

Turnier-Informationen:
Platz: Midland Country Club
Preisgeld: 2 Millionen US-Dollar
Deutsche: Isi Gabsa (MC), Sandra Gal (MC), Sophia Popov (MC)


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