06.04.2026 | 11:31

Valero Texas Open 2026: J.J. Spaun zurück im Kreis der Sieger

J.J. Spaun gewinnt die Valero Texas Open 2026 (Foto: picture-alliance)
Golftimer
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J.J. Spaun meldet sich mit dem Sieg bei der Valero Texas Open 2026 zurück im Kreis der Sieger. Beim letzten Formtest vor dem Masters sichert sich der Amerikaner seinen dritten Titel auf der PGA Tour vor Matt Wallace, Michael Kim und Robert MacIntyre.


Nach seiner großartigen Saison 2025 schien J.J. Spaun zunächst den Rhythmus verloren zu haben. Die ersten Monate der neuen Spielzeit auf der PGA Tour verliefen alles andere als nach Plan: Bei sieben Turnierstarts gelang ihm nur dreimal der Cut, ein geteilter 24. Platz markierte das beste Ergebnis.

Aber auch statistisch zeigte die Formkurve nach unten. Insbesondere auf den Grüns gehörte Spaun zeitweise zu den schwächsten Spielern der Tour.

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Ausgerechnet bei der Valero Texas Open auf dem TPC San Antonio wendete sich nun das Blatt. Beim letzten Formtest vor dem Masters Tournament spielte sich Spaun mit einer Finalrunde von 67 Schlägen (-5) und insgesamt 271 Zählern (-17) zum Sieg. Und das knapp mit einem Schlag vor Matt Wallace, Michael Kim und Robert MacIntyre.

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Valero Texas Open 2026: J.J. Spaun mit zweitem Sieg bei dem Turnier

Für Spaun ist es bereits der zweite Erfolg bei diesem Turnier nach 2022 und insgesamt der dritte Titel auf der PGA Tour. „Ich war nicht in der Form, die ich mir nach dem letzten Jahr erhofft hatte. Umso mehr bedeutet es mir, hier zurückzukommen und wieder zu gewinnen. Auf einem Platz, der mir so liegt“, erklärte Spaun im Anschluss.

J.J. Spaun holt die Valero Texas Open 2022 (Foto: picture-alliance)
J.J. Spaun holt die Valero Texas Open 2022 (Foto: picture-alliance)

Der Grundstein für den Sieg wurde am Wochenende gelegt. Nach zwei soliden 69er-Runden zum Auftakt steigerte sich Spaun unter schwierigen, teils regnerischen Bedingungen deutlich. Eine unterbrochene dritte Runde beendete er am Sonntagmorgen mit einer 66 (-6) und brachte sich damit in Schlagdistanz zur Spitze.

In der Finalrunde knüpfte er dann nahtlos an: Vier Birdies und ein Eagle führten zu einer 67 (-5) und zur Führung im Clubhaus. Eine Marke, an der sich die Konkurrenz letztlich die Zähne ausbiss.

Bester deutschsprachiger Spieler wird Stephan Jäger auf dem T59. Platz. Der Österreicher Sepp Straka scheiterte am Cut.

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Entscheidender Faktor: Mentaler Reset

Ein entscheidender Faktor: der mentale Reset. „Ich habe mir zu Beginn des Jahres selbst zu viel Druck gemacht“, so Spaun. „Das war genau das Gegenteil von dem, was mir im letzten Jahr geholfen hatte.“

In den Wochen vor Texas, beginnend bei der The Players Championship, habe er bewusst versucht, freier zu spielen und Erwartungen auszublenden – mit Erfolg.

Neben einem Preisgeld von 1,76 Millionen US-Dollar und den traditionellen Cowboy-Stiefeln nimmt Spaun nun vor allem eines mit: neues Selbstvertrauen.

Rechtzeitig vor dem Start beim Masters Tournament reist er nun in bestechender Form nach Augusta. Ein Faktor, der sich für das erste Major der Saison wohl kaum höher bewerten lässt.

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