03.06.2023 | 19:42

Sechs Spieler in Führung, Siem und Kieffer lauern

Jordan Smith
Robin Dittrich
Robin Dittrich

Mit Marcel Siem und Maxi Kieffer haben mindestens zwei Deutsche bei der 40. Porsche European Open Chancen auf den Titel. In Führung liegen nach drei gespielten Runden gleich sechs Spieler, unter anderem der Sieger aus dem Jahr 2017, Jordan Smith.


Zehn Golfer innerhalb von lediglich zwei Schlägen: Der Titel der Porsche European Open 2023 ist umkämpft wie selten in der langen Geschichte des Traditionsturniers, das in diesem Jahr seine 40. Austragung feiert.

Die Spitzenposition nach drei Runden auf dem Porsche Nord Course der Green Eagle Golf Courses bei Hamburg teilen sich dabei nach dem heutigen „Moving Day“ gleich sechs Spieler.

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Diese sind Jordan Smith (England), Sieger der Porsche European Open 2017, David Law (Schottland), der erst 20-jährige Tom McKibbin (Nordirland), John Axelsen (Dänemark), Alexander Björk (Schweden) und Julien Guerrier (Frankreich).

Tom McKibbin
Tom McKibbin

„Ein Sieg würde mir alles bedeuten“, sagt Tom McKibbin, der wie Rory McIlroy im Holywood Golf Club sein Golfspiel erlernte.

Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg – für alle möglichen Sieger. Prognosen bei diesem Leaderboard, das auf den ersten sieben Plätzen Golfer aus sieben Nationen präsentiert, sind unmöglich.

So bleiben allen Top-Platzierten die Worte von John Axelsen: „Es ist ein schwieriger Platz, auf dem man geduldig bleiben muss. Es gilt, möglichst viele Pars zu spielen und dann zu hoffen, dass ein paar Putts fallen.“

So oder ähnlich fassten alle Sieganwärter die Lehren aus drei Runden zusammen. „Alles kann passieren. Man muss einfach da sein, wenn der Moment kommt“, so der Schotte David Law. „Es war bislang ein herrliches Turnier. Die Zuschauer heute waren brillant.“

Deutsche Spieler mit guten Chancen

Marcel Siem
Marcel Siem

Die besten Chancen auf einen deutschen Sieg hat momentan Marcel Siem, der sich mit einer starken 70 nach vorne spielen konnte. Bei fünf unter Par liegt er direkt hinter der Spitze auf dem alleinigen siebten Platz.

Der 42-Jährige startete beeindruckend und lag nach 14 Bahnen vier unter Par für den Tag. Ein Fehler an der 15 führte zum einzigen Bogey des Tages.

„Ich bin ein wenig genervt. Der Schlag ins Wasser an der 15 war der gefühlt einzig schlechte Golfschlag in zwei Tagen“, so Siem.

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„Am Sonntag gewinnt man Turniere. Die Resonanz ist megageil. Da kommt schon Gänsehaut auf. Nach dem Birdie an der 14 hatte ich fast Tränen in den Augen. Es macht total Bock hier. Morgen geben wir mit den Zuschauern zusammen Gas.“

Max Kieffer, der nach zwei Runden geführt hatte, erwischte einen harten Tag, biss sich mit einer 75 jedoch an der Spitzengruppe fest.

Bei vier unter Par liegt er zwei Schläge hinter den Führenden – mit allen Chancen auf seinen zweiten Sieg auf der DP World Tour.

„Das war heute natürlich nicht so gut“, so der 32-Jährige. „Jetzt geht es darum, zu entspannen und nicht zu viel an Golf zu denken. Der Platz verzeiht eben keine Fehler. Man muss diszipliniert spielen, wenn man gewinnen will. Und dann müssen die Putts fallen.“

Weitere Spieler in Lauerstellung

Maxi Kieffer
Maximilian Kieffer

Dass niedrige Scores auf dem Nord Kurs durchaus möglich sind, zeigte der Franzose Julien Guerrier am Samstag, er spielte sechs unter Par. David Law schaffte es am Freitag sogar, noch einen Schlag besser zu sein.

Chancen auf den Titel haben deshalb nicht nur Spieler, die zwei unter Par oder besser liegen. Im Interview erzählte auch der am Cut gescheiterte Nick Bachem, dass Ergebnisse von acht unter Par durchaus möglich sind.

Um den Titel mitspielen können deshalb auch Freddy Schott (T19/-1) und Nicolai von Dellingshausen (T23/Par). Hurly Long (T37/+2) verpasste es nach seinem Albatros am Freitag, sich weiter nach vorne zu spielen.

Freddy Schott sagte vor der Schlussrunde: „Am Ende des Tages will ich performen. Ich weiß, wenn ich gut spiele, werde ich es auch genießen. Aber das war bis hierher schon eine super Woche. Jetzt versuche ich dem noch das i-Tüpfelchen draufzusetzen – vielleicht mal richtig tief gehen. Wenn es eine Runde wie heute wird, werde ich mich auch nicht ärgern.“

Von Dellingshausen kämpfte sich nach einer 80 am ersten Tag mit zwei Runden unter Par wieder zurück: „Ich bin sehr glücklich darüber, wie es nach dem ersten Tag gelaufen ist. Wenn ich so weiter mache, ist da noch ein bisschen was drin. Ich habe sehr solide gespielt und hatte einen relativ warmen Putter, was auf dem Platz schon hilft.

Am Morgen ist auch ein bisschen weniger Wind gewesen. Dafür waren die Fahnenpositionen deutlich knackiger gesteckt. Ich will genauso weitermachen wie die letzten beiden Tage. Das hat anscheinend funktioniert und jetzt irgendwas zu ändern, macht keinen Sinn.“

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