Fleetwood-Spezial: Tommy's 5 beste Tipps, Teil 3
Schwungtraining mit Tommy Fleetwood: Die Transition
Tommy Fleetwoods 5 beste Tipps. Welche Elemente seines Schwungs Sie übernehmen können, um mehr Länge und Kontrolle in Ihr eigenes Spiel zu bringen. Im dritten Teil geht es um die Transition.
Wir alle würden den Golfschläger gerne so schwingen wie Tommy Fleetwood. Seine kompakte, kraftvolle Bewegung vermittelt den Eindruck, Golftechnik in ihrer reinsten Form zu erleben – ein Schwung, reduziert auf das Wesentliche.
Enorme Schlagkraft, ein sanfter Draw und beeindruckende Konstanz – all das vereint Fleetwood, obwohl er mit 1,80 Metern Körpergröße und knapp 76 Kilogramm Gewicht keineswegs zu den körperlich imposantesten Spielern auf der Tour gehört.
Doch wie gelingt ihm das? Welche Elemente seines Schwungs können ganz normale Golfer übernehmen, um mehr Länge und Kontrolle in ihr eigenes Spiel zu bringen?
Elite-Coach und YouTube-Experte Chris Ryan liefert die Antworten. „Wenn ich mir seinen Schwung anschaue, sehe ich vor allem grundlegende Prinzipien, die auch für durchschnittliche Golfer absolut erreichbar sind.“
Hier erfahren Sie, welche das sind und wie Sie sie Schritt für Schritt in Ihren eigenen Schwung integrieren.
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Schwungtraining mit Tommy Fleetwood: Die Transition
Transition bezeichnet den Moment zwischen dem Ende des Rückschwungs und dem Beginn des Abschwungs. Sie spielt eine entscheidende Rolle für den weiteren Verlauf des Abschwungs.
Genau in dieser Phase zeigt Tommy eine nahezu mustergültige Bewegung. Schauen wir uns an, was die Transition von Fleetwood so besonders macht. Und wie Sie davon profitieren können.

Tommy zeigt in dieser Phase zwei wesentliche Bewegungsmuster, die dafür sorgen, dass der Schläger von innen an den Ball geführt wird.
Dieser Schwungpfad ermöglicht einen druckvollen Ballkontakt und begünstigt die leichte Draw-Flugkurve, für die Fleetwood bekannt ist.
Bei vielen Amateurgolfern sieht die Bewegung dagegen ganz anders aus. Sie leiten den Abschwung häufig mit den Armen oder Schultern ein, wodurch der Schläger von außen an den Ball gelangt.
Das Ergebnis ist ein Schwungpfad von außen nach innen – die häufigste Ursache für einen Slice.
Die folgenden beiden Übungen greifen genau die charakteristischen Bewegungsmuster von Tommy Fleetwood auf.
Sie helfen Ihnen dabei, dieses typische Amateurmuster zu durchbrechen und einen effizienteren, kraftvolleren Abschwung zu entwickeln.
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Übung 1: Rechter Ellbogen zu rechter Hüfte
Die erste Übung knüpft direkt an den zweiten Teil an, in dem der Rückschwung durch das Gefühl eines möglichst langen, gestreckten hinteren Arms geprägt war.
Tommy leitet den Abschwung ein, indem sich sein hinterer Arm allmählich beugt und der hintere Ellenbogen kontrolliert in Richtung Hüfte sinkt.
Genau diese Bewegung bringt den Schläger auf einen optimalen Schwungpfad und schafft die Voraussetzungen für einen kraftvollen, kontrollierten Treffmoment.
Mit den folgenden drei Schritten können Sie dieses Bewegungsmuster gezielt trainieren und in Ihren eigenen Schwung übernehmen.
1. Legen Sie den Führarm hinter Ihren Rücken und führen Sie den Schläger mit dem hinteren Arm bis zum höchsten Punkt des Rückschwungs.

Achten Sie darauf, dass der hintere Arm möglichst hoch, breit und lang bleibt.
2. Aus der höchsten Position des Rückschwungs verringern Sie nun bewusst den Abstand zwischen hinterem Ellenbogen und hinterer Hüfte.

Führen Sie den hinteren Ellenbogen aktiv nach unten in Richtung Hüfte.
Diese Bewegung unterstützt gleichzeitig das leichte Vorschieben der Hüften und verlagert Gewicht sowie Bodendruck auf den vorderen Fuß.
3. Vervollständigen Sie die Übung, indem Sie den Schwung bis ins Finish ausführen.

Die hintere Schulter bewegt sich dabei nach unten und unter das Kinn.
Achten Sie besonders auf die Bewegungsreihenfolge: Der zuvor lange hintere Arm beugt sich zu Beginn des Abschwungs kontrolliert, bevor er sich im Treffmoment wieder kraftvoll streckt.
Merken Sie sich deshalb die einfache Abfolge: lang – beugen – lang.
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Übung 2: Scheibenwischer
Diese Übung konzentriert sich auf eine der größten Stärken von Tommy Fleetwood: seine Fähigkeit, den Schläger in der Transition flacher zu stellen.
Beginnt der Abschwung mit einem zu steilen Schaftwinkel, muss der Körper die Rotation abbremsen und sich aufrichten, um den Schläger noch rechtzeitig in eine günstigere Position zu bringen.
Das führt meist zu einem inkonstanten Ballkontakt und einem kraftlosen Treffmoment.
Tommy macht es anders. Sein flacher Schaftwinkel zu Beginn des Abschwungs ermöglicht eine freie Rotation des Körpers und einen kraftvollen, stabilen Durchschwung.
1. Nehmen Sie ein Eisen und schwingen Sie bis zu dem Punkt zurück, an dem Ihr Führarm waagerecht zum Boden steht. Verzichten Sie dabei bewusst auf eine Rotation der Unterarme.

Das Ziel ist, den Schaft möglichst parallel zu Ihrer Wirbelsäule auszurichten, sodass er – aus der Frontalansicht – etwa durch die Mitte Ihres Kopfes verläuft.
2. Jetzt kommt die eigentliche Scheibenwischer- Bewegung ins Spiel.
Aus dieser bewusst steilen und stark geneigten Position rotieren Sie nun die Unterarme, sodass der Schaft möglichst flach gestellt wird.

Drehen Sie die Führhand so, dass das Logo auf dem Handschuh nach oben zeigt. Gleichzeitig sinkt der hintere Ellenbogen unter den Führarm.
Diese Bewegung ist bewusst übertrieben. Sie soll helfen, ein weit verbreitetes und nachteiliges Bewegungsmuster zu korrigieren.
Viele Golfer rotieren ihre Unterarme bereits im Rückschwung zu stark. Dadurch richtet sich der Schaft in der Transition noch weiter auf und der Abschwung wird zu steil.
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Fazit
Nachdem wir uns im vorherigen Tipp mit dem Rückschwung beschäftigt haben, konnten wir in diesem dritten Teil des Schwungtrainings mit Tommy Fleetwood die Transition, die eine entscheidende Rolle für den weiteren Verlauf des Abschwungs bildet, genauer ansehen.
Im nächsten Teil unserer Serie widmen wir uns dann dem Treffmoment, bei dem sich Tommy Fleetwood durch außergewöhnliche Stabilität, perfekte Balance, exzellentes Timing und eine beeindruckende Kraftübertragung auszeichnet.


