Tournews der Woche
PGA Tour: Adam Schenk holt die Bermuda Championship 2025
Adam Schenk holt bei der Butterfield Bermuda Championship 2025 seinen ersten Titel auf der PGA Tour. Linn Grant setzt sich auf der LPGA Tour durch, Stewart Cink holt gleich zwei Erfolge auf der PGA Tour Champions …
Adam Schenk (Foto: getty-images) hatte vor der Butterfield Bermuda Championship 2025 bereits fest damit gerechnet, bald zur Q-School reisen zu müssen. Nach seinem Sieg kann er allerdings gänzlich anders planen.
In seinem 243. Start auf der PGA Tour holte der Amerikaner seinen ersten Erfolg. An einem windigen Finaltag blieb er am Ende bei zwölf unter Par einen Schlag vor Chandler Phillips.
„Unglaublich. Ich hatte wirklich gehofft, dass dieser Tag irgendwann in meinem Leben kommen würde. Man weiß nie genau, ob er kommt. Genau das macht die Reise so erstaunlich und interessant, und es ist ein surrealer Moment, wenn es dann endlich so weit ist“, sagte Schenk.
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Der Sonntag gestaltete sich für alle Spieler auf dem Port Royal Golf Course schwierig. Auch Schenk konnte auf 18 Löchern nur ein Birdie spielen. Mit nur einem Schlagverlust hielt er seine Par-Runde allerdings zusammen.
Nach nur elf gemeisterten Cuts in 27 Starts ging für Schenk in Bermuda ein Traum in Erfüllung. „Ich schaue mir meine Ergebnisse immer mal wieder an und dachte, dass ich wirklich eine schlechte Phase hatte. Jetzt zu gewinnen ist toll, einfach fantastisch. Nicht zur Q-School zu müssen, ist ein riesiger Vorteil“, freute er sich.
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Für seinen Sieg bei der Butterfield Bermuda Championship 2025 erhält Adam Schenk ein Preisgeld in Höhe von 1,080 Millionen U.S. Dollar. Über ein solches dürfen sich auch Thomas Rosenmüller (T29/-2), Matti Schmid (T34/-1) sowie Jeremy Paul (T46/+1) freuen.
Butterfield Bermuda Championship 2025: Finales Leaderboard
PGA Tour Champions: Charles Schwab Cup Championship 2025
Auf der PGA Tour Champions stand in dieser Woche das Saisonfinale auf dem Programm. Nur die besten Spieler Saison waren dafür zur Charles Schwab Cup Championship 2025 gereist.
Nach einem Zweikampf am Sonntag konnte sich Stewart Cink den Titel sichern. Im Phoenix Country Club reichte dem Amerikaner ein Gesamtergebnis von 20 unter Par. Steven Alker kam nicht über 18 unter Par hinaus.
Der 52-jährige Cink feierte bereits seinen dritten Saisonsieg und den vierten Erfolg in 36 Starts auf der Senioren-Tour. Auf der PGA Tour hatte in seiner Karriere acht Mal triumphiert.
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Neben dem Preisgeld in Höhe von 528.000 U.S. Dollar gewann Stewart Cink auch die Jahreswertung, den Charles Schwab Cup. Steven Alker blieb auch dort nur der zweite Platz, vor dem Saisonabschluss hatte er die Rangliste noch angeführt.
Bester Deutscher bei der Charles Schwab Cup Championship 2025 wurde Alex Cejka (-14) auf dem geteilten sechsten Rang. Bernhard Langer wurde mit elf unter Par 14. Im Schwab Cup konnten Cejka (13.) und Langer (25.) nicht um den Sieg mitspielen.
Charles Schwab Cup Championship 2025: Finales Leaderboard
LPGA Tour: The ANNIKA 2025
Die Schwedin Linn Grant hatte ihr Spiel beim The ANNIKA 2025 so gut im Griff, dass sie 52 Löcher in Folge ohne Bogey spielen konnte. Die Serie endete am Sonntag zwar am letzten Loch, das spielte dort aber keine Rolle mehr.
Sie beendete die Schlussrunde mit 65 Schlägen und gewann das Turnier mit drei Schlägen Vorsprung auf Jennifer Kupcho. Es war Grants zweiter Titel auf der LPGA Tour.
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Ein Gesamtergebnis von 19 unter Par brachte Grant ein Preisgeld in Höhe von 487.500 U.S. Dollar ein. „Es ist einfach schön zu sehen, wenn man es in einer Woche geschafft hat“, freute sich die Schwedin.
Vor allem Jennifer Kupcho habe sie am Sonntag angespornt. „Ich bin froh, dass sie gut gespielt hat, denn das hat mich dazu getrieben, besser zu spielen.“
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Im Pelican Golf Club kam die Titelverteidigerin Nelly Korda nicht über einen 15. Rang hinaus. Die CME Group Tour Championship, also das letzte Turnier der Saison, bleibt damit ihre einzige Möglichkeit für einen Saisonsieg.
Beste Deutsche in Florida wurde Esther Henseleit. Mit neun unter Par landete sie auf dem geteilten 15. Platz und festigte damit ihr Startrecht beim Saisonabschluss. Den Cut geschafft hatten zudem Olivia Cowan (T48/-2) sowie Albane Valenzuela (T65/+2).


